[Video] Kampfkunst und OpenSource Videobearbeitung

Unter Linux Videos zu bearbeiten, mutet im Moment noch etwas abenteuerlich an. Mit der richtigen Mischung von Programmen wird es allerdings sehr viel einfacher (siehe weiter unten). Hier ein Resultat. Sehr einfach aber mit Musik und Titeln sowie der richtigen Größe.

Avidemux

Mit Avidemux lassen sich Filmschnipsel linear aneinander hängen. Wenn du mit deinem Handy ein paar Filme aufgenommen hast und diese noch mit ein paar Filmchen von Digicams mischen möchtest, dann greif zu. Du wirst zwar keine Übergänge zwischen den einzelnen Clips erstellen können (habe ich zumindestens noch nicht gefunden) aber dafür läuft das Programm wunderbar stabil.

Open Movie Editor

Cinelerra läuft beim mir nicht richtig und KDEnlive stürzt andauernd ab. Der OpenMovieEditor hat sich als eine brauchbare Alternative entpuppt. Die Zusammenfügung von Filmschnipseln läuft hier, wie in den teuren Programmen wie Final Cut oder Adobe Premiere, non-linear ab (+ bezahlbar :)). Du kannst die einzelnen Filmsequenzen beliebig auf verschiedenen Videospuren hin- und herschieben und Audiospuren bearbeiten. Die Bedienung und der Umfang ist sehr begrenzt aber funktionabel.

FFMPEG

Wenn du mit Avidemux die Filmschnipsel aneinandergeheftet hast und daraus einen gleichmäßigen Film gemacht hast, bearbeitest du die Musik und die Titel im OpenMovieEditor. Wenn alles fertig ist renderst du deinen Film im wahnsinnig großen DV Format. Jetzt musst du über die Konsole das Video verkleinern. So zum Beispiel:

ffmpeg -i /home/marius/Videos/pruefung/neu/render.mov -b 689k -s 640x480 -vcodec wmv2 -acodec wmav2 /home/marius/Videos/smallDestvideo640x480.wmv

Filmmusik

Wenn du deinen Film mit OpenSource Werkzeugen bearbeitet hast, dann tu dir den gefallen uns verwende Freie Musik. Davon gibt es jede Menge bei Jamendo.com

[Comic] Eine kleine selbstgemachte Geschichte über den Weihnachtsmann. Ein Nikolaus Comic!

Das Geheimnis des Weihnachtsmann - Seite 2

Download "Das Geheimnis des Weihnachtsmanns" (2,8 MB Pdf)

Kritzel und ich sind begeisterte Kampfkünstlerinnen. Darüber hinaus macht Kritzel ihrem Namen auch noch alle Ehre und kritzelt wie eine Weltmeisterin. Ich hingegen hege ein großes Interesse an OpenSource Software (das lässt sich namenstechnisch leider nicht so schön ableiten 🙂

Als wir beides zusammengetan haben ist eine kleine selbstgemachte Geschichte über den Weihnachtsmann in Form eines Comics mit dem Titel „Das Geheimnis des Weihnachtsmanns“ (Download PDF 2,8MB) entstanden. Christin (Kritzel) hat das Comic gezeichnet und mit Tinte und Feder bearbeitet. Ich habe es mit Inkscape (sehr gutes Open Source Vektorprogramm) koloriert und mit Scribus als PDF zusammengestellt.

Zum heutigen Nikolaus haben wir das Comic auf unseren beiden Kampfkunstblogs Takebayashi und I-SHIN unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Es ist ein Kampfkunst Nikolaus Comic, dass eine Trainingsequenz im Nordpol Dojo darstellt.

„Bis heute umgab den Weihnachtsmann ein magisches Geheimnis: wie kann es einem so dicken Mann gelingen, Schornsteine herunterzurutschen oder tausende von Meilen ohne Pause mit seinem Schlitten zu fahren?

Wir haben das Geheimnis des Weihnachtsmann gelüftet. Wie bekannt geworden ist, trainiert der Weihnachtsmann morgens und abends in seinem Dojo am Nordpol mehrere Stunden. Er hält sich fit, achtet auf sein Gewicht, bleibt beweglich und hat die Reflexe eines dicken Pumas (ja, auch ein dicker Puma hat noch atemberaubend schnelle Reflexe).“

Wir wünschen viel Spaß beim ansehen,

Christin und Marius

Ein Comic von

Christin Büchner
(Geschichte, Zeichnung)
http://kritzel.wordpress.com

und
Marius Zierold
(Geschichte, Kolorierung)
https://marius300482.wordpress.com

Umsetzung

Christin: Papier, Bleistift, Tinte
Marius: Inkscape, Gimp, Scribus

Lizenz

Dieser Comic ist unter einer
Creative Commons-Lizenz 3.0 lizenziert
http://creativecommons.org

[Weihnachten] Adventskalender im Internet. Eine Chance für Weblogs.

