Unity, KDE oder doch GNOME?

This is the Gnome-Logo made with vectors. GNOM...

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Wie im letzten Beitrag bereits geschrieben, hatte ich ein paar fiese Probleme bei der Installation eines frischen Ubuntu Systems. Jetzt nach einigen Tagen habe ich mich intensiv mit den möglichen Arbeitsoberflächen auseinandersetzen müssen.

  • KDE war bereits installiert und sieht schick aus. Schnell ist es auch.
  • Unity kannte ich schon hatte mich begleitet und sollte es eigentlich auch wieder werden
  • Gnome hatte ich in der 3.x Version noch nicht probiert

Nach einigen Tagen hat ganz überraschend das neue Gnome die Nase vorn. KDE spricht mich optisch leider nicht an (und ich habe es echt probiert) und Unity hat hier und da nervige Fehler. Das globale Menü verschwindet ganz gerne, wenn ich Fotos bearbeite.

Das neue Bedienkonzept von Gnome finde ich auch überzeugend.

Unity und Ubuntu – geht doch.

Official Ubuntu circle with wordmark. Replace ...

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Ich habe viel gelesen über die Vor- und Nachteile von Ubuntu 11.04. Seit ein paar Tagen läuft Ubuntu mit Unity auch auf meinem Rechner und ich muss sagen, dass ich zufrieden bin. Alles läuft und ist gut zu bedienen. Die Umgewöhnung fiel mir nicht schwer und Gnome 2 vermisse ich auch nicht. Dafür gab es zu oft Probleme mit dem Panel. Die sind jetzt beseitigt.

[Panel] Direkt bloggen?!

Seit einiger Zeit blogge ich ja mit der Firefoxerweiterung „ScribeFire„. Jetzt versuche ich mal das gerade bei Danilola vorgestellte blog applet „gnome-blog“.

Die Bedienung lässt sich einfach in das Panel „hinzufügen“ nachdem man „sudo apt-get install gnome-blog“ durch sein Terminal geschickt hat.

[Nachtrag: Wer von wordpress.com aus bloggen möchte, muss bei „Blogadresse“ ihre vollständige Url angeben. In meinem Fall: https://marius300482.wordpress.com. Wenn du nur wordpress.com angibst, kannst du zwar Blogs aussuchen, aber bekommst auch eine Fehlermeldung wenn du den Beitrag veröffentlichen möchtest.]

Einen kleinen Nachteil konnte ich, wie Danilola, bereits ausmachen. Kategorien und Schlagworte lassen sich leider nicht einbasteln.

Das geht wiederum bei Scribefire 🙂

Danke an Danilola für den Hinweis.

Gnome 2.0 und die Barrierefreiheit

Gerade bei „Einfach für alle“ gelesen:

„So gibt’s (ohne Aufpreis 🙂 einen eingebauten Screenreader namens Orca mit eingebauter Bildschirmlupe und Braille-Unterstützung. Die neue Version arbeitet nun noch besser mit dem Office-Paket OpenOffice, dem Firefox-Browser, dem E-Mail-Client Thunderbird, Pidgin (einem IM-Programm) und Java-Applikationen zusammen.“(Quelle: Einfach für alle)

Die Sprache ist von der neuen Version 2.20 des Linux Desktops Gnome anlässlich des 10 Geburtstages des Gnome Projekts.

Ein Mehr an Barrierefreiheit muss nicht immer teuer sein! Und eine Beteiligung an der Open Source Bewegung war auch noch nicht einfacher.

Rehkitz Feisty FawnIch habe mich nach langer Zeit dem Linux Betriebssystem Ubuntu Feisty Fawn (Entschlossenes Rehkitz) angenommen und bin wirklich begeistert. Für einen unkomplizierten Desktop Computer wird alles gleich ins Haus geliefert. Firefox zum surfen, Thunderbird zum mailen und Gimp zum Bildbearbeiten. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit Windowsprogramme unter Ubuntu mit Hilfe von Wine laufen zu lassen. Die Benutzer_innenoberfläche ist einfach zu bedienen, das Dateisystem ist einfach zu durchschauen und die Systemadministration ist schnell gemacht.

Das einzige Problem, das mir bis jetzt über den Weg gelaufen, ist die Umstellung von Dateifomaten von Microsoft Office auf Open Office. Das lässt sich aber auch mit etwas Zeit, Geduld und Spucke in die Reihe kriegen.

Zu einem stabilen, stets aktuellen und smarten Betriebssystem gibt es nach meiner Meinung keine Alternative. Und Raubkopien von einschlägigen Betriebssystemen sind nun mal keine Alternative!