[WSB] Wo ist eigentlich der Schlauch auf dem ich stehe?

Ich hatte mir die Sache etwas einfacher vorgestellt. Einfach losschreiben, genial sein, vielleicht sogar bahnbrechend. In den folgenden Tagen traf ich dann eine gute alte Freundin von mir, die Realität. Ich merkte schnell, dass ich so nicht anfangen kann. Ich schrieb ein paar Passagen und dann traf ich eine andere gute Freundin, die Schreibblockade.

Frau Realität machte mir unmissverständlich klar, dass meine Arbeitsweise nicht die Richtige war. Ich nahm mir also meine Broschüre „Wissenschaftliches Arbeiten in den Gender Studies“ und nach den ersten Seite wusste ich, dass ich mehr machen muss.

Inzwischen habe ich mehr gelesen und meine Gliederung überarbeitet. Ich habe das ganze Programm etwas eingedampft (danke an danilola). Folgendes ist dabei rausgekommen:

Was sind Blogs? Eine Einführung.

  • Geschichtlich – Woher kommen Blogs?
  • Technisch – Wie wird geblogt?
  • Inhaltlich – Wer blogt was?

Geschichtlich

In diesem Abschnitt will ich zeigen, welchen Ursprung Weblogs im Internet haben und welche Ideen dahinter standen. Daraus lassen sich die Merkmale eines Blogs nachvollziehbar ableiten.

Technisch

Der praktische Teil der Arbeit, soll sich kurz und knapp mit den technischen Möglichkeiten des Bloggens auseinandersetzen. Zum besseren Verständnis werde ich das Schreiben einer Email mit dem Verfassen eines Blogbeitrages vergleichen.

Inhaltlich

Hier will ich der Frage nachgehen, wo, von wem und warum ständig neue Inhalte von Bloggerinnen produziert werden. Welche Rolle spielen dabei Bibliotheken und das selbstgesteuerte Lernen.

Ich habe heute den ganzen Tag gelesen und werde morgen dort weitermachen, wo ich heute aufhöre. Die Lektion des Tages lautet für mich, dass wissenschaftliches Arbeiten keine Magie sondern Organisation bedeutet. Da habe ich noch einiges vor mir.

Einen schönen Abend wünscht,
Mari*us