Danke fürs Lesen!

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Drachenschlucht -v.l. Marius, Rosmarie Sensei, Miklos

Hinweis: Alle Informationen über meine Uchi-Deshi-Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei können gesammelt angesehen werden.

Inzwischen sind drei Wochen vergangen und ich möchte das Kapitel Uchi-Deshi 2009 hiermit schließen. Ich bedanke mich bei allen Leser_innen. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war die Zeit im Aikidodojo Ennetbaden bei Sensei Rosmarie Herzig sehr intensiv. Ich hoffe, dass ich euch daran teilhaben lassen konnte.

In nächster Zeit werde ich nicht so viel schreiben lieber ein paar Fotos veröffentlichen. Jetzt heißt es nämlich erst einmal wieder die richtige Mischung zu finden. Im Leben und hier im Blog.

LG mari*us

Meditationsfrühstück, 3 Abschiede für ein Hallelujah, Winterthur, Dance Free

CC via flickr *80782ab von Lieven SOETE

CC via flickr "*80782ab" von Lieven SOETE

Wie ihr vielleicht an der Überschrift mitbekommen habt, ist gestern eine ganze Menge los gewesen. Insgesamt, war es ein schöner und intensiver Tag.

Meditaitonsfrühstück

In dem Buch, dass ich gerade über Sorgenspinnen und Lastesel lese, stand ein Tipp, wie man Momente mal anders wahrnehmen kann. Einfach mal die Geschwindigkeit drosseln. Das habe ich beim Frühstück einmal ausprobiert und es war ganz großartig. So langsam habe ich noch nie Frühstück bereitet und gegessen. Von aussen hat es sicherlich komisch ausgesehen, von innen hat es sich ganz wundervoll angefühlt. Ich weiß jetzt immerhin wie sich der Mechanismus des Toasters anfühlt. Darauf habe ich vorher nie geachtet und dabei habe ich mir schon oft Brot getoastet.

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie “uchideshi09″

3 Abschiede für ein Halleluja

Gestern ging für die drei Aikidokas das Einzeltraining mit mir zu Ende. Wir haben viel miteinander trainiert und viel voneinander gelernt. Alle drei könnten unterschiedlich nicht sein, so dass für mich als Lehrer_in sehr viel an neuen Ansätzen und Ideen herausgesprungen ist. Nicht zuletzt die Arbeit am Rollen und Fallen konnte ich an meinen drei Einzelschüler_innen ausgiebig testen. Ich bin froh, dass mir Rosmarie Sensei diese Möglichkeit gegeben hat, denn dadurch konnte ich mir auch meinen Aufenthalt hier gut finanzieren.

Winterthur und Dance Free

Nach diesen intensiven Erfahrungen ging es am Abend nach Winterthur zum Dance Free. Eigentlich wollten wir noch in eine Fotoaustellung aber da machte uns der Verkehr einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen waren wir lecker vegetarisch im „tibits“ essen. Die Stadt ist sicherlich auch ganz schön, leider machte uns hier das Wetter ebenfalls einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Es regnete und machte keinerlei Anstalten irgendwann mal aufzuhören. Zum Glück haben wir den Regenschirm vorsichtshalber im Auto gelassen 🙂 Der letzte Punkt des Tagesprogramms sollte aber sowieso drinnen stattfinden. Unabhängig von allen Witterungen.

„Dance Free“ (barfussdisco.ch) bietet einen Raum für alle die gerne tanzen. Darüber hinaus, ist der Raum rauch- und alkoholfrei. Es gibt viel Platz und getanzt wird nicht in Strassenschuhen. Entweder Tanzschuhe, die niemandem weh tun, in Socken oder barfuss. Es gibt Platz für alle, die gerne tanzen und sich in Diskos eben nicht pudelwohl fühlen. Es gibt auch eine Pause, in der jede die Möglichkeit hat sich kurz vorzustellen.

