Eine Heldin und ihr Drache – Sintel

Der Film, den ich euch hier vorstellen möchte, hat für mich gleich mehrere wichtige Merkmale. Zum einen gibt es eine coole, wenn auch tragische weibliche Heldin. Stichwort: Identifikationsmodel für Mädchen! Zum anderen wurde der Film mit dem Blender, einem OpenSource 3D-Modellierungs- und Animationsprogramm, erstellt. Soll heißen, dass ihr es selber runterladen und benutzen könnt.

In erster Linie wünsche ich viel Spaß beim zusehen!

Ein schöner Abschluss. Danke an alle für die tolle Unterstützung!

Nerdi-nerd

Ich habe versucht wie ein Vulkanier auszusehen und bin nicht nur an den fehlenden spitzen Ohren gescheitert.

Gestern gingen meine zwei Wochen Trainingsleitung im Aikidodojo Ennetbaden mit einem ganz tollen Kinobesuch zu Ende. Sensei ist inzwischen auch wieder gut im Dojo gelandet. Aber der Reihe nach:

*Trainingsleitung* Sensei ist wieder sicher ins Dojo zurückgekehrt. Zu meinem Glück steht das Dojo noch am selben Fleck und die Pflanzen haben ebenfalls überlebt. Das Training zu leite n war eine Herausforderung, die viele neue Fragen aufgeworfen hat. Nun ist dieser kurze Exkurs vorüber und ich bin glücklich über so viele neue Erfahrungen. Vielen Dank an alle, die mich so tatkräftig unterstützt haben.

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

*Kinobesuch* Danke, danke, danke an dieser Stelle an Mike für die Einladung zum neuen Startrekfilm. Er und die vielen anderen hatten Recht. Der Film ist wirklich ganz wunderbar. Ich war richtig berührt mal wieder einen Blick ins StarTrek Universum werfen zu können. Einzig allein der Umstand, dass im Film eine Pause gemacht wurde, fand ich ja irgendwie sehr ungewöhnlich. Ich meine hey, das ist doch nicht Herr der Ringe oder Star Wars. Wie ich aus gut informierten Quellen erfahren habe, ist das  bei allen Filmen der Fall. Ich wiederhole: bei allen!

Pause? Die spinnen die Römer_innen!

Eine Pause mitten im Film? Da kann ich auch mal skeptisch gucken!

[Interview/Petition] „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“ – Bedingungsloses Grundeinkommen

Bei Danilola hatte ich es bereits über das „Bedingungslose Grundeinkommen“ gelesen und kurz darauf auch die Petition unterstützt. Hinzugekommen ist das unten angehängte und sehr lesenswerte Interview mit dem US-Ökonom Jeremy Rifkin.(komplettes Interview bei der Stuttgarter Zeitung)

Trailer zum Grundeinkommen:

Zur Petitition

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen … das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.

Begründung
Unser Finanz- und Steuersystem ist sehr unübersichtlich geworden. Auch die Arbeitslosenquote scheint eine feste Größe geworden sein. Um nun allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten, erscheint mir die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens als guter Lösungsweg. Ca. 1500€ für jeden Erwachsenen und 1000€ für jedes Kind.
Alle bestehenden Transferleistungen, Subventionen und Steuern einstellen und als einzige(!) Steuer eine hohe Konsumsteuer einführen. Eine deutliche Vereinfachung unseres komplizierten Finanzsystems erscheint mir zwingend erforderlich. Auch ginge mit dieser Veränderung ein deutlicher Bürokratieabbau, und damit eine Verwaltungskostenreduzierung, einher.

Interview mit Jeremy Rifkin

US-Ökonom Jeremy Rifkin: Deutschland führt Scheindiskussion

Stuttgart – Es gibt kein größeres Problem in Deutschland und Europa als die Massenarbeitslosigkeit. Politiker aller Parteien versprechen Abhilfe, doch die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung nimmt seit Jahren immer nur zu. Wo soll das enden? Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage und ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen. Sönke Iwersen fragte ihn nach der Zukunft der Arbeit.

Herr Rifkin, eines Ihrer Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“. Das meinen Sie doch nicht wörtlich, oder?

Allerdings meinte ich das wörtlich. Als ich dieses Buch
1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die Entwicklung ist eindeutig.

Aber es gibt doch Gewinner. In Europa gilt England als Vorbild. China wächst in irrem Tempo. Und in Ihrem Land läuft es auch gut. Die amerikanische Arbeitslosenquote ist doch traumhaft niedrig.

Das können Sie alles vergessen. Unsere Quote ist niedriger als Ihre, das stimmt. Aber zu welchem Preis? Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. Die Verbraucherkredite haben jedes Jahr um neun Prozent zugenommen. Die Mehrzahl der Amerikaner hat heute nicht mal 1000 Dollar an Rücklagen. 2005 wird die Zahl der Privatinsolvenzen die Zahl der Ehescheidungen übertreffen.

Wenn die USA nicht als Vorbild taugen, dann aber England? Dort gibt es so wenig Arbeitslose wie seit 30 Jahren nicht mehr.

England ist dasselbe in grün. Der durchschnittliche Engländer gibt heute 120 bis 130 Prozent seines Jahreseinkommens aus. Das ist Wirtschaftswachstum per Kreditkarte.

Bleibt China. Keine Wirtschaft wächst so stark wie die der Chinesen.

China ist faszinierend, ja. Aber schauen Sie mal genau hin. In den letzten sieben Jahren sind 15 Prozent aller chinesischen Jobs verschwunden. Auch der chinesische Boom kann an der Wahrheit nichts ändern.

Welche Wahrheit meinen Sie? Weiterlesen

[Kino] Madame Curie – Eine Biografie über Marie Curie

10.12.2008

Die amerikanische Schauspielerin Greer Garson in "Madame Curie"

Das hätte ich nicht gedacht. Eigentlich sehe ich mir keine Filme aus dem Jahr 1943 an. Heute war es irgendwie anders. Im Rahmen der Filmreihe 100 Jahre Frauenstudium lief heute der Film „Madame Curie“, der die Lebens- und Forschungsgeschichte der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie und ihrem Mann Pierre Curie portraitiert.

Der Film hat mich bewegt. Zum einen zeigt er eine Frau, die mit ihrer Leidenschaft zur Wissenschaft, Wissen schafft. Er zeigt weniger die vielen Hürden, die sie hat meister_innen müssen sondern eine Liebesgeschichte zur Forschung und zwischen Marie und Pierre.  Ich fands romantisch.

Zwei weitere Punkte sind mir während des Film guckens in den Sinn gekommen.

  1. Die Forschung, die Marie und Pierre betrieben haben, war nach meiner Definition transdisziplinär. Mit ihren zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachteten sie ein Problem für eine sehr lange Zeit. Ihre Forschungsergebnisse machten sie danach öffentlich. Fertig ist die Transdisziplinarität.
  2. Ich kann nicht verstehen, dass die Filmreihe 100 Jahre Frauenstudium so schlecht beworben ist. Flyer und Plakate sind wahrlich genug da und hübsch. Es gibt auch einen Eintrag auf der Seite des ZtG. Und darüber hinaus? Nichts! Ganz ehrlich: Das ist zu wenig. Der Kinosaal der HU ist unendlich groß. Es würde sich mehr Menschen für eine kostenfreie Filmreihe interessieren, wenn sie es denn nur wüssten. Schade!