Konstant allein sind die überraschenden Wendungen des Lebens

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Fallstudie Soft Highfall

Also es ist viel passiert. Eigentlich sollte die Überschrift „What a difference a day make“ lauten aber ich habe mich dann für etwas deutschsprachiges entschieden. Fast schon poetisch… Aber der Reihe nach.

1. Softer Highfall – Ich habe einen Weg für mich gesucht weich zu fallen und am gestrigen Tag einen gefunden. Im Beitrag „Soft Highfall oder meine Freundin die Matte“ war ich mir ja noch nicht ganz sicher, ob es sich bei meinem Fortschritt um den lange ersehnten Durchbruch handelte oder nicht. Im Morgentraining mit Sensei konnte ich gleich weiterüben und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Jetzt muss ich die ganze Sache aber noch mehr üben, da meine Schultern für meinen Geschmack noch etwas zu unsanft auf die Matte kommen. Aber das wird. Gelernt habe ich die Vorwärtsrolle ja auch nicht über Nacht.

14.04.2009

Süssplies 🙂

2. Cherie in der Schweiz – Kritzel kommt im Mai für eine Woche zu mir in die Schweiz. Das wird ganz toll und ich freue mich schon ganz doll.

3. Ein Fahrrad für Mari*us – An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an die zwei Berliner_innen des Dojos, die mir ein Fahrrad für meine Uchi-Deshi Zeit hier leihen. Das finde ich ganz großartig. Jetzt kann ich meiner anderen Leidenschaft fröhnen: Fahrradfahren. Das witzige ist, dass sie mich vorwarnten, dass es kein so gutes Fahrrad sei… inzwischen weiß ich, dass der Standard in der Schweiz höher ist und das Berlin wirklich arm und sexy ist. Soll heißen: Das Fahrrad ist der Oberhammer! Mir sind fast die Augen rausgefallen. Werde gleich nacher meine erste Runde drehen! Beachtet bitte das Video am Ende des Beitrages – ganz großes Kino 🙂

4. Ein zweiter Ostergruß aus Deutschland – Das Paket von meinen Eltern ist angekommen. Und es war voll mit Leckereien, die ich Ostern noch vermisst habe. Jetzt kann ich eine ganze Weile naschen (auch herzhaft mit Soja und Tofu) und lecker Tee trinken. Vielen Dank! Ihr seid toll!

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Mit all dem hatte ich gestern noch nicht gerechnet. Das Leben ist wohl doch mehr wie der Fluß vor der Tür. Er ist da und fließt. Einfach so. Hindernisse werden umflossen und gleichzeitig eingeschlossen ins Ganze. Eine tolle Erkenntnis für mich am heutigen Tag.

Youtube Direktlink

Soft Highfall oder meine Freundin die Matte

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Schritt für Schritt

Ich komme eben von meinem Einzeltraining mit der Matte. Wie ich bereits angekündigt hatte, ist ein Projekt von mir das weiche Fallen zu erlernen. Der Vorteil an dieser Art des Fallens ist die verminderte Erschütterung im Beckenbereich auch aus höheren Höhen. Also rauf auf die Matte und Freundschaft schließen.

Die Schwierigkeit für mich ist dabei, die alten Gewohnheiten des hohen Fallens aus meinem Kopf zu bekommen. Sie unterscheidet sich meinem jetzigen Wissensstand nämlich an einem wichtigen Punkt. Die weiche Version ist eine Rolle und die harte Version gleicht einem Überschlag. Bei der einen Version steht man gleich wieder auf (Rolle), bei der anderen bleibt man liegen (Überschlag). Nur wie bekommt man da eine Rolle hin?

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Ich bin mir nicht sicher ob ich eben sowas wie einen Durchbruch gehabt habe. Ich habe viele Vorübungen gemacht, wegen der Freundschaft und so, und habe mich dann mit einer Matraze an die ganze Bewegung getraut. Damit wird die Bewegung so schön abgedämpft, dass ich auch oft Fehler machen kann. Und ich mache oft Fehler!

Für meine linke Seite, die Ungewohnte, musste ich mir mehr Zeit nehmen und siehe da, hier waren keine Schranken im Kopf. Auf dieser Seite konnte ich ganz von vorne beginnen und einen eigenen Weg finden. Und wenn ich mich nicht irre habe ich diesen auch gefunden. Jetzt werde ich weiterüben und dann versuchen das Ganze in eine erlernbare Form zu bringen.

Puhhhh.