Rückschau Tag 1 – EIGE Projekttreffen in Vilnius

Der erste Tag ist vorüber und ich will ein paar Worte über das Meeting heute verlieren.

Ich will an dieser Stelle gerne mit dem Ende anfangen, weil es wichtig ist das Positive zu betonen. Am Ende des Meetings kam nämlich von den neuen Partner_innen im Projekt die Frage, wie es denn nun war in diesem Projekt mitarbeiten zu können. Alle Einrichtungen waren sich einig, dass es positive Effekte und steile Lernkurven gab, die letztlich allen weiter geholfen haben.

Für das Projekt gibt es aber noch viel Luft nach oben. Es soll mit neue Partner_innen gearbeitet werden ohne die jetzigen Institutionen zu vernachlässigen. Einige grundlegende Probleme sind aber bisher nicht gelöst worden und ein wirklich schlüssiges Konzept im Umgang mit den verschiedenen Einrichtungen, gibt es ebenfalls nicht. Hier ist noch viel Planung notwendig und ich fürchte, dass es derzeitig niemanden gibt der/die wirklich fachlich im Thema steckt um diese Probleme zu lösen. Es braucht eigentlich noch einen Menschen, die zwischen EIGE als EU-Agency, Ex Libris (Technische Partnerin) und den verschiedenen Einrichtungen geschaltet wird. Eine vollfinanzierte und qualifizierte Stelle wäre an dieser Stelle sehr hilfreich.

EIGE ist und bleibt auf den Input der Einrichtungen angewiesen um kommende Aufgaben zu bewältigen. Wie diese Arbeit koordiniert werden kann, konnte heute nur im Ansatz geklärt werden. Eine Plattform zum Austausch gibt es bereits aber die steht und fällt mit ihren Nutzer_innen.

eige_notizen

Im Schaubild kann man sehen, wie ich dieses Projekt gerne sehen würde. Ohne Erläuterungen bleibt es aber ein Rätsel, oder?

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten haben die Mitarbeiter_innen von EIGE einen guten Job gemacht. Es geht immer besser und mit den kommenden Projekten wird es besser werden müssen.

Ich bin gespannt.

Jetzt. Feierabend.

LG Marius

 

EIGE – Schneller und einfacher Zugang zu über 238 000 genderrelevanten Ressourcen und Dokumenten

Am Sonntag mache ich mich auf die Reise nach Vilnius. Dort wird ein sehr interessantes Projekt gestartet an dem ich auch mit der Genderbibliothek maßgeblich beteiligt bin.

Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung (ich warte noch auf das PDF)

Das Ressourcen und Dokumentationszentrum des EIGE besteht aus drei Hauptfunktionen:

1. Online und physisches Dokumentationszentrum: 240 000 Ressourcen zum Thema Geschlechtergleichstellung, die bis jetzt lediglich verstreut in verschiedenen Quellen in den EU-Ländern vorhanden waren

2. Wissenszentrum: Wissen zum Thema Geschlechtergleichstellung erzeugt vom Europäischen Institut für Geschlechterfragen einschließlich spezialisierter Forschung und Datenbanken

3. Europäisches Netzwerk für Geschlechtergleichstellung- EuroGender: eine kooperative online Plattform in der Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Expertinnen und Experten und andere relevante Akteurinnen und Akteure Schlüsselthemen in der Geschlechtergleichstellung diskutieren und ihr Wissen untereinander austauschen können.

Ich werde in den kommenden Tagen darüber berichten.

Rückschau: 2. VuFind Anwenderinnentreffen an der TUHH

Wie kommen die Nutzerinnen an ihre Informationen?

Wie kommen die Nutzerinnen an ihre Informationen?

Nach zwei sehr interessanten Tagen sitze ich nun wieder an meinem Schreibtisch und muss die ganzen Eindrücke erst einmal ordnen. Ordnung für mich und für alle die Interesse an einer kurzen Rückschau haben.

ICH Ich für meinen Teil war, wie bereits erwähnt, als technischer Mitarbeiter der Genderbibliothek und des META Projektes des i.d.a-dachverbandes vor Ort. Außer mir waren natürlich viele andere Menschen anwesend, häufig Mitarbeiter_innen aus großen Bibliotheken und Verbünden. Kleinere Bibliotheken die VuFind einsetzen habe ich nicht ausmachen können.

HOSTING Aus diesem Grund habe ich an verschiedenen Stellen versucht die Herausforderungen zu skizzieren, mit welchen kleinere Bibliotheken bei der Verwendung von VuFind konfrontiert sind. An dieser Stelle kochen alle großen Einrichtungen ihr eigenes Süppchen ohne dass unterfinanzierte Einrichtungen an den Topf dürfen. Auch wenn der VuFind-Support/Hosting von verschiedenen Anbieterinnen realisiert wird, sind die zu zahlenden Summen schlicht nicht zu leisten. Schade!

