Sentimentalität oder eine Diashow mit Musik

Ich habe das Glück, dass mein Aikibruder Miklos mit mir die Woche hier als Uchi-Deshi verbringt. Wir können intensiv trainieren, gemeinsam kochen, abwaschen, uns austauschen und viel miteinander lachen. Er wird ebenfalls mit nach Berlin kommen, um mich bei meiner Nidanprüfung zu unterstützen.

Dann dachte ich gestern Abend an die Woche im Tessin, die den Abschluss meiner dreimonatigen Uchi-Deshi Zeit mit Rosmarie Sensei und Miklos darstellte. Auf der Suche danach, meiner Sentimentalität Ausdruck zu verleihen, habe ich mir die Bilder dieser Woche in der Flickr Diashow angesehen. Jetzt habe ich eine Diashow mit der für mich passenden Musik erstellt. Viel Spaß beim ansehen.

Ein erster Versuch, der mir sehr zusagt, etwas wild ist und viel mehr als nur die Abfolge von Bildern darstellt. Mit dem Angebot von Animoto.com habe ich die Bilder noch besser geordnet und Texte hinzugefügt. Das Beste ist allerdings, dass ich eigene Musik hinterlegen konnte.

Bilder vom Kinderseminar im Aikidodojo Ennetbaden sind online!

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Kinderseminar im Aikidodojo Ennetbaden - Bilder online!

Am 16. und 17.April 2009 fand im Aikidodojo Ennetbaden unter der Anleitung von Sensei Rosmarie Herzig (4.Dan) ein zweitägiges Kinderseminar statt. Ausführliche Berichte habe ich ja bereits geschrieben:

  1. Erster Tag Kinderseminar. Halbzeit für Sensei und mich
  2. Zweiter Tag Kinderseminar im Aikidodojo Ennetbaden

Heute habe ich nun die Bilder online gestellt:

Viel Spaß beim Angucken,
Mari*us

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

Wer sich auf den Bildern wiedererkennt aber nicht im Netz vertreten sein will, schreibt eine Mail an marius.zierold(at)gmx.de. Ich entferne das entsprechende Bild dann umgehend.

Selbst inszeniert: 102 x Mari*us und Aikido (noch 3 Tage)

Comicversion von Mari*us

Mari*us als Comicversion

Ich bin in verschiedenen Bereichen des Internets vertreten. Wer etwas über mich erfahren will, kann eine Menge lesen, hören, ansehen und mit mir in den verschiedenen Portalen verbunden sein (Auflistung am Ende des Artikels). Dieser Umgang mit dem Internet ist sehr offensiv und gibt mir die Möglichkeit zu entscheiden, was genau über mich im Internet stehen soll.

Ich kann meine Familie, Freund_innen und Interessierte über das informieren und darüber kommunizieren, was ich gerade mache, ohne alle einzeln anschreiben zu müssen. Ich könnte auch nicht alle anschreiben und auf Massenemails habe ich keine Lust. Da ist so ein Blog für mich genau richtige. Irgendwie ist das schon sehr extrovertiert aber sonst funktioniert das mit der Selbstinszenierung ja auch nicht so gut.

Jetzt aber zum Titel dieses Beitrages. Auf Flickr (einem Ort im Internet an dem ich meine Fotos speichere) gibt es eine Menge Bilder von mir (siehe Screenshot). Zu der Suchanfrage „aikido“ und „marius“ gibt es 102 Bilder und gleichzeitig die dazugehörige Diashow.

Wie versprochen, hier eine Auflistung von den Orten, die im Internet etwas über mich preisgeben:

Vielleicht sehen wir uns ja im Netz 🙂

Wer die analoge Kommunikation bevorzugt, kann im diesem Beitrag die Adresse von mir für die drei Monate erfahren.

Heute gibt es ein Video das mich sehr beeindruckt hat. Hier kann man sehen dass die Kombination aus Aikido und Kindern gut funktioniert funktioniert

[Flickr] 1001 Nacht und es Zoom gemacht…

Mari*us

Bild des Tages - Auflug in die sächsische Schweiz zur Festung Königsstein

Ich verwende Flickr, wie hier bereits erwähnt, als meine Online-Foto-Sammlung.

Der Vorteil ist, dass ich bei einem digitalen Hausbrand (anders für massiven Datenverlust) keine Angst um meine Bilder haben muss. Die sind nämlich dezentral mit allen Bildtiteln und Tags bei Yahoo gespeichert.

Der Nachteil ist, wenn ich ihn als solchen bezeichnen will, dass ich mir ab dem zwei hundertsten Bild für 17€/Jahr einen Pro-Account zulegen musste.