So richtig glauben kann ich es noch nicht. Heute ist bereits der 2.Dezember. Wir befinden uns mitten im Auge des Weihnachtszeitsorkans. An den Fenstern der Kinderzimmer hängen kleine mit Süßigkeiten gefüllte Stiefel, die von 1 bis 24 durchnummeriert sind.

Und ganz ehrlich, ich finde es klasse. Da ich nicht mehr zu Hause wohne und meine wundervolle Mama, meine Stiefel nicht mehr füllt, stürze ich mich auf die Adventskalender und Weihnachtskalender im Internet. Hier ein kleiner Überblick über meine Lieblingskalender. An den ersten beiden Kalendern bin ich sogar direkt beteiligt.


  • I-SHIN Weihnachtskalender – hier gibt es jeden Tag ein neues Bild, ein Video oder eine Information. Dieser Weihnachtskalender wird von mir betrieben und soll die Nutzer_innen der Internetseite gut unterhalten. Mehr eigentlich nicht 🙂

  • Adventskalender der Genderbibliothek – hier gibt es jeden Tag eine neue Information zur Frauen- und Geschlechterforschung. Gestern waren es noch die Fachzeitschriften, was es heute wird, weiß ich noch nicht. Wenn alle 24 Tage durch sind, bin ich sicherlich gut über die Möglichkeiten der Literaturversorgung für die Gender Studies informiert.

  • Adventskalender der Webkrauts – Die Vereinigung von Autor_innen setzt sich im diesjährigen Adventskalender für die „die Vorteile der Webstandards“ ein und bestückt den Kalender jeden Tag mir wunderbaren Denkanstößen.

Alle, die nicht mehr zu Hause wohnen und keinen Adventskalender haben, finden im Netz eine Menge Möglichkeiten sich weihnachtlich einzurichten.

Alle die es dieses Jahr verpasst haben. Es lohnt sich. Ein Adventskalender ist eine wunderbare Aktion um die eigenen Leserinnen weihnachtlich zu unterhalten.

Fröhliches Türchenöffnen wünscht,
Mari*us

PS: Zu den Weihnachtsfiguren, die Kritzel und ich gestaltet haben, kommt noch ein vollständiger Eintrag.

[Rückblick] mari*us.zierold live aufm Alex

Uchi Uke

Bild des Wochenendes - Maria und Mari*us auf dem Alexanderplatz

Das Wochenende hatte mehrere nette Höhepunkte. Einer war die Kampfkunstvorführung des I-SHIN Dojo Berlin-Karow auf dem Alexanderplatz in Berlin. Alles hat ganz wunderbar funktioniert.

„Stell dir vor du machst eine Vorführung und der Fernsehturm sieht zu. So geschehen an diesem Samstag, den 06.September 2008. Dreizehn Mitglieder des I-SHIN Dojo Berlin-Karow standen für eine halbe Stunde im Fokus des Geschehens auf dem Alexanderplatz in Berlin. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die zu einem großen Teil wahrscheinlich nicht mal aus Berlin kamen, versammelten sich an unserer roten Mattenfläche, um unsere Vorführung anzusehen.“ (Quelle: i-shin.de)

Mehr Bilder vom Event gibt es bei Flickr.

[Live] mari*us.zierold auf dem Alexanderplatz in Berlin

Kote Gaeshi

Bild - Vorführung vom letzen Wochenende in Berlin-Karow

Heute findet unsere I-SHIN Kampfkunst Vorführung auf dem Alexanderplatz in Berlin statt. Ziel ist es, unser Dojo bestmöglich zu präsentieren.

„Wie hier bereits angekündigt, findet heute, am 06.September 2008, unsere I-SHIN Kampfkunstvorführung im Rahmen des 12. Solidaritätsbasar der Berliner Journalistinnen und Journalisten auf dem Alexanderplatz in Berlin statt.“ (i-shin.de)

Zusammen mit Maria und David werden wir wie am letzen Wochenende auch die Kinderklasse des I-Shin Dojos Berlin-Karow vertreten. Wenn es vielleicht auch nicht zu erwarten ist, dass Zuschauerinnen danach zu uns ins Dojo in den Nord-Osten nach Karow kommen, wird es bestimmt eine publikumswirksame Aktion werden.

Alle die gerne wollen und noch nichts vorhaben, sind natürlich herzlich eingeladen vorbeizukommen 🙂

[Bild] Lernen 2.0

Warum Lernen 2.0? Weil es egal ist welches Alter die lernende Person hat. Es kommt auf die Einstellung beim und zum Lernen an.

In diesem Fall. Alter: 5 und 26. Einstellung: Bombastisch. Ich lerne viel von den Kindern der Kindergruppe. Zum Beispiel, dass meine Probleme die eines Erwachsenen sind, der sich innerhalb der etablierten Verwertungslogik befindet. So wichtig wie das alles auch ist, wissen Kinder sehr viel besser wie sie sich dieser Logik entziehen. Ganz praktisch passiert das dann für mich und hoffentlich bei den Kindern auch beim I-SHIN Training.

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Danke an David Pflanz für dieses tolle Foto! Hier sind Martin und ich wirklich schön in Szene gesetzt.