Gedanken, das Blumenfeld und der Japanshop

Samuraiface

Eine Samuraimaske im Japanshop

Die Schweiz ist knuffig. Das meine ich nicht negativ im verniedlichten Sinne. Ich meine das so, dass wenn du in dem einen Dorf stehst, zum nächsten gegenüber gucken kannst. Überall wo du hinsiehst, gibt es hier Häuser. Alles ist bewohnt. Das fühlt sich irgendwie nach Geborgenheit an. Immerhin komme ich aus Berlin Karow. Da gibt es auch keinen unbebauten Fleck mehr. Hinter Karow kommt dann noch Buch, dann Röntgenthal, dann…  Versteht ihr was ich meine?

Im Gegensatz dazu, stehen für mich Landstriche in Brandenburg und Mecklenburg. Da kommt auch mal eine ganze Weile gar nichts außer Feld, Alleen und einem vielleicht-bewohnten Haus. All das ist ebenfalls wunderschön, aber ich fühle mich da eben nicht geborgen. Das ist nicht knuffig.

Das ist etwas, dass ich sehr liebgewonnen habe hier in Ennetbaden. Trotz der dichten Bebauung gibt es hier viel Natur und viel Platz. Nicht so viel Platz wie in Brandenburg oder Amerika aber mehr als in Berlin. Selbst in Karow findest du so schnell keinen Platz an dem du ungestört draußen trainieren könntest. Überall ist irgendwer und hier und da liegt Hundescheiße in rauen Mengen.

Mari im Blumenbeet

Hinter mir irgendwo liegt Ennetbaden. Rechts ist Freienwil.

Gestern waren wir in einem Blumenbeet bei uns um die Ecke. Rose gegen Spende. Niemand ist da um aufzupassen, dass du was bezahlst. Die Preise stehen gleich neben dem Gefäß in das du dein Geld einwirfst. Dann gehst du ins Beet und suchst dir die schönste Rose für dich aus. Ich habe euch auch gleich mal ein paar Rosen mitgebracht:

Rote Rosen

"Für dich, solls rote Rosen regnen..." 🙂

Der zweite Ausflug des Tages führte in die Nähe von Basel zum Japanshop nach Muttenz. Wenn ich irgendwann ein mal über Geld verfüge, dann fahre ich da nochmal hin und kaufe mir alles was mir gefällt. Vielleicht die Samurairüstung und ein Katana. Oder vielleicht doch den überlebensgroßen Pinsel? Am Ende ist es vielleicht auch nur ein schöner Hakama, wie Gabi und Mike sich einen gekauft haben. Meiner muss aber noch eine Weile halten, weil ich ja noch über kein Geld verfüge. Der Shop ist aber eine Reise wert, weil schön eingerichtet!

Japanshop #1

Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr die Samurairüstungen, die Katanas und den Pinsel sehen.

2 Gedanken zu “Gedanken, das Blumenfeld und der Japanshop

  1. Barbara schreibt:

    Die Rosen sind wunderschön, ich rieche sie förmlich.
    Das mit der Rüstung würde ich mir überlegen, weil Du, wenn Du Geld dafür hast auch Platz in der Wohnung brauchst. Der Hakama ist da sicher schon praktischer. Der Laden gefällt mir auch, ich würde mich für eine japanische Lampe entscheiden.

    • @Barbara ok, japanische lampe ist gebongt 🙂 und die rüstung müsste ich dann einfach jeden tag tragen. dann hätte ich das problem also auch gelöst 🙂

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