[Web 2.0 Projekt] Genderplanet – Feedaggregator für die Themen Feminismus, Gender Studies und Queer Theorie

genderplanet

Screenshot Genderplanet

Gestern war es im 14.Türchen des Adventskalenders der Genderbibliothek soweit:

Die Feedsammlung zu Feminismus, Gender Studies und Queer Theory ist unter dem Namen Genderplanet online gegangen. Es ist ein lange geplantes und nun endlich umgesetztes Projekt von  Danilola, mir und dem Gender@Wiki e.V..

“Genderplanet http://www.genderwiki.de/genderplanet/ ist in Anlehnung an den Biblioblog 2.0 entwickelt worden. Für die technische Umsetzung wurde die Open-Source-Software für Aggregatoren Gregarius verwendet. Der Planet soll einen Überblick zu deutschsprachigen Weblogaktivitäten und bestehenden Nachrichtenfeeds im Rahmen der Gender Studies und Queer Theorie bieten. Betrieben wird dieses Angebot vom Gender@Wiki e.V., der seinen Serverplatz dafür zur Verfügung stellt. Neuigkeiten zum Genderplaneten werden über den Weblog des Gender@Wiki e.V. bekannt gegeben.” (Quelle: Genderwiki)

Derzeitig sind 26 Weblogs dort versammelt. Welche das sind, könnt ihr im Genderwiki oder in Delicious nachlesen.

Solltet ihr Interesse daran haben selber im Planeten zu erscheinen, schreibt es bitte ins Genderwiki. Leider haben wir derzeitig noch Probleme mit wordpress.com Feeds. Die Anfrage zur Lösung des Problems ist aber bereits abgeschickt.

Weitere Infos findet ihr hier:

[Kino] Madame Curie – Eine Biografie über Marie Curie

10.12.2008

Die amerikanische Schauspielerin Greer Garson in "Madame Curie"

Das hätte ich nicht gedacht. Eigentlich sehe ich mir keine Filme aus dem Jahr 1943 an. Heute war es irgendwie anders. Im Rahmen der Filmreihe 100 Jahre Frauenstudium lief heute der Film „Madame Curie“, der die Lebens- und Forschungsgeschichte der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie und ihrem Mann Pierre Curie portraitiert.

Der Film hat mich bewegt. Zum einen zeigt er eine Frau, die mit ihrer Leidenschaft zur Wissenschaft, Wissen schafft. Er zeigt weniger die vielen Hürden, die sie hat meister_innen müssen sondern eine Liebesgeschichte zur Forschung und zwischen Marie und Pierre.  Ich fands romantisch.

Zwei weitere Punkte sind mir während des Film guckens in den Sinn gekommen.

  1. Die Forschung, die Marie und Pierre betrieben haben, war nach meiner Definition transdisziplinär. Mit ihren zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachteten sie ein Problem für eine sehr lange Zeit. Ihre Forschungsergebnisse machten sie danach öffentlich. Fertig ist die Transdisziplinarität.
  2. Ich kann nicht verstehen, dass die Filmreihe 100 Jahre Frauenstudium so schlecht beworben ist. Flyer und Plakate sind wahrlich genug da und hübsch. Es gibt auch einen Eintrag auf der Seite des ZtG. Und darüber hinaus? Nichts! Ganz ehrlich: Das ist zu wenig. Der Kinosaal der HU ist unendlich groß. Es würde sich mehr Menschen für eine kostenfreie Filmreihe interessieren, wenn sie es denn nur wüssten. Schade!