Zurück nach Berlin

Gedanklich mache ich mich jetzt auf den Weg nach Berlin. Ich habe hier viel erlebt. Am Montag waren beim regulären Training 14 Aikidokas auf der Matte, am Mittwoch waren es 16. Wir hatten ein wundervolles Kinderseminar mit vielen berührenden Momenten. Mein Aikibruder Miklos kam aus Japan wieder und das Dojo feierte seinen fünften Geburtstag. Das Ukemiseminar war eine gute Möglichkeit mit den Menschen hier im Dojo in Kontakt zu kommen. Über das Trommeln konnten wir uns verbinden.

Liebe Aikidokas aus dem Aikidodojo Ennetbaden. Ihr habt wirklich ein tolle Gemeinschaft und eine unglaubliche Sensei. Ich komme gerne wieder. Vielen Dank für die schöne Zeit.

Ich freue mich auf Berlin.

In eine Richtung gucken

In eine Richtung gucken

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Kampfkunst – die Kunst nebeneinander zu gehen.

Viele verbinden mit Kampfkunst eine Matte. Techniken müssen gelernt werden um weitere Stufen zu erreichen. Ziel ist der schwarze Gürtel. Und um ganz offen zu sein, ich bin schon verdammt stolz auf meine zwei schwarzen Gürtel. Und ich bin bereit für mehr 🙂

Darüber hinaus ist Kampfkunst für mich ein Raum geworden in dem Menschen aufeinander treffen und über die körperliche Herausforderung in Kontakt treten können. Nach vielen Stunden des Trainings ist es mir inzwischen möglich, diese Räume mitgestalten zu können. Mitgestalten meint, dass es viele Menschen um mich herum gibt, die diese Räume bauen helfen.

Nach vielen gemeinsamen Stunden im Dojo, kann diese Verbundenheit auch manchmal auf Video festgehalten werden 🙂 Danke an dieser Stelle an David Pflanz. Das sieht wirklich toll aus.

Kurzer Nachtrag: Das tolle am Computer ist, dass man so viele schöne Medien erstellen und verbreiten kann. Blogs, Videos und Fotos bieten tolle Möglichkeiten um interessante Momente zu teilen. Mit Kdenlive (OpenSource Videoschnitt) wurde das Video geschnitten und mit Gimp (OpenSource Bildbearbeitung) wurde das Foto (eigentlich ein Standbild) bearbeitet. Von Ubuntu und WordPress will ich gar nicht anfangen 🙂 Manchmal geht es eben auch anders, als gewohnt. Freie Software gibt mir die Möglichkeit neue Welten zu erkunden. Coole Sache!

David Pflanz und Marius Zierold in Aktion

David Pflanz und Marius Zierold in Aktion

Danke, dass ihr mich begleitet habt!

Der Freitag fängt früh an. Um fünf Uhr werden wir abgeholt und dann gehts zum Züricher Flughafen.

Meine Reise endet dort aber nicht. Sie hat auch nicht vor einer Woche begonnen. Sie hat viel früher begonnen. Ende März war ich den ersten Tag Uchi-Deshi hier im Aikidodojo Ennetbaden. Es sollten drei wundervolle Monate folgen, in denen ich viele tolle Menschen traf. Wir haben viel trainiert, gelacht und geredet. Es war eine wirklich bewegende Zeit für mich.

Das Wohlwollen, dass mir vor und während meines Aufenthaltes als Uchi-Deshi entgegengebracht wurde, war wirklich berührend. Ich habe hier Freundinnen und Freunde gefunden, die ich gerne besuche. Ihr gebt mir das Gefühl ein besonderer Teil in eurem Leben zu sein. Danke dafür.

Ende Juni kam Miklos ins Dojo um sich auf seine Shodanprüfung vorzubereiten. Wir haben viel Zeit auf der Matte und in der Küche verbracht. Seine Prüfung war umwerfend und ich durfte ein Teil davon sein. In dieser Woche hat Miklos mich auf meine kommende Nidanprüfung vorbereitet und wird mit nach Berlin kommen. Ich freue mich sehr darauf mit ihm zusammen meine Prüfung abzulegen.

Ich war in den drei Monaten als Uchi-Deshi im Aikidodojo Ennetbaden sehr verbunden mit Rosmarie Sensei. Und ich bin es noch immer. Sie kommt mit nach Berlin und wird im Aikidodojo Karow mit Carsten Sensei ein Seminar veranstalten. Am Samstag Abend wir es dann die Prüfungen geben. Ich werde meine Nidanprüfung also vor drei Senseis zeigen dürfen.

Es war schön diese interessante Woche mit euch Leser_innen teilen zu können. Danke fürs Lesen!

Mari*us

PS: Berlin Calling

Danke fürs Lesen!