Ich selbst tanze für mein Leben gern. Diese Veranstaltung gestern hat mir die Möglichkeit gegeben unabhängig vom Dresscode oder gesellschaftlichen Tanznormen mal wieder voll aufs Tanzparkett zu hauen. Ich werde mal gucken, ob es das auch in Berlin gibt. Dann nehme ich Kritzel, meine Mutter, meine Oma und alle die gerne mal frei tanzen einfach mit. Das würde euch sicher gut gefallen. Überlegt doch mal: Einfach so tanzen. Kein ständiges gebalze. Keine Zigaretten. Kein Alkohol. Keine Schuhe. Kein höher, schneller, weiter. Einfach so tanzen um des Tanzen willen.

Vielleicht zu so einem schönen Lied hier.

Abschied mit Training und kleiner Feier

Entenpaar

Entenpaar vor dem Dojo in der Limmat

Mein Abschied als Uchi Deshi vom Aikido Dojo Ennetbaden rückt immer näher. Diesen Abschluss will ich am 27.06.09 mit einer verlängerten Trainingseinheit und einer anschließenden Feier ganz offiziell machen.

Das Training wird von 15-17 Uhr mit Pause stattfinden. Hier will ich nochmals die Möglichkeit nutzen alle Trainingsmethoden zum Rollen und Fallen auf die Matte zu bringen. Es wird vielleicht etwas anstrengend aber nicht schmerzhaft. Es soll ja weich gefallen werden.

Zur anschließenden Party sind alle eingeladen, die gerne kommen möchten. Party mit Kind und Kegel sozusagen. Ich werde wieder eine große Portion Uchi-Deshi-Salat beisteuern. Den Rest müssen wir alle zusammen zusammentragen. Salate, Brot und alles was ihr selber gerne esst. Der kleinste Nenner wäre es, wenn ihr auf Fleisch und Fisch verzichten könntet 🙂

Ich freue mich auf einen intensiven Abschied mit Training und Party!

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie “uchideshi09″

Abschied und Ankunft

Die Insel

Blick vom Dojo auf die Insel - unser Waffentrainingsplatz

Heute war Palomas letzter Tag im Aikidodojo Ennetbaden. Sie war eine sogenannte Schnupper-Uchi-Deshi und blieb nur für drei Tage. Es war eine sehr schöne Zeit und ich bin froh sie kennengelernt zu haben.

An ihr habe ich auch die Methode des sanften Fallens ausprobiert. Ich hoffe, dass sie ein paar Anregungen mit nach Heidelberg nehmen wird. Das war der oben beschriebene Abschied.

Angekommen ist heute mein Sommergefühl. Die Sonne scheint ganz wunderbar und die Temperaturen klettern. Den Winter habe ich verabschiedet. Auch wenn es nochmal kalt werden sollte, nenne ich das einen kalten Sommertag. Muhahaha!

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Das Waffentraining auf der Insel ist einfach großartig bei diesen Bedingungen. Und sowieso ist das Training ganz großartig. Im Moment bin ich sehr glücklich über alles.

07.05.2009

Blick vom Dojo auf die Limmat - Leben am Fluß

[Aikido] An einem Dezember-Donnerstag im Virchowklinikum

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Kote Gaeshi

Am 18. Dezember 2008 verabschiedete sich eine Freundin von mir von ihrem Job. Anlässlich dieses traurigen und hoffnungsvollen Tag legten wir eine Aikdiovorführung auf den steinigen Boden des Virchowklinkums hin.

Es hat Spaß gemacht Aikido vor so vielen Menschen zeigen zu dürfen.  Wir haben versucht die Zuschauer_innen 20 Minuten zu unterhalten. Wir konnten zwar nicht fallen (Steinboden), haben aber trotzdem mit waffenlosen Techniken das Beste aus der Sache herausgeholt (siehe Foto). Der Vergleich zum Tanz wurde nicht nur einmal gezogen und auch die spärlichen Videoaufzeichnungen im Rückblick, ließen es sehr tänzerisch wirken. Elegant war es auf jeden Fall.

Danach kamen Schwert- und Stocktechniken, die wir viel trainiert hatten. Mal abgesehen von den paar technischen Unzulänglichkeiten, die uns hartnäckig begleiten, hat es sehr viel Spaß gemacht.

Vielen Dank an David Pflanz für die wundervollen Bilder! Weiter Bilder findet ihr in meinem Flickr Account.

PS: Mit diesem Beitrag eröffne ich die neue Blogkategorie „Aikido“, die ich im Laufe der nächsten Monate häufiger verwenden werde.