Europride ’09 in Zürich. Kurzer Rückblick.

Gestern war ich in Zürich auf der Europride ’09. Der ganze Spaß began um 15 Uhr und ging quer durch Zürich. Entgegen der vielen Wolken, die noch zu Beginn über uns herzogen, kam wenige Minuten nach dem Beginn die Sonne raus. Bei strahlendem Sonnenschein, einer netten Temperatur und fetter Musik ging es dann ins Zentrum.

  • Linktipp auf der Eurpride09 für euch gesammelt: Pinkcop.ch –  „Herzlich willkommen auf der Website von PinkCop. Wir sind ein unabhängiger Verein homosexueller Polizistinnen und Polizisten und deren Freunde.“
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Nix Schicki-Micki in der Bahnhofstrasse... Europride '09!

Interessant war der Wagen von Google. Ja, ihr habt richtig gehört, Google hatte einen Wagen auf der Pride. Die Musik war nicht schlecht, nur leider etwas zu laut für die 35 Boxen die hinter dem Wagen montiert waren. Aber das kennen wir ja von Google, wenn dann, dann laut 🙂

Eigentlich wollte ich mit meiner neuen Kamera fotografieren aber bei dem Wetter habe ich sie lieber im Rucksack gelassen und mein Handy benutzt. Die Ergebnisse sind nicht schlecht, wie ich finde.

Google auf der Pride

Google auf der Pride

Mit der Zeit wurden leider auch die Wolken von der guten Stimmung angezogen, so dass es Regen und Sonne gleichzeitig gab. Das ist ein komisches Gefühl, wenn du die Sonne und Regentropfen gleichzeitig im Nacken spürst. Aber ein Naturbursche war ich noch nie. Hey, ich komme aus Berlin 🙂

  • Linktipp auf der Eurpride09 für euch gesammelt: Queer Officers Switzerland – „Wir sind der Verein für schwule Offiziere aller Grade der Schweizer Armee.
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Regen, Sonne und gute Musik - keine schlechte Mischung!

Leider blieb es nicht bei dieser schönen Mischung aus Musik, Sonne und Regentropfen. Es war auch leider kein Regenbogen auszumachen. Stattdessen kam es ganz dicke und durchweichte die Parade leider erheblich. Da konnten alle diejenigen froh sein,

  • die entweder auf einem Truck mit Dach waren (waren nämlich nicht alle),
  • die einen Regenschirm dabei hatten,
  • die sich als stolze Besitzer_in einer noch funktionierenden Regenjacken bezeichnen konnten,
  • die Schwimmhäute besitzen.
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Oh Backe... ganz schlechte Partyaussichten.

Wir hätten noch so gerne den Reden gelauscht und das Tanzbein geschwungen. Leider waren wir Ganz-Körper-Klamm und mussten den Heimweg antreten.

Ich fand die Parade ganz wundervoll. Das hat Erinnerungen an Berlin und die Queerfeministischen Tage wieder aufleben lassen. Mich wundert es eigentlich, dass ich niemenschen getroffen habe, die ich kenne. Außerdem war ich wiedereinmal überrascht, wie ich auf andere Menschen wirke. Offensichtlich sehe ich mehr wie eine Sportstudent_in aus als wie eine Gender Studies Student_in. Aber das kenne ich ja inzwischen auch schon 🙂

Tag der offenen Tür im brandneuen Aikidodojo in Uster

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Kurz vorm Training!

Gestern haben wir einen Ausflug ins brandneue Aikidodojo in Uster gemacht. Dort fand der Tag der offenen Tür statt.

Ist schon spannend in ein ganz neues Dojo zu fahren. Das erinnert mich an das I-SHIN Dojo Berlin Karow, dass wir im Jahr 2006 ausgebaut hatten und dann bereits ohne Matten trainierten. Eine ähnliche Stimmung war gestern zu spüren. Stimmung von Aufbruch und Neuem.

Die Box 21, wie das Haus bezeichnet wird, in dem das Aikidodojo Uster untergebracht ist, ist bei weitem noch nicht fertiggestellt. Auch die „Boxen“ drumherum haben noch viel vor sich.

