Kindertrainingswochenende – medial begleitet. Ein Rückblick.

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lässiger Martin

Am 14.03 und am 15.03.09 fand das Trainigswochenende der Kinderklasse im I-SHIN Dojo Berlin-Karow statt. Nach dem Wochenende im September 2008 handelte es sich gerade mal um die zweite Veranstaltung dieser Art für Kinder.

Ziel des Wochenendes war es das Gemeinschaftsgefühl der Kinder untereinander und zu ihren Trainer_innen herzustellen oder zu verbessern. Darüber hinaus ist eine Dojoübernachtung etwas ganz besonderes, was dazu beitragen kann, dass die Kinder im alltäglichen Trainingsbetrieb noch engagierter trainieren.

Eine große Herausforderung ist die Einbindung der Eltern in das Hobby ihrer Kinder. Wie also kann man die Eltern an so ein Event teilhaben lassen und es somit im Idealfall nachhaltiger für alle gestalten? Eine mögliche Antwort könnte lauten:

Insgesamt haben ich vier Weblogeinträge an diesem Wochenende verfasst (Wir hatten eine sehr gute Wlanverbindung). Sie waren kurz, enthielten den neusten Statusbericht und den Hinweis auf Bilder, die bereits bei Flickr hochgeladen wurden. Die Kurzmitteilungen bei Twitter, die ich in den Pausen verfasste, sollten die Sache abrunden.

Die Kommentare der Eltern (leider ganz selten im Kommentarteil des Weblogs) und die hohen Besucher_innenzahlen auf der Webseite lassen darauf schließen, dass die Eltern und andere Interessierte die Veranstaltung ebenso live verfolgen, wie wir die Informationen online stellten.

Ob diese zeitnahe Informationsfülle dazu beiträgt, dass Eltern und Kinder sich über das Wochenende ausstauschen, weiß ich nicht. Ich denke aber dass die Kommunikation anregender verläuft als ohne die vielen Vorabinformationen. Wer mit Kinder häufiger zu tun hat, kennt die Antwort auf die Frage „Und, wie war es?“. Die Antwort lautet meistens „Schön.“ 🙂

In der Tat schön wars!

Bildschirmfoto Trainingswochenende

Bildschirmfoto Trainingswochenende

Liebe Eva, kann man auch anders sehen

Betreff: Eva Hermann (und andere) bei Johannes B. Kerner. Thema der Sendung: egal, Eva Hermann war ja da.

Eva Hermann wirft Johannes B. Kerner Inkonsequenz vor. Er sei für den Verlauf und den Ausgang dieses Intermezzos verantwortlich. Er trage die Verantwortung. Er sei überfordert gewesen. (Quelle: Netzeitung)

Und ich glaube sie hat recht. Hat sie ja bei allem – denn es kommt auf den Blickwinkel an. Nein, Kerner hat nicht versucht ihr penetrant immer und immer wieder eine Möglichkeit zu geben, wie sie vielleicht aus dem negativen Presserummel herauskommen könnte. „Eva würdest du heute sagen, dass es vielleicht ein Fehler war.. bla bla“. Nein hat er nicht. Er hat ja auch nicht seine/unsere ganze Zeit (immerhin eine ganze Stunde) mit Eva-Schatz anstatt mit Senta Berger oder Magarete Schreinemakers verschwendet. Nein hat der nicht – wie Mario Barth sagen würde. Und nein Eva Hermann ist nicht andauernd ausgewichen. Nein. Sie hat ehrlich und auf jede Frage korrekt und vor allen Dingen konkret geantwortet. Wer es nicht glaubt kann ja gerne noch mal nachgucken und mich berichtigen… Beide waren nicht gut: Kerner und Hermann – aber eine war schlimmer!

Eva Hermann ist in den Medien zu einem Autounfall geworden. Du kannst nicht hin und nicht weggucken. Von der inhaltlichen Auseinandersetzung zu schweigen (hier oder hier) ist das auf der persönlichen Ebene so gar nicht nett.

Taktisch gesehen: ein Brüller. So hältst du dich im Gespräch. Brennst dich in die Hinterköpfe der Menschen ein. Alle Reden von dir. Kaufen dein Buch um einfach mal so zu gucken. Könnt ja sein. Vielleicht findet sich ja noch der eine oder andere weitere „Autounfall“.

Eine Frage aber bleibt: Wenn du nicht mal mehr nett zu den Menschen bist, die dir gut gesonnen sind, was kannst du darüber hinaus noch erwarten?

Bravissimo! Chapeau!

Weiteres aus der Presse:

Zum nachgucken!

Eva Hermann bei Johannes B. Kerner:

Erkenntnisse der Sendung.

  1. Eva Hermann hat keine Fehler gemacht.
  2. Nicht einen.
  3. Die Medien machen alles falsch.

Es lohnt sich das Ganze anzusehen, falls ihr es verpasst habt.

Gefunden im Genderblog.

Nachtrag

  • Spiegelfechter – Blondchen vor dem Volksgericht
    „Viel interessanter als der inszenierte Medienzirkus, ist die Selbstinszenierung des deutschen Blondchens Eva Herman. Man kann ihr vieles abnehmen, aber als Medienprofi kennt sie den “Volksgerichtshof” Talkshow und seine Regeln aus dem Effeff.“
  • Citronengras – Wie die 68er das Gute (das sind Kinder!) abschafften
    Bitte mal laut lesen, am besten mit viel Pathos:
    Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist DAMALS eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…“