[Web 2.0 Projekt] Genderplanet – Feedaggregator für die Themen Feminismus, Gender Studies und Queer Theorie

genderplanet

Screenshot Genderplanet

Gestern war es im 14.Türchen des Adventskalenders der Genderbibliothek soweit:

Die Feedsammlung zu Feminismus, Gender Studies und Queer Theory ist unter dem Namen Genderplanet online gegangen. Es ist ein lange geplantes und nun endlich umgesetztes Projekt von  Danilola, mir und dem Gender@Wiki e.V..

“Genderplanet http://www.genderwiki.de/genderplanet/ ist in Anlehnung an den Biblioblog 2.0 entwickelt worden. Für die technische Umsetzung wurde die Open-Source-Software für Aggregatoren Gregarius verwendet. Der Planet soll einen Überblick zu deutschsprachigen Weblogaktivitäten und bestehenden Nachrichtenfeeds im Rahmen der Gender Studies und Queer Theorie bieten. Betrieben wird dieses Angebot vom Gender@Wiki e.V., der seinen Serverplatz dafür zur Verfügung stellt. Neuigkeiten zum Genderplaneten werden über den Weblog des Gender@Wiki e.V. bekannt gegeben.” (Quelle: Genderwiki)

Derzeitig sind 26 Weblogs dort versammelt. Welche das sind, könnt ihr im Genderwiki oder in Delicious nachlesen.

Solltet ihr Interesse daran haben selber im Planeten zu erscheinen, schreibt es bitte ins Genderwiki. Leider haben wir derzeitig noch Probleme mit wordpress.com Feeds. Die Anfrage zur Lösung des Problems ist aber bereits abgeschickt.

Weitere Infos findet ihr hier:

[Neue Idee] Html-Kurs reloaded

So ähnlich. Der Computerpool am Hausvogteiplatz (CC Flickr)

So ähnlich sieht der Computerpool am Hausvogteiplatz aus. Nur anders :)(CC Flickr)

Heute war es wieder soweit. Der HTML-Anfänger_innenkurs ist gestartet. In den Hauptrollen ich und die sieben Kursteilnehmer_innen.

Ich habe schon einige von diesen Kursen gegeben. Den Ersten im Uni-Streik 2003 für alle interessierten Streikaktiven. Heute haben wir 2008 und bis jetzt steht der Kurs immer wieder auf dem Plan.

Heute habe ich meine Kurspläne schon wieder über den Haufen geworfen und neu konzipiert. Die Teilnehmer_innen schreiben ihre HTML Übungen jetzt gleich auf eine extra angelegte statische Seite bei auf dem dazugeöhrigen Blog „MeLearning“ (zu dt. „Ich – Lernend“). Einzige Bedingung war, dass sie sich einen kostenfreien Account bei wordpress.com anlegen mussten.

Ich habe bis jetzt mehrere Vorteile ausmachen können:

  • Sie haben sie ihre Übungen im Internet gespeichert (keine USB-Sticks, keine Emails mit Anhängen).
  • Ihre Ergebnisse sehen von Anfang an hübsch aus (dank der Vorlagen von WordPress).
  • Ich, als Kursleiter_in, kann mir die Übungen später ansehen und kommentieren.
  • Die Übungsseiten werden mit einem Passwort geschützt (es entsteht ein geschlossener Kursraum).
  • Neben den HTML-Übungen wird gleichzeitig bloggen geübt (juchu!)

Der Nachteil an der Sache ist, dass ich jetzt das Kursmaterial noch umarbeiten muss. Mal sehen was wird. Zumindestens wird der HTML Kurs jetzt um Web2.0 Komponenten ergänzt. Ganz nach meinem Geschmack!

Web 2.0 und die Vorteile der dezentralen Datenhaltung

Vor dem Wochende ist es passiert. Unverhofft und dann aber gleich so ganz ohne Alternative. Der Server auf dem das Gender@Wiki und der Weblog der Genderbibliothek laufen ist durch die Hitze und das Alter komplett gecrasht. Die Daten sind dank BackUp-Service zwar geretettet aber die erneute Einbindung nicht ganz so einfach.

Deutlich ist an diesem Punkt geworden, dass die dezentrale Datenhaltung des Web 2.0 neben den so oft angemerkten kritischen Stimmer (wer hat die Daten, was machen die mit den Daten etc.) auch mehr Sicherheit bringen kann. Denn wenn die Daten bei WordPress.com liegen, gehe ich davon aus, dass das Sicherheitssystem sehr viel ausgeklügelter ist, als das unsere je sein könnte…

An irgendwas muss ich ja glauben können.