Ich bin mit dem Experiment „Flickr-Pro“ (so nenne ich das ganze mal) sehr zufrieden. Ich lasse Menschen, die derzeit nicht mit mir persönlich in Kontakt stehen, an meinem Leben teilnehmen. Meine Eltern, Großeltern und Freund_innen etc.

Und für alle die es interessiert. Nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Persönliche Bilder sind nicht für alle sichtbar. Es gibt sie also noch, die oft beschriebene Privatssphäre.

Inzwischen wurden alle meine Bilder über 1000Mal angesehen.

[Flickr] Die Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe (Episode 2)

Mawashi Geri

Kampfkunstvorführung im Jahr 2007 mit Beteiligung des Blogautors

In der letzten Episode habe ich auf Probleme hingewiesen, die mir im Zusammenhang mit der digitalen Fotografie immer wieder auffallen. Dabei ging es nicht um die Qualtität, sondern um alles was nach dem exzessiven Fotografieren passiert. Oft passiert nämlich nichts. Außer einer schlecht beschrifteten Foto CD. Das ist wie nichts.

Diese „Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe“ soll Menschen mit digitalen Fotoapparaten und mittleren Computererkenntnissen die Möglichkeit geben mehr aus ihren Bilder machen, auch wenn das bedeutet sich radikal zu beschränken.

Heute: Was kommt danach?

Die Bilder sind gemacht. Wegen mir auch 250. Was nun?

  1. Bilder von der Kamera auf den Computer spielen (Anspruch: gering)
  2. Bilder in den richtigen Ordner kopieren (Anspruch: gering)
  3. Bilder auf ein erträgliches Maß aussortieren und löschen (Anspruch: hoch > 250 Bilder sortieren sich ja nicht von allein)
  4. Bilder umbenennen von z.B. „DSC27082007“ in „sommernacht“ (Anspruch: gering)
  5. Bilder nachbearbeiten. Belichtung, Auschnitt… (Anspruch: hoch)

Das Ordnen von digitalen Bilder folgt keinem Selbstzweck. Der Sinn und Zweck sollte darin bestehen, dass du die Bilder auch wiederfindest.

Es gibt hierfür mehrere Möglichkeiten:

  • lokale Variante (alle Bilder bleiben allein auf deinem Rechner)
  • online Variante (alle Bilder sind im Internet gespeichert z.B. flickr)

Wie die verschiedenen Möglichkeiten aussehen erfahrt ihr im dritten Teil der Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe.

[Flickr] Die Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe (Episode 1)

Gucken im Alaunpark

Gucken im Alaunpark

Seit geraumer Zeit nutze ich den Foto-Webdienst flickr um meine Bilder zu sammeln und der Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen. Ich habe mir vor kurzem die Erweiterung kaufen müssen, da ich bereits 200 Fotos gespeichert hatte und darüber hinaus von der Nutzerinnenfreundlichkeit überzeugt bin. Für knapp 16€ im Jahr ist jetzt alles unbegrenzt.

Im ersten Teil der „Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe“ will ich kurz klären, warum es sinnvoll ist die Bilder nicht im heimischen Schrank oder auf der Festplatte zu speichern.

Warum sollte ich das machen?

Die digitale Fotografie hat einen entscheidenen Haken. Die frühere Beschränkung auf 24 oder 36 Bilder pro Film hat die Fotografinnen immer einmal mehr überlegen lassen, ob das Motiv auch wirklich geeignet ist. Ist die Familie früher mit 2-3 Filmen aus dem Urlaub wiedergekommen, sind es heute bis 200-300 Bilder.

Haben die Hobbyfotografinnen noch überlegt die schönsten Bilder in ein Fotoalbum zu kleben, landen die Bilder heute auf meist lieblos beschriften CDs „Urlaub Mallorca 2007“. Nicht das das Bedürfnis nicht da wäre mehr aus den Bildern zu machen, es fehlt zu oft an den technischen Fähigkeiten. Bilder überspielen? Klappt. Bilder auf eine CD-Brennen? Kein Problem. Abzüge im Internetz bestellen? Schon schwieriger. Bilder nachträglich bearbeiten? Keine Ahnung.

Die Fotodruckautomaten bei Drogerie Discountern machen die Sache zwar einfach aber ihr erinnert euch, da sind ja immernoch 200 – 300 Bilder. Und was ist eigentlich mit der CD. Was ist, wenn mein Rechner die Daten nicht mehr lesen kann, weil die CD zu alt, zu kaputt ist? Erraten. Deine Bilder sind futsch.

Den Weg zur digitalen Kamera haben die meisten Menschen bereits geschafft. Doch was kommt danach?

  • Ausdrucken?
  • Online Speichern?
  • Lokal Speichern?
  • Garnicht speichern?
  • Bearbeiten?
  • Sortieren?

Das erfahrt ihr im nächsten Teil der „Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe„.