Oh weh: „Your computer is not designed for getting work done“

Frei übersetzt könnte der Satz im Titel heißen: Dein Computer ist überhaupt nicht so gestaltet, dass du damit produktiv sein könntest.

Der unten verlinkte Artikel hat mich erschüttert. Ich fühlte mich ertappt und musste zugeben, dass auch mein Computer nicht optimal eingestellt ist.

Das untere Bild wird von der Frage begleitet: Welcher dieser beiden Herren arbeitet gerade? Gute Frage!

Ich habe versucht das gleich mal auf meinem Rechner zu ändern und so sieht es aus:

Bildschirmfoto4

Mein Bildschirm. Der Linke Schirm ist hochkant. Der rechte Schirm quer.

Und ja, es funktioniert. Ganz hervorragend. Kubuntu sei dank, war das auch keine große Aktion etwas mehr produktive Ordnung zu schaffen.

Selbst inszeniert: 102 x Mari*us und Aikido (noch 3 Tage)

Comicversion von Mari*us

Mari*us als Comicversion

Ich bin in verschiedenen Bereichen des Internets vertreten. Wer etwas über mich erfahren will, kann eine Menge lesen, hören, ansehen und mit mir in den verschiedenen Portalen verbunden sein (Auflistung am Ende des Artikels). Dieser Umgang mit dem Internet ist sehr offensiv und gibt mir die Möglichkeit zu entscheiden, was genau über mich im Internet stehen soll.

Ich kann meine Familie, Freund_innen und Interessierte über das informieren und darüber kommunizieren, was ich gerade mache, ohne alle einzeln anschreiben zu müssen. Ich könnte auch nicht alle anschreiben und auf Massenemails habe ich keine Lust. Da ist so ein Blog für mich genau richtige. Irgendwie ist das schon sehr extrovertiert aber sonst funktioniert das mit der Selbstinszenierung ja auch nicht so gut.

Jetzt aber zum Titel dieses Beitrages. Auf Flickr (einem Ort im Internet an dem ich meine Fotos speichere) gibt es eine Menge Bilder von mir (siehe Screenshot). Zu der Suchanfrage „aikido“ und „marius“ gibt es 102 Bilder und gleichzeitig die dazugehörige Diashow.

Wie versprochen, hier eine Auflistung von den Orten, die im Internet etwas über mich preisgeben:

Vielleicht sehen wir uns ja im Netz 🙂

Wer die analoge Kommunikation bevorzugt, kann im diesem Beitrag die Adresse von mir für die drei Monate erfahren.

Heute gibt es ein Video das mich sehr beeindruckt hat. Hier kann man sehen dass die Kombination aus Aikido und Kindern gut funktioniert funktioniert

[Geschlecht?!] Digg.com mit der ersten wirklichen Alternative, die ich gefunden habe

Auf den meisten Internetseiten, bei denen du ein Profil anlegen kannst, gibt es diese eine entscheidene Frage:

  • Gender? / Geschlecht?

Bis jetzt habe ich nur die üblichen zwei Verdächtigen gefunden:

  • weiblich
  • männlich

Als ich mich eben bei digg.com angemeldet habe, bekam ich folgende Liste:

  • Guy
  • Girl
  • Dude
  • Lady
  • Fellow
  • Bird
  • Chap
  • grrrl
  • Gentleman
  • Damsel
  • Beau
  • Belle
  • Male
  • Female
  • Transgender
  • None of the Above

Ich verstehe das Angebot als Alternative zu den sonstigen Anmeldemechanismen und habe mich gleich mal mit „None of the Above“ bezeichnet.

Kennt ihr noch andere Seite, bei denen der Anmeldemechanismus ähnlich vielfältig ist?

[Vergangen] und doch so aktuell. Tim Berners-Lee ist nicht umsonst der Erfinder des Internets.

Nein!

  • Dokumentationen in Heftern, die in Schränken stehen sind nicht zeitgemäß.

und Nein.

  • Word-Dokumente auf einer gemeinsam genutzten Festplatte in Ordnern schlummern sind auch nicht mehr zeitgemäß.

Und das Beste. Im Zeitalter des Hypertextes waren diese Methoden auch niemals zeitgemäß.

A problem, however, is the high turnover of people. When two years is a typical length of stay, information is constantly being lost. The introduction of the new people demands a fair amount of their time and that of others before they have any idea of what goes on. The technical details of past projects are sometimes lost forever, or only recovered after a detective investigation in an emergency. Often, the information has been recorded, it just cannot be found. (Quelle)

Das Zitat stammt aus dem Jahre 1989. Von vor 19 Jahren. Damals gab es noch keine Wikis. Aber es gab eine Idee, mit Informationen umzugehen. Tim Berners-Lee hat es geschrieben als er sich darüber Gedanken machte, wie Informationen vernetzt und wiedergefunden werden können.

