Schweinemast – hälst du das aus?

Eigentlich ist es eine einfache Frage. Hälst du es aus, dir die Umstände der Schweinemast anzusehen ohne Gewissensbisse zu bekommen? (via ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern)

  1. Befruchtung (kein Eber weit und breit)
  2. Schwangerschaft und Geburt (in viel zu kleinen Buchten)
  3. Verstümmlung der Schwänze, Abschleifen der Eckzähne (wenn wir ihnen schon nichts zu tun geben, sollen sie sich auch nicht verletzen…) und eine Hilflose Muttersau!
  4. Kastration ohne Betäubung (ohne Betäubung, das ist der Oberhammer)
  5. Ab in die Mast (Spaltböden, Stehen in der Scheiße, keine Beschäftigungsmöglichkeiten) 7 Monate nach diesem Ferienresortaufenthalt für Schweine geht es zum Schlachter

Und? Hast du dir die Bilder angesehen? Kannst du es aushalten oder verschließt du deine Augen davor? Das Projekt Pig-Vision gibt dir die Möglichkeit genauer hinzusehen.

Oder kannst du nur solche Bilder ansehen wie unter diesem Beitrag?

Pig-Vision retten! Zwei Schweine, zwei Leben!

Pig-Vision Logo

Pig-Vision Logo

Der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft ist haaresträubend. Hunde, Katzen und Hamster werden gehegt und gepflegt, Tiere die am Ende auf unserem Teller landen werden hingegen nicht besser behandelt als alte Autoreifen.

Die Idee hinter dem Pig-Vision Projekt ist es, den Werdegang von zwei Schweinegeschwistern zu dokumentieren. Eines kommt auf den Gnadenhof (Jackpot) und eines am Ende auf den Teller (X15). Klingt hart, ist aber so.

Ich möchte allen, die den Mut haben über Massentierhaltung und den damit verbundenen Fleischkonsum nachzudenken, diese Projekt wirklich ans Herz legen.

Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt diese Dokumentation einen Einblick in das was wir gerne lieber nicht sehen wollen. Ein Versuch ist es allemal wert!

Ich hoffe, dass das Pig-Vision Projekt ihre Doku zu einem Abschluss bringen kann!

Auf dem Schirm: Pig-Vision

Videos von Pig-Vision

Mein Aikidoprojekt: Ukemi on- und offline!

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Let's Try

Heute morgen kam mir eine Idee. Viele Aikidokas würden gerne fallen können. Diesen Wunsch kenne ich von mir und aus vielen verschiedenen Dojos. Nicht umsonst war wahrscheinlich der Fallschullehrgang von Fabian Horn (3.Dan) aus dem Aikido Dojo Augsburg so gut nachgefragt.

Nun zu meinem Projekt:

Meine Fallschule ist eigentlich ganz ordentlich. Vorwärts- und Rückwärtsrolle sind ok. Einen hohen Highfall bekomme ich auch hin. Mit dem sanften Highfall habe ich allerdings noch meine liebe Not und einen Ushiro Otoshi (das ist die Technik wo der Kopf bleibt wo er ist und die Füße weiterlaufen…) bekomme ich noch gar nicht hin.

Nun gibt es verschiedene Gründe warum es nicht so klappt, wie es soll. Beim sanften Highfall habe ich von Anfang an den Fehler gemacht, dass ich dachte, ich müsse ja nur wissen wie der geht und schon ist die Sache geritzt. Stimmte aber nicht. Nichts war geritzt. Ich probierte es gleich von oben und landete in regelmäßigen Abständen unsanft auf der Schulter. Das passiert mir auch jetzt noch ganz gerne.

Ich musste also einsehen, dass ich für diese Art des Fallens einfach nicht gemacht war… oh moment….

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Ich musste also einsehen, dass ich noch nicht die richtige Methode gefunden hatte, sanft zu fallen. Viel Besser 🙂

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Jetzt aber ganz konkret zum Projekt:

Ich werde versuchen die Anleitungen auf Youtube, die für eine gute Fallschule nötig sind, zu kopieren, zu üben und zu meiner Gewohnheit werden zu lassen (der normale Weg des Lernens also). Wenn ich eine Stufe abgeschlossen habe, werde ich das Ganze filmen, online stellen und zur nächsten Übung weitergehen.

Ihr habt nun die Möglichkeit mitzufiebern oder mitzumachen.

Vielleicht entsteht daraus ja eine gute Fallschule oder ein Seminar. Warten wir es ab.  Ich freue mich auf ein schönes Projekt. LG Mari*us

[Nachruf?] Buchliest ist tod – es lebe Buchliest!

Am zweiten August 2007 startet ich in der Stadtteilbibliothek Berlin Buch das Projekt Buchliest. In Anlehnung an das Weblog der Jugendbibliothek Solingen versuchte ich ein Projekt auf die Beine zu stellen, mit dem sich die von Sparzwängen gebeulteten Bibliothek neu und anders profilieren sollte.

Ich schrieb Rezensionen über allerlei DVDs (das ging einfach schneller) und konnte eine Nutzerin sogar dazu bewegen einen Bericht über Isolde Heynes Buch „Hexenfeuer“ selbst im Weblog einzustellen. Die Leiterin der Bibliothek übernahm das Bloggen nach dem Ende meines Praktikums.

Das Projekt, so wie ich es konzipiert hatte, bekommt einen Nachruf, weil alle Beiträge aus den Jahren 2007 und 2008 gelöscht wurden. Eine Unachtsamkeit genügt und ein Weblog verarbschiedet sich ins Datennirvana. Das Netz hat Buchliest bereits vergessen.

Jetzt liegt es an der Stadtteilbibliothek Berlin-Buch weiter zu bloggen und das Projekt zu neuem Leben zu erwecken. Ich hoffe, dass es an dieser Stelle weitergeht.