[Studium] Die nächste Hausarbeit wartet schon!

Vor ein paar Wochen habe ich mit Hilfe meines Blogs eine Hausarbeit über Weblogs geschrieben. Da ich über die Möglichkeit des Ausstausches mit mir selbst und meinen Leser_innen so positiv überrascht war, will ich diese Praxis mit meiner neuen Hausarbeit nun weiterführen. (Die andere Arbeit wird auch noch veröffentlicht!)

CC Fahrradkompass von metalmaggus

CC Fahrradkompass von metalmaggus

Mein nächstes Projekt ist eine kurze Hausarbeit über das Projekt „LOTSE„. Es handelt sich dabei um ein Online-Selbstlernsystem der Universität Münster, bei dem Wissenschaftler_innen und Student_innen ihre Informations- und Recherchekompetenzen gehörig aufmöbeln können, sofern sie sich denn etwas Zeit nehmen. Die Hausarbeit ist auch gleichzeitig als Einarbeitung gedacht. Dazu aber später mehr.

Im Moment befinde ich mich in der Orientierungsphase. Danilola hat mir schon mal über Delicious den ersten Volltreffer geschickt. Danke.

Kurz zum ärgerlichen Teil:

So viel wurde über LOTSE noch nicht geschrieben. Entweder es sind, wie oben verlinkt, Masterarbeiten oder Beiträge in der BuB (Forum Bibliothek und Information). Die gefundenen Beiträge sind in den Ausgaben von 2005 zu finden. Das Archiv wird aber erst ab 2006 bereitgestellt. Argh! Die Suche in den anderen nicht digital bereitgestellten Heften, ist auf der Seite nur schwer zu finden (oben links gibt es ein unscheinbares Drop-Down Menü) und am Ende kommt ja doch kein digitaler Volltext raus.

Die Lesbarkeit der BuB-Seite lässt sehr zu wünschen übrig. Auch der technische Aspekt ist eher schlecht. Es gibt keine zentrale Suche von der Hauptseite aus, die markierte Ergebnisse auspuckt. Das machen privat gehostete Weblogs schon besser! So viele Computernutzerinnen machen ja schon keine Bildschirmpause und so eine Schriftgröße kann einer dann den Rest geben. Wirklich!

Weitere Fundstücke auf dem Weg zur BuB-Seite:

[Webdesign] Lesbarkeit von Internetseiten merklich erhöhen

CC Myopa von 96dpi

CC "Myopa" von 96dpi

Die Lesbarkeit von Internetseiten lässt in vielen Fällen zu wünschen übrig. Da schließe ich meine eigenen Webseiten gar nicht aus. Heute bin ich auf einen Beitrag bei den „Informations Architekten“ gestoßen (ich weiß leider nicht mehr wo), der kurz und knapp erläutert, wie nun die Lesbarkeit von Internetseiten deutlich verbessert werden kann.

Ich habe mich gleich an www.i-shin.de rangesetzt und habe die vorgeschlagenen Punkte eingearbeitet. Ich finde die Ergebnisse verblüffend.

Der Anfang geht sehr schön darauf ein, dass Webdesigner_innen in erster Linie Dienstleister_innen sind. Es geht nicht um ihr Produkt sondern darum, wie es ankommt. Für alle die Webdesign machen, ist dieser Beitrag sicher zu empfehlen.

Liebe Webdesignerin, sag uns nicht, …

  • dass wir die Schriftgröße in unserem Browser verändern sollen
  • dass überladene Seiten besser aussehen – wähle vorher etwas besser aus, denn das ist nicht unser Job
  • dass Scrollen schlecht wäre – denn dann wären ja alle Internetseiten schlecht
  • dass Text nicht so wichtig wäre – wenn doch 95% von Webdesign mit Textdesign zusammenhängen
  • dass wir eine Brille brauchen

Dann folgen fünf einfache Regeln, wie ich die Lesbarkeit auf Internetseiten erhöhen kann, und den darüber geschilderten Problemen aus dem Weg gehe 🙂 Im Originalbeitrag findet ihr die Regeln ausführlicher und auf englisch.

  1. Verwende die Schriftgröße bei 100%
  2. Lasse deinen Text atmen (Stichwort: Whitespace)
  3. Leserinnenfreundliche Zeilenhöhe liegt bei line-height=140%
  4. Schwarz und weiß sind kein guter Kontrast im Internet
  5. Kein Text in Bildern

Internetseiten mit großer Schrift zu gestalten ist schwieriger aber es lohnt sich, da ich mich dabei sehr beschränken muss. Find ich jedenfalls!