16.05.2009

Schöne blaue Matten

Das Ganze gehört zu einem Projekt, bei dem Arbeiten und Wohnen zusammengelegt wird. Eine wirkliche spannende Angelegenheit. Raus aus der Wohnung, Treppe runter und ab auf die Matte in wenigen Sekunden. Nix mit Pendeln oder langen Anfahrtswegen. Das Angebot von Aikidounlimited ist dementsprechend breit gefächert und wird von Agnes Julia Geissberger und Peter Fankhauser realisiert:

  • Aikidotraining für Erwachsene und Kinder
  • Waffentraining
  • Meditation
  • Raum und Begleitung für Uchideshi (HausschülerInnen)
  • Regelmässige Seminare mit externen Lehrer/innen
  • Privatlektionen in allen Angeboten
  • Insight Selbstverteidigung für Frauen
  • Yoga / Franklin-Methode
  • Praxis für Komplementäre Behandlungen (Schwerpunkt Körperarbeit)

Ich bin wirklich froh, dass es zeitlich mit dem Tag der offenen Tür so gut geklappt hat und wir in den frühen Tagen eines Dojos dabei sein konnten. Ein Dojo zu leiten ist ein sehr ehrgeiziges Projekt und ich wünsche ihnen alles Gute. Wer in der Nähe ist sollte sich das Dojo unbedingt mal ansehen. Ist nämlich wirklich schön.

Danke an Christin für die tollen Fotos mit meinem Handy!

Update Fotos: Rückblick auf das „3 Shihan Aikidoseminar“ in Giaveno (Italien)

Am 24. April machte sich eine kleine Aikidogruppe um Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) auf die Reise nach Italien. Genauer gesagt, ging es nach Giaveno in der Nähe von Turin. Dort veranstaltete die „Takemusu Aikido Association  Italy“ ein Taisai mit dem 3 Shihans Bill Witt, Ulf Evenas und Paolo Corallini.

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v.l. Miklos, Ursula, Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan), Paolo Corallini Sensei (7.Dan), Bill Witt Sensei (7.Dan), Ulf Evenas Sensei (7.Dan), Marius, Mike, Bogdan

Unsere Reise begann um neun Uhr morgens, da das erste Training bereits um vier Uhr stattfinden sollte. Wir also rein in die Autos und der Sonne entgegen. Leider hat in Italien noch niemand Bescheid gegeben, dass jetzt Frühling ist. Also nichts mit Sonne, sondern Kälte, ein bisschen Schnee und Regen. Ich wollte mir erst noch kurze Hosen anziehen, habe dann aber in einem Anflug von Vernunft doch noch Jeans angezogen. Gute Idee!

Nach einer längeren Fahrt durch die Alpen und einem Zwischenstopp in einem Restaurant (alle Bewertungen dieses Restaurants würden negativ ausfallen – also verzichte ich lieber darauf), kamen wir gerade pünktlich um vier Uhr zur ersten Trainingseinheit an. Also raus aus den Autos, rein in die Aikidoklamotten und rauf auf die harte Matte.

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So viele Aikidokas...

Alle vier Trainingseinheiten (Freitag, 2x Samstag, Sonntag) dauerten jeweils 3 Stunden und wurden immer in der gleichen Reihenfolge gehalten. Den Anfang machte Bill Witt Sensei, danach kam Ulf Evenas Sensei und zum Schluss Paolo Corallini Sensei. Ich hatte das Glück ziemlich oft Uke für Bill Witt Sensei seien zu dürfen, da er mich ja schon von vor einem Jahr kannte.

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Kosa Dori Iriminage - Bill Witt Sensei und ich als Uke

Die Technikaufteilung über die Tage war recht einfach. Taijutsu (Techniken ohne Waffen) wurde am Freitag komplett von allen und am Samstag und Sonntag von Bill Witt Sensei unterrichtet. Ulf Evenas Sensei und Paolo Coralini unterrichteten am Samstag Bokken (Holzschwert) und am Sonntag die 31 Jo Kata.