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Drachenschlucht -v.l. Marius, Rosmarie Sensei, Miklos

Hinweis: Alle Informationen über meine Uchi-Deshi-Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei können gesammelt angesehen werden.

Inzwischen sind drei Wochen vergangen und ich möchte das Kapitel Uchi-Deshi 2009 hiermit schließen. Ich bedanke mich bei allen Leser_innen. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war die Zeit im Aikidodojo Ennetbaden bei Sensei Rosmarie Herzig sehr intensiv. Ich hoffe, dass ich euch daran teilhaben lassen konnte.

In nächster Zeit werde ich nicht so viel schreiben lieber ein paar Fotos veröffentlichen. Jetzt heißt es nämlich erst einmal wieder die richtige Mischung zu finden. Im Leben und hier im Blog.

LG mari*us

Rottweil, Tessin, Rückblick und Auftauchen

Heute bin ich seid einer Woche wieder in Berlin. Für diese Woche bin ich erst einmal abgetaucht und habe mich ganz mir, meiner Freundin und meiner Familie gewidmet. Jetzt ist die Woche um und ich möchte auf ein paar Ereignisse zurückblicken und Danke sagen

Wassertreten

Aufgetaucht!

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (5.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie “uchideshi09″

Seminar in Rottweil

Meine erster Gehversuch in Deutschland nach drei Monaten Schweiz war ein Aikidoseminar mit Sensei Wolgang Baumgartner in Rottweil. Es war eine ganz wundervolle Zeit und ich hatte die Möglichkeit mich von den Aikidokas des Aikidodojos Ennetbaden ganz in Ruhe zu verabschieden. Das war mir nach der tollen Zeit, die mir alle ermöglicht haben, sehr wichtig.

Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit bei Miklos‘ Shodanprüfung Uke sein zu dürfen. Nach einer dreimonatigen Trainingszeit miteinander war das der Moment unser schönstes Aikido zu zeigen. Mit Miklos habe ich einen Aikibruder gefunden. Wie es mit uns weitergeht wird die Zeit zeigen. Ich freue mich sehr auf diese Reise mit ihm.

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Aikibrüder Miklos und Marius

Uchi Deshi Woche im Tessin

Den Abschluss meiner Uchi-Deshi Zeit in der Schweiz bildete eine Woche im schweizer Kanton Tessin. Rosmarie Sensei bietet hier für eine begrenzte Anzahl an Aikidoschüler_innen eine Woche intensiven Trainings mit ausgiebigen Wanderungen an.

Nach einem aufregenden Seminar in Rottweil war ich ziemlich schlapp und nicht sicher, ob eine Woche Tessin noch eine so gute Idee wäre. Als ich aber auf dem Gotthardpass stand, waren alle Zweifel verflogen.

Nach all den Wanderungen, den Ausblicken, den wunderschönen Naturerlebnissen, dem intensiven Training und dem lebhaften Miteinander kann ich die Uchideshi Woche im Tessin nur wärmstens empfehlen. Mir fehlen die Worte all das treffend zu beschreiben, allerdings habe ich vor nächstes Jahr wieder für eine Woche ins Tessin zu fahren. Es gibt dort Projekte in Form von Bergen, die wir ins Auge gefasst haben.

Früher gab es für viele Aikidokas Saito Sensei und Iwama in Japan. Saito und Iwama sind nun nicht mehr. Rosmarie Sensei Tessin sind nun mein Iwama.

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Rosmarie Sensei, Miklos und Mari*us in der Drachenschlucht

Rückblick

Ich habe so viel über meinen Aufenthalt im Aikidodojo Ennetbaden gebloggt, dass regelmäßgie Leser_innen über vieles informiert sein sollten (siehe Uchideshi-Beiträge). Doch ein paar persönliche Dinge möchte ich dem noch folgen lassen.

Das Aikidodojo Ennetbaden hat mir mit seiner Sensei Rosmarie Herzig, den aktiven Aikidokas und den Räumlichkeiten für drei Monate ein Zuhause gegeben. Ich habe euch alle in mein Herz geschlossen. Danke!

Auf die Frage was ich von diesen drei Monaten mitnehme lautet die Antwort: Rosmarie Sensei. Ich habe eine Sensei gefunden und bin glücklich darüber.

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Jo Kamae am Brenno. Unglaubliches schönes Training!

Auftauchen und Weiterschwimmen

Jetzt ist es an der Zeit aufzutauchen. In einer Zengeschichte heißt es, dass ein zerbrochener Spiegel nicht mehr spiegelt. Ich bin aufgetaucht und bin ein anderer. Ich habe mich verändert und spiegel nicht mehr wie zuvor. Ich spiegele nun anders.

Diese drei Monate waren ein Geschenk und ich bin froh, dass ich soviel mitnehmen konnte. Danke!

