[Praktikum] WordPress mit Forumsanschluss. Tolles Plugin!

Aufpassen!

Bild des Tages - Ein Stein, der zwischen zwei noch größeren Steinen abhängt

Ein Forum ist so eine Sache. Die meisten laufen nicht. Einige laufen solala. Na ja und andere sind das Sprachrohr einer Community, wie zum Beispiel die ubuntuusers.de (Forum für die deutsche Linuxdistribution Ubuntu).

Ein Forum ist (verkürzt gesagt) ein Ort an dem sich Interessierte Internetnutzerinnen über ein Thema austauschen können, Probleme lösen oder angeregt diskutieren. Eine Nutzerin stellt ein Problem als neues Thema in das Forum ein „Wo stehen die bevorstehenden Termine auf der Internetseite?“ und eine wissende Person antwortet meinetwegen „Auf der Seite Termine„. Problem gelöst.

Oder es finden Diskussionen statt wie „Findet ihr auch, dass die Bibliothekarinnen von heute manchmal medial nicht auf der Höhe der Zeit sind?„. Die Antwort von einer anderen Person könnte lauten: „Na ja einige schon, andere wiederum nicht – kommt ganz darauf an„. Diskussion eröffnet. Alle die jetzt etwas zu sagen haben können antworten.

Alle die gerne ein Forum auf ihrer Seite laufen lassen wollen, müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie selbst diejenigen sind, die am Anfang am aktivsten sein müssen. Viele Nutzerinnen kommen auf die Seite, konsumieren und gehen wieder. Nur wenige bleiben, kommentieren, schreiben eigenen Beiträge usw.. Und ich meine mit „wenige“ auch wirklich verschwindend gering wenige.

Den Betreiberinnen eines Forums sollte klar sein, wer über was schreiben sollte und warum andere darauf antworten wollen. Das heißt es muss ein Konzept erstellt werden, dem dann gefolgt werden kann. Ansonsten sieht es schlecht aus mit reger Beteiligung. Ein Forum läuft nicht einfach so. Nichts läuft einfach so.

Die Seite lesestark-dresden.de hat jetzt mit Hilfe des WordPress PluginsSimple:Press Forum – Version 3.1.3″ ein Forum bekommen. Ich werde morgen ausführlich darüber berichten.

[Praktikum] alles anders.

Himmel im Alaunpark

Bild des Tages - Der Himmel über Dresden bei Sonnenuntergang

Wie ich meinem Post geschrieben hatte, gibt es mehrere Möglichkeiten einen WordPressblog zu gestalten.

  1. Die erste Möglichkeit war nichts zu tun und alles so zu lassen.
  2. Die zweite war, sich ein bereits bestehendes Thema zu suchen und es umzuarbeiten.
  3. Die dritte Möglichkeit war, das Design aus einem Rohling aufzubauen.

Meine bevorzugte Arbeitsmethode ist die dritte. Der Vorteil dabei ist, dass ich weiß wo was ist und wie ich es ansteuern kann. Der Nachteil, wie ich jetzt feststellen durfte ist, dass wenn du mit deinem Vorschlag für alle anderen daneben liegst, du nochmal von vorne anfangen kannst.

Also jetzt schwenke ich zur zweiten Arbeitsmethode um….

Ich persönlich bin gegen eine statische Anfangsseite weil:

  • Internetnutzer_innen, die häufiger auf eine Seite gehen, einmal mehr klicken müssen als sie sollten um zum aktiven Teil der Seite zu gelangen. Nutzerinnenfreundlichkeit heißt auch wenig klicken!
  • der aktuelle Teil eines Projektes Nutzerinnen zu treuen Leserinnen macht. Niemand liest sich eine Projektbeschreibung mehr als einmal komplett durch, wenn er oder sie noch nicht wirklich am Projekt interessiert ist. Das Internet zeichnet sich in erster Linie durch seine Aktualität aus.
  • das Ziel eines Webangebotes es ist Informationen zu bieten – statische, aktuelle und persönliche. Bei Projekten, die nie mehr als ein Mikropublikum erreichen können, halte ich besonders die aktuellen Informationen für entscheidend.

Viele Menschen gehen ins Internet um informiert zu sein. Ich persönlich surfe selten über Seiten, die ihre letze Aktualisierung im Jahr 2004 erfahren haben. Ich will also nicht nur informiert sein. Ich will auf dem letzten Stand sein. Oder anders gefragt: liest du die Zeitung von vor vier Wochen?