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Ausschnitt aus dem gemeinsamen Gruppenfoto

Den Freitag Abend verbrachten wir als Schweizer Reisegruppe gemütlich in einem Ristorante, gingen nicht sonderlich spät ins Bett und standen Samstag Morgen um neun bereits wieder auf der Matte. Am Samstag gab es nach dem Training ein Feier in einem großen Saal. Es gab gefühlte 35 Vorspeisen die dann in weiteren gefühlten 34 Hauptspeisen mündeten. Wein und Brot standen sowieso immer auf dem Tisch. Sehr lecker und sehr amüsant. Mit unseren italienischen Tischnachbar_innen stießen wir um die 13 mal an. An diesem Abend gingen wir nicht so sehr früh ins Bett.

Fazit

Das Seminar war einfach ganz großartig. Bill Witt Sensei nach einem Jahr wiedersehen zu können war wiklich schön. Unter Ulf Evenas Sensei und Paolo Corallini zu trainieren war umwerfend (im wahrsten Sinne). Mit den Aikidokas aus dem Aikidodojo Ennetbaden zu verreisen war eine echte persönliche Bereicherung. Ich habe viel für mich mitgenommen und eine ganze Menge neues gelernt. Ich bin wirklich froh diese Möglichkeit gehabt zu haben.

Die Bilder gibt es morgen oder vielleicht noch heute Abend. Jetzt gehts auf alle Fälle erst mal wieder auf die Matte. Heute startet nämlich wieder das Kindertraining.

Ein Seminar, 3 Aikidomeister. Bill Witt Sensei (7.Dan)

Ausschreibung Seminar Giaveno (TO) Italy

Ausschreibung Seminar Giaveno (TO) Italy

Am Freitag geht es mit einer kleinen Reisegruppe aus dem Aikidodojo Ennetbaden Richtung Italien zum Aikidoseminar. Ich darf glücklicherweise mitkommen und werde so die Möglichkeit haben an einem tollen Seminar teilzunehmen. Es werden drei Großmeister des Aikido auf der Matte sein, die ich in den Tagen vor der Abreise noch kurz vorstellen möchte.

Heute: Bill Witt Sensei (7.Dan)

Bill Witt Sensei trainiert Aikido seit über 37 Jahren und hat noch beim Begründer des Aikido Ueshiba O’Sensei trainiert. Er ist ebenfalls ein direkter Schüler von Saito Morihiro Shihan und hat lange und intensiv in Iwama (Japan) trainiert.

Derzeitig unterrichtet er im Aikido Silicon Valley.

Ich freue mich sehr Bill Witt Sensei wiederzusehen, da er es war, wegen dem ich im März letzten Jahres in die Schweiz gekommen bin. Und dieses Seminar legte immerhin den Grundstein für die Entscheidung Uchi-Deshi hier in der Schweiz zu sein. Außerdem ist Bill Witt Sensei ein umwerfender Aikidolehrer.

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Bill Witt Sensei und ich

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Ein Ausflug mit Sensei in die Alpen. Toll!

Berge...

Da sind die Berge!

Hinweis: Die Links zeigen auf die passenden Bilder in meinem Flickraccount.

Ich war heute mit Sensei in den Alpen. Also so richtig. Das sind die Berge, die es hier in Ennetbaden noch nicht gibt. Mit Schnee oben drauf und allem. Ich war begeistert. Das Wetter war umwerfend und hat uns einen ganz wundervollen Blick auf die Berge ermöglicht (siehe Bild).

Wir starteten heute um halb neun nach Thun. Ein wundervolles Städtchen, dass bereits voll in den Bergen liegt. Am heutigen Karfreitag war nicht viel los, so dass alles ein bisschen verschlafen wirkte. Thun liegt am Thuner See. Dieser führt Schmelzwasser. Bis dahin ist das ja noch nichts weltbewegendes… aber Schmelzwasser ist unglaublich (!) grün. Meine Bilder können das natürlich nur unzureichend wiedergeben.

Moi

Auf Fotos die ich von mir selber machen, gucke ich gerne mal etwas grimmig/gepresst... (im Hintergrund der grün-grüne Brienzer See)

Aareschlucht

Die Aareschlucht. Pow!

