[Bibliothek 2.0] LibraryThing und Bibliotheksnutzer_innen

Die Diskussion Nutzerinnen in den Bibliotheksbetrieb mit Hilfe von Social Tagging (Gemeinschaftliches Indexieren) einzubeziehen, wir von der unbestimmten Angst begleitet, dass die Bibliothekarinnen oder Bibliotheken überflüssig werden können.

Das Schöne und Überflüssige an dieser Diskussion ist, dass es derzeitig noch keine konkreten Anwendungen gibt, die die Angst nur im geringsten bestätigen würden. (Wenn Beispiele vorliegen bitte kommentieren)

Ein Positivbeispiel hingegen, findet sich heute im netbib Weblog:

This is a perfect example of the social aspect of finding information.
Whenever someone tagged this book they were wanting to describe the
book so they could locate it later and maybe they had a thought to how
other people might discover the information as well. This was a Web 2.0
success story. (Quelle: netbib)

LibraryThing bietet besonders für kleinere Bibliotheken (z.B. Genderbibliothek) die Möglichkeit, die Kraft des Sozialen Netzwerke zu nutzen, da ihre Kataloge üblicherweise für Social Tagging nicht ausgelegt sind. Schade nur, dass die deutschen Internet- und Bibliotheksnutzerinnen diese Möglichkeit für sich noch nicht so richtig entdeckt haben.