Einen schönen Beitrag, der zwar etwas kommerziell ausgerichtet ist, ist von Marta Z. Kagan. Sie diskutiert die Frage: What The F**K is Social Media? (übersetzt „Was zur Hölle ist das Soziale Internet?“). Für alle die noch nicht wissen was zur Hölle das Soziale Netz ist – bitte klicken.

Nachtrag: Noch was in eigener Sache. Feedback?

Regeln für das Geben von Feedback:

  • Beobachtungen konkret benennen. Verhalten genau beschreiben.
  • Das Gegenüber wissen lassen, welche Reaktionen und Empfindungen. das Verhalten ausgelöst hat.
  • Die eigenen Gefühle mit Ich-Botschaften artikulieren. „Es hat mich geärgert, dass…“
  • Eigene Ziele und Wünsche klar äussern.
  • Nur Feedback zu begrenzten, veränderbaren Verhaltensweisen äussern.
  • Auf Wertungen und Verurteilungen verzichten.
  • Direkte Feedbacks geben (Unter vier Augen, persönlich, die Person direkt ansprechen). Keine globalen, verallgemeinernden Abrechnungen!
  • Die passende Situation wählen (Ort, Zeit). Der Feedbackempfänger soll das Gesicht nicht verlieren.
  • Positives (Anerkennung) ebenfalls nennen. Positives Verstärken. (Quelle)

[Praktikum] WordPress installiert. Plugins aktiviert.

Heute kann ich leider noch nicht darauf eingehen, ob es sich nicht vielleicht doch lohnen würde zu wordpress.com zu gehen und ganz auf einen selbstgehosteten Weblog zu verzichten.

Die vielen Upgrademöglichkeiten machen aus einem limitierten kostenfreien Blog einen schönen unlimitierten Weblog. Einzig und allein die Plugins fehlen.

Im Weblog „Lesestark – Dresden blättert die Welt auf“ fehlen diese nicht, sind sogar zahlreich vertreten.

Morgen werde ich hier auflisten, welche Plugins meiner Meinung geeignet sind um noch mehr aus einem Blog herauszuholen.

Heute geht nichts mehr. Die Hitze macht mich ja fertig. Ich habe gehört, dass Sommer ist. Irre.

Bild des Tages: „Treppenhaus im Plattenhaus“

Treppenhaus

Weblog = aktuelle Internetseite

So richtig läuft es noch nicht. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach:

  • Ein Weblog ist eine aktuelle Internetseite + X
  • X = Diese Internetseite verfügt über ein Management System
  • Management System = Administrationsoberfläche für alle die sich nicht stundenlang mit HTML-Editor_innen rumschlagen wollen
  • Aktualität = heißt, dass die Nutzer_innen die deine Seite benutzen damit rechnen können, etwas neues zu erfahren

Zusammengefasst würde ich sagen, dass ein Weblog (den mensch sich bei WordPress.vom schnell und problemlos einrichten kann) eine aktuelle Internetseite ist, die ohne großen Aufwand gepflegt werden kann.

So richtig habe ich noch nicht rausgefunde, wo bei den Skeptiker_innen das Problem liegt. Weil über die oben genannten Vorteile hält ein Weblog noch einiges mehr bereit:

  • Kommentare: Nutzer_innen können sich selber einbringen (z.B. „schöner Beitrag“ oder „Du hast vergessen die Referenz anzugeben – bitte nachholen“)
  • Abonnement: Mit Hilfe eines Emailprogramms oder einem Feedreader lassen sich die Neuigkeiten per RSS wie ein Zeitungsabo ins Haus holen.
  • Vernetzung: Wenn ich meinem Beitrag über einen anderen Beitrag schreibe, dass erscheint das in den Kommentaren der anderen Seite. Das würde ich mal oberflächliche Vernetzung nennen
  • Blogroll: Verlinke die wichtigen Blogs in deinem Blogroll. Die anderen Blogs werden automatisch benachrichtigt. Das wäre dann tiefergehende Vernetzung

Ich warte und ich hoffe. Auf das es mehr Frauen und Männer gibt, die die Vorzüge von Weblogs erkennen und lieben lernen.