Kampfkunst – die Kunst nebeneinander zu gehen.

Viele verbinden mit Kampfkunst eine Matte. Techniken müssen gelernt werden um weitere Stufen zu erreichen. Ziel ist der schwarze Gürtel. Und um ganz offen zu sein, ich bin schon verdammt stolz auf meine zwei schwarzen Gürtel. Und ich bin bereit für mehr 🙂

Darüber hinaus ist Kampfkunst für mich ein Raum geworden in dem Menschen aufeinander treffen und über die körperliche Herausforderung in Kontakt treten können. Nach vielen Stunden des Trainings ist es mir inzwischen möglich, diese Räume mitgestalten zu können. Mitgestalten meint, dass es viele Menschen um mich herum gibt, die diese Räume bauen helfen.

Nach vielen gemeinsamen Stunden im Dojo, kann diese Verbundenheit auch manchmal auf Video festgehalten werden 🙂 Danke an dieser Stelle an David Pflanz. Das sieht wirklich toll aus.

Kurzer Nachtrag: Das tolle am Computer ist, dass man so viele schöne Medien erstellen und verbreiten kann. Blogs, Videos und Fotos bieten tolle Möglichkeiten um interessante Momente zu teilen. Mit Kdenlive (OpenSource Videoschnitt) wurde das Video geschnitten und mit Gimp (OpenSource Bildbearbeitung) wurde das Foto (eigentlich ein Standbild) bearbeitet. Von Ubuntu und WordPress will ich gar nicht anfangen 🙂 Manchmal geht es eben auch anders, als gewohnt. Freie Software gibt mir die Möglichkeit neue Welten zu erkunden. Coole Sache!

David Pflanz und Marius Zierold in Aktion

David Pflanz und Marius Zierold in Aktion

[Ubuntu] im französischen Parlament

Ich hatte in diesem Beitrag bereits über die Bemühungen gesprochen OpenSource Software in einem größeren Rahmen einzusetzen.

Heute der Nachtrag via ubuntuusers.de

Alle 1154 Rechner des Französischen Parlaments wurden von März bis Juli 2007 aus finanziellen sowie auch politischen Gründen auf Linux umgestellt. Laut einer Studie werden alle Anwendungsbereiche im Parlament durch freie Software abgedeckt, und man erhoffte sich Einsparungen von mindestens einer halben Million Euro innerhalb der ersten fünf Jahre. Ubuntu konnte sich damals gegen Mandriva durchsetzten, welches sich auch beworben hatte. (Quelle: ubuntuusers.de)

Ganz wichtig für mich dabei ist die folgende Erkenntnis:

80 Prozent der Befragten sind mit Ubuntu zufrieden, und nur 14 Prozent würden lieber wieder mit Windows arbeiten.

Irgendwie schön zu hören 🙂

[Video] Kampfkunst und OpenSource Videobearbeitung

Unter Linux Videos zu bearbeiten, mutet im Moment noch etwas abenteuerlich an. Mit der richtigen Mischung von Programmen wird es allerdings sehr viel einfacher (siehe weiter unten). Hier ein Resultat. Sehr einfach aber mit Musik und Titeln sowie der richtigen Größe.

Avidemux

Mit Avidemux lassen sich Filmschnipsel linear aneinander hängen. Wenn du mit deinem Handy ein paar Filme aufgenommen hast und diese noch mit ein paar Filmchen von Digicams mischen möchtest, dann greif zu. Du wirst zwar keine Übergänge zwischen den einzelnen Clips erstellen können (habe ich zumindestens noch nicht gefunden) aber dafür läuft das Programm wunderbar stabil.

Open Movie Editor

Cinelerra läuft beim mir nicht richtig und KDEnlive stürzt andauernd ab. Der OpenMovieEditor hat sich als eine brauchbare Alternative entpuppt. Die Zusammenfügung von Filmschnipseln läuft hier, wie in den teuren Programmen wie Final Cut oder Adobe Premiere, non-linear ab (+ bezahlbar :)). Du kannst die einzelnen Filmsequenzen beliebig auf verschiedenen Videospuren hin- und herschieben und Audiospuren bearbeiten. Die Bedienung und der Umfang ist sehr begrenzt aber funktionabel.

FFMPEG

Wenn du mit Avidemux die Filmschnipsel aneinandergeheftet hast und daraus einen gleichmäßigen Film gemacht hast, bearbeitest du die Musik und die Titel im OpenMovieEditor. Wenn alles fertig ist renderst du deinen Film im wahnsinnig großen DV Format. Jetzt musst du über die Konsole das Video verkleinern. So zum Beispiel:

ffmpeg -i /home/marius/Videos/pruefung/neu/render.mov -b 689k -s 640x480 -vcodec wmv2 -acodec wmav2 /home/marius/Videos/smallDestvideo640x480.wmv

Filmmusik

Wenn du deinen Film mit OpenSource Werkzeugen bearbeitet hast, dann tu dir den gefallen uns verwende Freie Musik. Davon gibt es jede Menge bei Jamendo.com

[Chrome] Warum es nicht ums Prinzip geht. Firefox vs. Google Chrome

Empi Uchi

Viel Bewegung auf dem Browser Markt und wir sehen zu.

Kurz: Ein Beitrag über Google Chrome, Firefox, meine Großeltern die mit den Prinzipien von Open Source sicher durchs Netz surfen. Linksammlung am Ende. Dauer: 2min.

Eins vorweg. Ich nutze Linux. Der neue, scheinbar bombastische, Browser von Google ist mir also noch nicht auf den Bildschirm gekommen. Den gibt es in seiner Betaversion nur für Windows. Mein Eintrag dreht sich also nicht um Perfomance oder Sicherheitslücken (das machen andere sowieso viel besser) sondern ums Prinzip.

Mit Firefox kann ich schnell und sicher surfen. Ich habe viele kleine Helferinnen (sopgenannte Addons) die mir das Leben leichter machen und das Beste ist: der Firefoxbrowser ist OpenSource. Auch wenn Google den Feuerfuchs mit jährlich über 60Millionen Dollarn finanziert, ist das Prinzip ganz klar: Ein freier Browser für ein freies Internet.

Frei heißt nicht zu sagen „Ich hätte ja nichts zu verbergen“, Frei bedeutet in dem Fall, dass ich mir darüber im Klaren bin, wohin ich wann warum surfe. Ich mag diese Vorstellung.

Wenn ich mit dem neuen Browser von Chrome surfe, weiß allerdings nicht nur ich wohin ich wann warum surfe. Ich lasse es auch Google wissen. Für mich klingt das nach einem Freischein. Oder noch besser, nach Gelddruckmaschine. …oh Moment, die haben sie ja schon – Google.

Aber mal unter uns. Habt ihr den Leuten in letzter Zeit mal beim surfen über die Schulter gesehen? Wir reden hier von Performance, Millisekunden etc. Viele wissen nicht einmal, dass sie nur einmal im Internet klicken müssen, wie sie Lesezeichen anlegen oder mit Tabs browsen. Sie benutzen die Maus für die wichtigen Dinge, nicht die Tastatur. Mein Wunsch ist kein neuer Browser sondern mehr Informations- und Medienkompetenz.

Meine Großeltern surfen mit Firefox und Linux durchs Netz. Sie sind sicher und schnell auf einem ziemlich alten Rechner unterwegs. Ohne die Prinzipien von Open Source (versucht mal Vista auf einem alten Rechner zum Laufen zu bringen) wäre das nicht möglich. Mir gefällt diese Vorstellung sehr viel besser als alle über Chrome beschriebenen Vorteile.

Nützliche Links: