[Webdesign] Lesbarkeit von Internetseiten merklich erhöhen

CC Myopa von 96dpi

CC "Myopa" von 96dpi

Die Lesbarkeit von Internetseiten lässt in vielen Fällen zu wünschen übrig. Da schließe ich meine eigenen Webseiten gar nicht aus. Heute bin ich auf einen Beitrag bei den „Informations Architekten“ gestoßen (ich weiß leider nicht mehr wo), der kurz und knapp erläutert, wie nun die Lesbarkeit von Internetseiten deutlich verbessert werden kann.

Ich habe mich gleich an www.i-shin.de rangesetzt und habe die vorgeschlagenen Punkte eingearbeitet. Ich finde die Ergebnisse verblüffend.

Der Anfang geht sehr schön darauf ein, dass Webdesigner_innen in erster Linie Dienstleister_innen sind. Es geht nicht um ihr Produkt sondern darum, wie es ankommt. Für alle die Webdesign machen, ist dieser Beitrag sicher zu empfehlen.

Liebe Webdesignerin, sag uns nicht, …

  • dass wir die Schriftgröße in unserem Browser verändern sollen
  • dass überladene Seiten besser aussehen – wähle vorher etwas besser aus, denn das ist nicht unser Job
  • dass Scrollen schlecht wäre – denn dann wären ja alle Internetseiten schlecht
  • dass Text nicht so wichtig wäre – wenn doch 95% von Webdesign mit Textdesign zusammenhängen
  • dass wir eine Brille brauchen

Dann folgen fünf einfache Regeln, wie ich die Lesbarkeit auf Internetseiten erhöhen kann, und den darüber geschilderten Problemen aus dem Weg gehe 🙂 Im Originalbeitrag findet ihr die Regeln ausführlicher und auf englisch.

  1. Verwende die Schriftgröße bei 100%
  2. Lasse deinen Text atmen (Stichwort: Whitespace)
  3. Leserinnenfreundliche Zeilenhöhe liegt bei line-height=140%
  4. Schwarz und weiß sind kein guter Kontrast im Internet
  5. Kein Text in Bildern

Internetseiten mit großer Schrift zu gestalten ist schwieriger aber es lohnt sich, da ich mich dabei sehr beschränken muss. Find ich jedenfalls!

[CSS] Kurze Erklärung und etwas für Fortgeschrittene

39,90Euro

Fortgeschrittene CSS-Techniken. Verlag: Galileo, Preis: 39,90Euro

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit CSS beschäfftigt. CSS (Cascading Style Sheets) bestimmen wie eine Internetseite aussieht. Für alle die nicht wissen was CSS ist und wie CSS funktioniert, ihr müsst euch das so vorstellen:

Ich habt Klamotten an. T-Shirt, Hose, Schue. Diese Klamotten sind HTML. Ohne HTML hättet ihr also nichts an. Jetzt sehen eure Klamotten sehr einfach aus. Sie passen irgendwie, sind aber ohne Farbe, die perfekte Länge, Schnitt etc.. Stellt euch nun vor, dass eine Designerin vor euch steht und auf einen Zettel schreibt, wie eure Klamotten aussehen sollen. Sie schreibt auf, dass der Pullover schwarz und ein bisschen enger sitzen soll, die Hose wird eine weite Jeans die gut am Hintern sitzt und eure Schuhe werden zu stylischen nicht-leder Turners. Während sie schreibt, verändern sich eure Klamotten. Alles wichtige steht  auf dem Zettel der Designerin, nicht auf den Klamotten selbst.

Diese Anmerkungen sind wie CSS im Webdesign. Ihr habt euer HTML Grundgerrüst und gestaltet dieses Gerüst mit Hilfe von Designangaben. Einfach irgendwie.

Für alle die etwas mehr brauchen als meine kurze Erklärung wäre bestimmt das Buch „Fortgeschrittene CSS-Techniken“ etwas. Auf 424 Seiten soll mensch über das einfache Verständnis von CSS hinauskatapulitert werden. Da es 39.90€ kostet und meinen finanziellen Rahmen sprengt, nehme ich mit diesem Beitrag an einem Gewinnspiel teil. wer weiß, vielleicht klappt es ja.

[Praktikum] alles anders.

Himmel im Alaunpark

Bild des Tages - Der Himmel über Dresden bei Sonnenuntergang

Wie ich meinem Post geschrieben hatte, gibt es mehrere Möglichkeiten einen WordPressblog zu gestalten.

  1. Die erste Möglichkeit war nichts zu tun und alles so zu lassen.
  2. Die zweite war, sich ein bereits bestehendes Thema zu suchen und es umzuarbeiten.
  3. Die dritte Möglichkeit war, das Design aus einem Rohling aufzubauen.

Meine bevorzugte Arbeitsmethode ist die dritte. Der Vorteil dabei ist, dass ich weiß wo was ist und wie ich es ansteuern kann. Der Nachteil, wie ich jetzt feststellen durfte ist, dass wenn du mit deinem Vorschlag für alle anderen daneben liegst, du nochmal von vorne anfangen kannst.

Also jetzt schwenke ich zur zweiten Arbeitsmethode um….

Ich persönlich bin gegen eine statische Anfangsseite weil:

  • Internetnutzer_innen, die häufiger auf eine Seite gehen, einmal mehr klicken müssen als sie sollten um zum aktiven Teil der Seite zu gelangen. Nutzerinnenfreundlichkeit heißt auch wenig klicken!
  • der aktuelle Teil eines Projektes Nutzerinnen zu treuen Leserinnen macht. Niemand liest sich eine Projektbeschreibung mehr als einmal komplett durch, wenn er oder sie noch nicht wirklich am Projekt interessiert ist. Das Internet zeichnet sich in erster Linie durch seine Aktualität aus.
  • das Ziel eines Webangebotes es ist Informationen zu bieten – statische, aktuelle und persönliche. Bei Projekten, die nie mehr als ein Mikropublikum erreichen können, halte ich besonders die aktuellen Informationen für entscheidend.

Viele Menschen gehen ins Internet um informiert zu sein. Ich persönlich surfe selten über Seiten, die ihre letze Aktualisierung im Jahr 2004 erfahren haben. Ich will also nicht nur informiert sein. Ich will auf dem letzten Stand sein. Oder anders gefragt: liest du die Zeitung von vor vier Wochen?

Einen schönen Beitrag, der zwar etwas kommerziell ausgerichtet ist, ist von Marta Z. Kagan. Sie diskutiert die Frage: What The F**K is Social Media? (übersetzt „Was zur Hölle ist das Soziale Internet?“). Für alle die noch nicht wissen was zur Hölle das Soziale Netz ist – bitte klicken.

Nachtrag: Noch was in eigener Sache. Feedback?

Regeln für das Geben von Feedback:

  • Beobachtungen konkret benennen. Verhalten genau beschreiben.
  • Das Gegenüber wissen lassen, welche Reaktionen und Empfindungen. das Verhalten ausgelöst hat.
  • Die eigenen Gefühle mit Ich-Botschaften artikulieren. „Es hat mich geärgert, dass…“
  • Eigene Ziele und Wünsche klar äussern.
  • Nur Feedback zu begrenzten, veränderbaren Verhaltensweisen äussern.
  • Auf Wertungen und Verurteilungen verzichten.
  • Direkte Feedbacks geben (Unter vier Augen, persönlich, die Person direkt ansprechen). Keine globalen, verallgemeinernden Abrechnungen!
  • Die passende Situation wählen (Ort, Zeit). Der Feedbackempfänger soll das Gesicht nicht verlieren.
  • Positives (Anerkennung) ebenfalls nennen. Positives Verstärken. (Quelle)