Web 2.0 und Bibliothek 2.0 eine Liaison? Bibcamp 2008

160520081459Eine erste Frage, die auf dem Bibcamp für Diskussionsbedarf sorgt, ist die nach dem Sinn vom „2.0“ Begriff. (Und hier auch gleich der Beitrag von Danilola-was sind kritikpunkkte an einer bibliothek 2.0???.

  • Inwiefern brennt man den Begriff des Web 2.0 ab, wenn man ihn immer wieder verwendet?
  • Wie werden die Belange der Bibliothek 2.0 vermittelt und welchen Vorteil bringt das?
  • Web 2.0 und Nutzer_innen, welche Möglichkeiten ergeben sich? Ergeben sich überhaupt Möglichkeiten?
  • Bibliothek 2.0 als Schlachtruf? Welche Schlacht? Bibliothek 1.0 vs. Bibliothek 2.0?

In diesem Zusammenhang muss ich unweigerlich an das Manifest der Bibliothekar_in 2.0 denken. Für mich liegt das Problem nicht auf der technischen Seite sondern in den Köpfen. Die Technik ist bereits entwickelt, die Köpfe finden sich in allen Bibliotheken. Jetzt muss nur noch die Technik in die Köpfe. Sinnbildlich gesprochen.

Ich erkenne, dass das Universum der Informationskultur sich schnell ändert und dass Bibliotheken auf diese Änderungen positiv reagieren müssen, um Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, die Benutzer_innen benötigen und wünschen.

Wer muss sich auf wen einstellen? Bibliotheken vs. Nutzer_innen!

  • Müssen sich die Nutzer_innen auf die Bibliothek einstellen?
  • Müssen sich die Bibliotheken auf die Nutzer_innen einstellen

Die Frage kann ich mir nur ganz pragmatisch beantworten. Viele Nutzer_innen haben DSL. Die meisten kennen Google, Wikipedia, Foren, Communities. Viele Nutzer_innen gehen aber auch in die Bibliothek, zumindestens wenn wir dem Fakt glauben wollen, dass die Bibliotheken in Berlin die am meisten genutzt Kultureinrichtung ist. Diese zwei Lebenswelten lassen sich nicht voneinander trennen. Sie gehören zusammen.

Die Bibliotheken müssen sich auf die Nutzer_innen einstellen, da sie für ihren Informationsbedarf zuständig sind. Die Nutzer_innen müssen auf die Bibliothek zugehen, wenn sie brauchbare und umfassende Informationen haben wollen. Web 2.0, so hieß es hier eben, heißt sich sozial zu vernetzen. Wie wäre es, wenn sich Mitarbeiter_innen und Nutzer_innen sozial vernetzen würden und sie voneinander lernen?

Gerade gehört: ein Beschwerdebuch. Nutzer_innen können ein Kommentar zu einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Dienstleistung hinterlassen und die Mitarbeiter_innen müssen darauf reagieren. Leider kenne ich den Link nicht zum Weblog 😦

…und dann ist es mit der Diskussion auch schon wieder vorbei.

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Ganz einfach – 24 x Webstandarts

Der Dezember zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es viele verschiedene Ausprägungen von Adventskalendern gibt. sAn & cArlchen machen zum Beispiel jeden Tag ein Türchen mit verschiedenem Inhalt auf – die Flickenfamilie hat jeden Tag ein neues Bild zu bieten. Und ich kommentiere 🙂

Heute im vierten Türchen bei sAn&cArlchen:

Der Webkrauts Adventskalender: „Webstandarts für ein besseres Web“ 

Jeden Tag gibt es hier einfach beschriebene Webstandarts zum mitlesen und kommentieren. Eine wirklich gelungen Aktion!

be prepared! – in plain english

Lee und Sachi LeFever sind umwerfend. Das Wort „plain“ in ihren Beschreibungen „whatever in plain english“ bedeutet nicht nur, dass es einfach mit Worten erklärt wird. Die Erklärung erfolgt interaktiv:

  • welches Problem gibt es? (Zombies, Informationsflut, Informationsmanagment…)
  • wie kann ich das Problem lösen? (Äxte, RSS-Reader, Wikis…)

Darüber hinaus wird die komplette Erklärung mit einfachen Bildern begleitet, die sich unweigerlich ins Gedächtnis brennen. Das tolle an der CommonCraft Show

  • Bilder (es gibt verschiedene Lerntypen)
  • einfach (ein verständlicher Einstieg – kein Handbuch)
  • kurz (denn Zeit ist Geld)
  • witzig (du lachst sicher auch gerne!)
  • Problem – Lösung
  • Toll!

Bei Danilola gefunden: Blogs in plain english.

Darüber hinaus: Zombies