Danach hatten wir die Wahl, ob wir nach Bern oder weiter am Thuner See entlang fahren wollten. Wir entschieden uns für den Thuner See. Nachdem wir ganz wunderbar am wunderbaren Thuner See gegessen hatten ging es weiter am Brienzer See (der ist übrigens noch viel grüner als der grüner Thuner See) in die Aareschlucht. Ein wirklich eindrückliches Erlebnis. Zum einen konnten wir dem Schmelzwasser bei der Arbeit zusehen zum anderen hatten wir die Möglichkeit den Winter in den kalten Höhlen nocheinmal zu erleben. Da war es echt kalt.

Zum Kaffeetrinken hatten wir Fönwind und tollen Ausblick. Durch Luzern sind wir im Anschluss aufgrund des großen Andrangs von Himmel und Menschen nur durchgefahren. Aber gefühlsmäßig war es toll. Schöne Stadt. Auf dem Weg sind uns so um die 4 Ferraris und 12 Porsches begegnet. Das war gefühlsmäßig aber eher komisch.

Ich habe heute viel von der Schweiz gesehen und bin froh, dass mir Sensei Rosmarie so viel gezeigt hat. Das war ein wirklich toller Osterausflug. Und wie versprochen, Aikido fand heute mal nicht auf der Matte statt. In den Gesprächen hingegen schon 🙂

Schöne Ostern! Mari*us

Fotos vom Seminar mit Kayla Feder Sensei (6.Dan) online!

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Soft Highfall aus Shiho Nage

Am letzten Donnerstag gab es hier im Aikido Dojo Ennetbaden „ein tolles Seminar mit Kayla Feder Sensei (6.Dan)“. In dem verlinkten Beitrag habe ich bereits ausführlich darüber berichtet. Heute kann ich auf die Bilder vom Event verlinken.

Der Fotograf Peter Herzig macht beeindruckende und unglaublich schöne Aikidofotos. Er schafft es auf seine Art Momente, Bewegungen und Stimmungen mit der Linse einzufangen um sie später nocheinmal lebendig werden zu lassen.

Ich habe die Bilder in meinen Flickraccount geladen um sie gesammelt als Diashow zugänglich zu machen. Sie sind aufgrund ihrer Anzahl auf einen Breite von 500 Pixel beschränkt. Die Nutzung der Fotos ist vom Fotografen her gestattet, er besteht aber auf die Nennung der Quelle. Die Quelle ist nicht mein Flickraccount sondern Fotograf Peter Herzig.

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Wer sich auf den Bildern wiedererkennt aber nicht im Netz vertreten sein will, schreibt eine Mail an marius.zierold(at)gmx.de. Ich entferne das entsprechende Bild dann umgehend.

[Copyright] Nur gucken – nicht anfassen!

Copyright Agreement

Copyright Agreement auf http://robinsoulier.com/

Wenn du auf die Seite von Robin Soulier gehst findest du hübsche Fotografien von Pfützen in denen sich allerhand spiegelt. Bevor du aber die wirklich tollen Bilder zu Gesicht bekommst, wirst du freundlich darauf hingewiesen, dass du nur gucken aber nicht anfassen darfst.

Ich musst ganz spontan an den Beitrag auf netzwertig.com „Was uns The Dark Knight über Filesharing lehrt“ denken.

Konsequent ist die Ansage auf der Startseite allemal aber genauso konsequent kann ich kein Bild (außer dem gezeigten Bildschirmfoto) hier online stellen (und gleichzeitig Werbung machen…). Ich habe zu viel Angst, dass mir irgendwelche Anwälte finanziell die Hosen runterziehen wollen. Und das wollen wir ja vermeiden!

Ich finde die Arbeiten und den Hinweis von Robin Soulier äußerst Konsequent. Bleibt nur zu hoffen, dass niemensch auf die Idee kommt doch irgendwann mal ohne entsprechendes Entgeld ein Bild zu verwenden. Ich nehme an, dass das teuer werden könnte. Also: nur gucken – nicht anfassen. Schade, denn wie spätestens beim Dark Knight deutlich geworden ist, setzt sich Qualität auch auf anderen Wegen durch.