FORMAT Abgesehen vom Hosting, dass vielleicht durch eine große Einrichtung mit freien IT-Ressourcen noch irgendwie realisiert werden könnte, gibt es ein weiteres Problem. Für die großen Spieler im Bibliothekswesen ist die Frage nach dem Datenformat nicht relevant. Zum einen liegen die Daten in der Verbünden bereits im Marc21 Format vor und können so problemlos in VuFind eingespielt werden. Sollten diese Daten aus verschiedenen Gründen in anderen Austauschformaten verfügbar machen, gibt es sicher eine IT-Abteilung oder eine Programmiererin, die sich dem Problem annehmen kann. Doch was ist mit Bibliotheken, die nicht auf eine IT-Abteilung oder eine fähige Programmiererin zurückgreifen können? Viele Bestände schlummern somit in lokal gehaltenen Bibliothekssystemen (Word- und Exellisten) ohne Anschluss an größere Suchsysteme und sind so für Wissenschaftlerinnen, Nutzerinnen, Interessierte … nicht sichtbar.

QUALITÄT Eine wichtige Erkenntnis dieses Treffens für mich war, dass auch die großen Verbünde, so wie kommerzielle Anbieter, ein großes Problem mit der Qualtität ihrer Daten haben. Merke: die Daten könnten immer Besser sein als sie sind. Ein alter Hut irgendwie aber wenn es darum geht einen Onlinekatalog zu gestalten, gibt es hier sehr interessante Dinge zu beachten. Das Thema will ich an dieser Stelle nicht weiter ausbauen. Gerald Steilen gleich zu Beginn interessante Zahlen genannt und Denkanstöße gegeben.

INTERESSANT Ein großes Thema war die Abbildung von Hierarchien in VuFind. Hier gab es immer wieder Nachfragen aber auch technische Lösungsansätze.

ORGANISATION war sehr professionell. Zeitplan, Verpflegung & WLAN ließen keine Wünsche offen. So konnte ich mich auf das Wesentliche konzentrieren. Vielen Dank!

TWITTER Diese Kommunikationsform wurde leider eher wenig genutzt. Hashtag war #vufindhh

FAZIT Es war ein sehr informatives Treffen. Ich habe viele Spezialistinnen kennengelernt und konnte mich rege am Austausch beteiligen und zur Diskussion beitragen. Meinen Kurzvortrag überschrieb ich mit „Lust oder Last – VuFind und kleinere Bibliotheken“, mein Fazit fällt ganz ähnlich aus. VuFind ist eine tolle Möglichkeit für Bibliotheken einen eigenen Katalog zu stricken. Kosten für teure Zusatzprodukte entfällt. VuFind kann aber auch nicht alles. Hosting und Support, sowie die Garantie, dass der Katalog auch Online ist können nur durch zusätzliche Kosten (Hardware & Personal) gewährleistet werden.

WÜNSCHE Ein vom Bund entwickeltes, freies Bibliothekssystem, dass sich problemlos an VuFind anschließen lässt. Ohne Lizenzkosten, gerne auch in der Cloud. Das wäre doch was. Sicher nicht für die Großen, weil die haben ja schon. Nein, eher für die Kleinen, die zu wenig Geld haben und trotzdem auf wichtigen Dokumenten sitzen.

SCHAUBILD Auf dem kleinen Schaubild habe ich mal zusammengebaut, wie ich mir das ganze vorstelle. Die Nutzerinnen (rechts) können auf viele Informationen der großen Bibliotheken zugreifen. Diese machen es den Nutzerinnen durch neue Technologien, Katalog und Inhalte relativ einfach. Die großen Einrichtungen ziehen Ihre Informationen aus dem „Informationsmeer“ (mitte). Welche Informationen gezogen werden, kann von den Nutzerinnen nicht beurteilt werden. Ganz sicher aber können sie auf die Informationen aus kleinen Bibliotheken nicht zugreifen. Solange Sie nicht zur Einrichtung gehen, oder die Daten so aufbereitet werden, dass sie in übergreifende Suchsysteme eingebaut werden können, bleiben diese Informationen verborgen.

Für die großen Einrichtungen beginnt alles erst ab Marc21 Daten. Wer kein Marc21 hat darf nicht so einfach mitspielen.

2. Deutsches VuFind Anwendertreffen 2013

VuFind Logo

VuFind Logo

Am Montag werde ich nach Hamburg zum zweiten deutschen VuFind Anwendertreffen nach Hamburg fahren. In der Technische Universität Hamburg (TUHH) findet dieses zweitägige Treffen mit Anwenderinnen und Anwendern der Software VuFind statt.

Es wird Vorträge und Workshops mit den Menschen geben, die VuFind bereits in ihren Einrichtungen einsetzen. So wie es aussieht, handelt es sich hierbei um größere Player. Soll heißen um Menschen, die in großen bibliothekarischen Einrichtungen arbeiten und die Software verwalten & gestalten.
Ich für meinen Teil reise zum einen als technischer Mitarbeiter der Genderbibliothek an, weil ich im Rahmen meiner Magisterarbeit bereits sehr intensiv mit VuFind gearbeitet habe, und den Katalog noch immer betreue:
Zum anderen reise ich als technischer Mitarbeiter von META (Metadatenbankprojekt) des i.d.a.-Dachverbandes an. Auch hier ist der Einsatz von VuFind eine favorisierte Option und bereits im internen Test.
Ich bin gespannt welche Erfahrungen und Eindrücke ich wieder nach Berlin mitbringe. Besonders interessant finde ich aber die Frage ob auch kleinere Projekte, wie meine Anwesend sein werden und wie ich den Input für diese Bereiche nutzen kann.

