Alles! Nur nicht Mutter werden!

Gerade bei Maedchenmannschaft gelesen:

„Die 38-jährige Sule Eisele war bis 2007 beim Versicherer R&V angestellt. Ende 2006 informierte sie ihren Chef über ihre Schwangerschaft und bat um drei Monate Mutterschutz – Erziehungszeit wollte sie nicht in Anspruch nehmen, da ihr kranker Mann zuhause die Kinder betreut. Trotzdem wurde ihr an ihrem letzten Tag ihr Nachfolger vorgestellt, die Hochschwangere erlitt einen Nervenzusammenbruch.“ (Mädchenmannschaft)

Das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ steht auf dem Prüfstand: Darf eine Versicherungsgesellschaft, die unter anderem Versicherungen gegen „Gleichbehandlungs“-Urteile anbietet, eine 38 jährige studierte Germanistin mit diversen Aus- und Weiterbildungen auf einen schlechteren Posten abschieben (oder noch besser „still“ kündigen), weil sie einen 3 monatigen Mutterschutz beantragt und ein Kind bekommen hat?

Ich finde nein! Solange Kinder nicht in der Mittagspause entbunden werden können, wird es ohne Mutterschutz und Elternzeit (die Sule Eisele übrigens nicht beantragt hat) mit dem Kinderkriegen wohl nichts…