Planschen

Auftauchen und Weiterschwimmen im Liepnitzsee und im Leben

Zu Besuch bei Do Karate

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Rüber und drunter durch. Nach zehn mal bist du warm!

Gestern folgte ich der Einladung von Uchi-Deshi Christian vom Karate Dojo nebenan und besuchte zusammen mit Rosmarie Sensei das Training von 20.15 – 21.30 Uhr. Beide Dojos befinden sich im Oederlin Areal, nur dass sich das Aikidodojo unten am Fluss und das Karate Dojo oben in den Wolken befindet.

Es handelt sich um ein Kyokushin Karate Dojo, welches professionell geführt wird und eine ganze Menge Schülerinnen und Schüler hat. Die Stimmung unter den Schüler_innen ist ganz ausgezeichnet und die Trainer und Trainer_innen machen einen wirklich sehr sympatischen Eindruck.

Auf dem Trainingsplan stand Kumite. Da ich früher bereits Vollkontakt bei Wettkämpfen gekämpft habe, entschied ich mich für diese Art des Kumite. Es war mal wieder eine sehr intensive, freudige und schmerzhafte Erfahrung. Ein paar Erkenntnisse habe ich für mich mitnehmen können:

  • Meine Fitness befindet sich auf einen angenehmen Level ist aber absolut nicht wettkampftauglich. (nicht das ich das erwartet hätte)
  • Ich verletze mich sehr schnell an meinen Füßen.
  • Wenn eure Kontrahenten sagen, dass sie ihre Bandagen für den Schutz ihrer Fäuste anhaben, dann stimmt das zwar, leider können sie damit auch sehr viel härter zuschlagen.
  • Ich kann immernoch locker zum Kopf treten.
  • Mein Mae Geri kommt immernoch ganz gut, leider …. (siehe Punkt 2)
  • Wenn du jahrelang nicht mehr Vollkontakt gekämpft hast, gehe sicher, dass du am folgenden Tag nicht so viel zu tun hast.
  • Ich mag meinen Hakama sehr.
  • Aikido und Karate sind wirklich sehr verschieden …
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v.l. Malibu Sensei, Uchi Deshi Marius und Uchi Deshi Christian

Diese intensive körperliche Erfahrung, die für mich auf dem Prinzip der Auseinandersetzung beruht, steckt jetzt immer noch in mir. Ich bin das gar nicht mehr gewohnt und meine Schultern sind noch immer etwas verkrampft. Ich habe auch gemerkt, dass mich diese Art des sich-miteinander-messens innerlich nicht mehr berührt. Dort sind allerdings meine Kampfkunstwurzeln.

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie “uchideshi09″

Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und froh, dass ich der Einladung nachgehen konnte. Das Do Karate Dojo ist für alle die Karate mögen nach meinem kurzen Einblick sicherlich eine gute Adresse. Für alle die dem Aikido zugetan sind, kommen einfach runter an die Limmat. Für alle aus der Umgebung ist das Dojomäßig schon ein tolles Gebiet!

Vielen Dank,
Mari*us

Ein schöner Abschluss. Danke an alle für die tolle Unterstützung!

Nerdi-nerd

Ich habe versucht wie ein Vulkanier auszusehen und bin nicht nur an den fehlenden spitzen Ohren gescheitert.

Gestern gingen meine zwei Wochen Trainingsleitung im Aikidodojo Ennetbaden mit einem ganz tollen Kinobesuch zu Ende. Sensei ist inzwischen auch wieder gut im Dojo gelandet. Aber der Reihe nach:

*Trainingsleitung* Sensei ist wieder sicher ins Dojo zurückgekehrt. Zu meinem Glück steht das Dojo noch am selben Fleck und die Pflanzen haben ebenfalls überlebt. Das Training zu leite n war eine Herausforderung, die viele neue Fragen aufgeworfen hat. Nun ist dieser kurze Exkurs vorüber und ich bin glücklich über so viele neue Erfahrungen. Vielen Dank an alle, die mich so tatkräftig unterstützt haben.

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

*Kinobesuch* Danke, danke, danke an dieser Stelle an Mike für die Einladung zum neuen Startrekfilm. Er und die vielen anderen hatten Recht. Der Film ist wirklich ganz wunderbar. Ich war richtig berührt mal wieder einen Blick ins StarTrek Universum werfen zu können. Einzig allein der Umstand, dass im Film eine Pause gemacht wurde, fand ich ja irgendwie sehr ungewöhnlich. Ich meine hey, das ist doch nicht Herr der Ringe oder Star Wars. Wie ich aus gut informierten Quellen erfahren habe, ist das  bei allen Filmen der Fall. Ich wiederhole: bei allen!

Pause? Die spinnen die Römer_innen!

Eine Pause mitten im Film? Da kann ich auch mal skeptisch gucken!