Feeds im E-Reader lesen – bitte vollständig

Mit calibre lassen sich die Neuigkeiten aus Blogs bequem auf den Reader laden. Programm starten > Neuigkeiten runterladen > Reader anstecken > Übertragung startet automatisch. Solche Vorgänge bin ich eigentlich nur von Apple gewohnt und es ist schön zu sehen, dass es auch mit freier Software so unglaublich einfach sein kann.

Schade ist nur, dass viele Blogs ihre Feeds nicht vollständig ausliefern. Auch solche Blogs, die keine Werbung schalten verzichten darauf, ihre Beiträge im RSS-Reader komplett verfügbar zu machen. Mit einem E-Reader ohne 3G bleibt dann nur die Möglichkeit nach Hause zu fahren um dort das WLAN zu nutzen.
So zum Beispiel der VÖBBLOG – http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=23152

Auf der Suche nach Feedback: GenderVu!

Neben den vielen Herausforderung, die die Erstellung eines neuen Onlinekataloges mit sich bringen, will ich mich jetzt einer weiteren großen Aufgabe stellen: Feedback!

Dabei sollen Nutzer_innen im günstigsten Fall Fehler melden oder sich zu dem Projekt äußern können. Hierfür sind mehrere Schritte notwendig:

  • Sichtbarkeit des Feedbackmöglichkeit
  • Wenige Klicks zum Feedback

Heute will ich mit einem ersten Versuch starten und hoffe auf konstruktive Rückmeldung. Die Anmerkungen die in die Feedbackfunktion werden in WordPress als Kommentare gespeichert.

Ich will mich schon mal jetzt bei allen bedanken, die Feedback abgegeben haben.

So sieht die Funktion in GenderVu aus:

Feedbackbutton in GenderVu

Feedbackbutton in GenderVu

So sieht die Funktion im Weblog der Genderbibliothek aus:

Feedbackfunktion im Weblog der Genderbibliothek

Feedbackfunktion im Weblog der Genderbibliothek

Darfs ein bisschen mehr sein? GenderVu und Weblog!

Seit der letzten Woche ist die Suchfunktion von GenderVu im Weblog der Genderbibliothek präsent eingebunden. Darüber hinaus gibt es eine eigene Suchseite, die unter www2.hu-berlin.de/genderbibliothek zu erreichen ist.

Heute folgt die inhaltliche Einbindung. Karin Aleksander kündigte am 28.September in ihrem Weblogeintrag „Neue Ausgabe “ROSA” Nr. 43 eingetroffen„die neue Ausgabe der Zeitschrift ROSA an. Diese war bereits im lokalen System der Bibliothek bereits zu recherchieren, in GenderVu war sie aber noch nicht zu finden. Das haben wir heute nachgeholt und den aktuellen Datensatz zur Zeitschrift ROSA eingespielt. Darüber hinaus habe ich das Inhaltsverzeichnis einfach aus GenderVu kopiert und in den Beitrag eingefügt.

Ziel dieser scheinbar simplen Aktion ist es, dass die Nutzer_innen auf dem aktuellsten Stand der Dinge sind und dass die Angebote der Genderbibliothek noch weiter vernetzt werden, einfacher zu bedienen sind und somit attraktiver werden. Die Brüche zwischen den einzelnen Angeboten sollen so klein wie möglich gehalten werden.

So sieht es im Weblog aus:

Inhaltsverzeichnis im Weblog

Inhaltsverzeichnis im Weblog

So sieht es in GenderVu aus:

Inhaltsverzeichnis in GenderVu

Inhaltsverzeichnis in GenderVu

Der neue Onlinekatalog der Genderbibliothek #GenderVu

Heute ist Freitag der 23.09.11. Das ist das Datum an dem ich den neuen Onlinekatalog #GenderVu ins Rennen schicke. Wer das neuen Rechcheportal der Genderbibliothek testen will, ist herzlich eingeladen es zu tun, so lange der Server eben läuft.

Link zum Onlinekatalog

Viel Spaß und ein schönes Wochenende,
Marius

Einbindung im Weblog

Einbindung im Weblog

Startseite von GenderVu

Startseite von GenderVu

Suchfunktion GenderVu

Suchfunktion GenderVu

RAM-Upgrade erfolgreich: GenderVu läuft und läuft …

In der letzten Woche musste ich GenderVu abschalten, da die 51579 Datensätze der Genderbibliothek und der Bibliographie „Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern“ den Testrechner in die Knie gezwungen hatten. Nichts ging mehr.

Jetzt läufts!

Jetzt läufts!

In einem Anflug von Aktionismus hatte ich mich dazu entschlossen zusätzlichen Arbeitsspeicher zu ordern und das Problem zu lösen. Heute morgen habe ich dann den neuen Riegel eingebaut und siehe da, alles läuft und kann jetzt getestet werden.

Stoebern in GenderVu

Los gehts!