[Nachruf?] Buchliest ist tod – es lebe Buchliest!

Am zweiten August 2007 startet ich in der Stadtteilbibliothek Berlin Buch das Projekt Buchliest. In Anlehnung an das Weblog der Jugendbibliothek Solingen versuchte ich ein Projekt auf die Beine zu stellen, mit dem sich die von Sparzwängen gebeulteten Bibliothek neu und anders profilieren sollte.

Ich schrieb Rezensionen über allerlei DVDs (das ging einfach schneller) und konnte eine Nutzerin sogar dazu bewegen einen Bericht über Isolde Heynes Buch „Hexenfeuer“ selbst im Weblog einzustellen. Die Leiterin der Bibliothek übernahm das Bloggen nach dem Ende meines Praktikums.

Das Projekt, so wie ich es konzipiert hatte, bekommt einen Nachruf, weil alle Beiträge aus den Jahren 2007 und 2008 gelöscht wurden. Eine Unachtsamkeit genügt und ein Weblog verarbschiedet sich ins Datennirvana. Das Netz hat Buchliest bereits vergessen.

Jetzt liegt es an der Stadtteilbibliothek Berlin-Buch weiter zu bloggen und das Projekt zu neuem Leben zu erwecken. Ich hoffe, dass es an dieser Stelle weitergeht.