Toll! Und Danke.

[Mitmachen] Europaweite Aktion gegen das Telekom-Paket

Auweia. Die Neutralität des Internets ist in Gefahr. Informiert habe ich mich auf netzpolitik.org, worum es geht steht unten. Mehr geht zeitlich gerade nicht.

Worum gehts?

Auf EU-Ebene wird seit Jahren das Telekom-Paket diskutiert. Dies soll einen vollkommen neuen Rahmen für die europäische Telekommunikations -rahmengesetzgebung schaffen. Wie bei allen EU-Sachen (z.B. Vorratsdatenspeicherung) wird es später auch den Rahmen für nationale Gesetzgebungen bereiten. Das Telekom-Paket wird bisher weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit diskutiert und steht kurz vor der Abstimmung. Wie das immer so ist, haben einflussreiche Lobbyisten über nahe Abgeordnete einige gefährliche Änderungseinträge eingebracht, die vor allem die Freiheit und Offenheit des Internets gefährden (Netzneutralität) und gefährliche Ideen wie Internetsperrungen und mehr Überwachung des Internets über die Hintertür einbauen. In einer gemeinsamen EU-weiten Aktion wollen wir viele Bürger mobilisieren, um bei den Abgeordneten für ein offene Internet zu werben. Gerade kurz vor der Europawahl dürfte dies möglich sein. Also informiert Euch und macht mit! (Quelle: Netzpolitik)

ein bisschen muss doch noch: Weiterlesen

Der Zeit voraus? Glaub ich nicht! Internet anders nutzen.

Bild von Daniel F. Pigatto, CC Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 GenericLangsam hege ich meine Zweifel an der Konsistenz der Bezeichnung „Web 2.0„. Ich zweifle nicht an den Inhalten oder gar an den Vorteilen und Möglichkeiten – nein! Die Bezeichnung ist es, die den Menschen scheinbar zu schaffen macht. Vielleicht ist es ja die vermeintliche Versionsnummer „2.0“. Oder aber die Angst sich noch weiter zu entfremden von der „realen Welt“…oder oder oder.

Was aber bedeutet Web 2.0 in deiner Surfkultur?

Die geneigte Internetnutzerin (auch Du!) bevorzugt tolle Webdienste. Zum Beispiel:

  • Wikipedia. Tolle Inhalte, qualitätiv hochwertig.
  • Rezensionen bei Amazon. Tolle Hilfestellungen zur Kaufentscheidung.
  • Foren. Ein Problem – eine Lösung.
  • StudiVZ (hier gibts kein Link von mir). Die Hälfte aller Studierenden sind drin!

Was die meisten Nutzerinnen dabei nicht wissen ist, dass engagierte Menschen (Laien und Profis gleichermaßen) sich aktiv an der Erstellung der Inhalte beteiligen. Dass sich Menschen vernetzen, weil sie selber nicht mehr nur konsumieren sondern selbst produzieren wollen. Kunst, Kultur und Gesellschaft beeinflussen. Eine „heimliche Medienrevolution“ sozusagen.

Warum also? Teilen macht Spaß! Ich und das Web 2.0.

Du beschäfftigst dich mit interessanten Themen, z.B. Leseförderung? Informiere mich!

  • Teile dein Wissen mit Menschen die sich dafür interessieren. Du freust dich doch auch jedes mal wenn du im Internet die Informationen findest, die du suchst. Höre auf zu konsumieren. Stelle selber Informationen ins Netz. Teile! (Hilfestellung: Blogs in Plain English)

Du fotografierst gerne? Zeige es mir!

  • Teile deine Bilder mit Menschen, die sich für Fotografie interessieren. Nicht jede ist eine Fotografin. Nicht jede erfüllt die hohen künstlerischen oder technischen Standarts. Na und? Wenn du die Bilder nur bei dir im Schrank zu stehen hast, wundere dich bitte nicht über das fehlende Feedback. Höre auf zu konsumieren. Teile! (Hilfestellung: Fotosharing in Plain English)

Du bist mit offenen Augen im Netz unterwegs? Hilf mir!

  • Teile deine Fundstücke mit Menschen, die sich für gute Informationen interessieren. Nicht jede Nutzerin, kann auf den ersten Blick erkennen, ob ein Link bei Google Müll enthält ist oder nicht? Nicht alle können so wunderbar mit Informationen umgehen wie du. Höre auf zu konsumieren und mache deine Bemühungen für andere Sichtbar. Du findest eine Seite informativ, dann sammel diese ein einer für andere zugängliche Weise. Teile! (Hilfestellung: Social Tagging in Plain English)