Blogilo Bloggen vom Desktop

Der nächste Versuch vom Desktop zu Bloggen: Blogilo.

Vorteil gegenüber QTM ist die Tatsache, dass ich mir auch die alten Beiträge anzeigen lassen kann. Auch so sieht das alles ziemlich ausgereift aus. Komfortabler Editor und die Kategorien funktionieren. Alles gut bis hierher!
Update: Der Eintrag ordnet sich unter dem letzten Eintrag ein. Ist so ja eigentlich nicht gedacht…
Update2: Jetzt ist er richtig eingeordnet. Der Beitrag lässst sich auch im originalen Blogdesign anzeigen. In der Vorschau. 

QTM Bloggen vom Desktop

Ich suche seit gestern eine Möglichkeit einfacher zu bloggen. Einloggen und dann schreiben macht einfach keinen Spaß und ScribeFire funktioniert mit Opera leider nicht. Heute also im Test: QTM – ein Client für Linux. Update: Der erste Eindruck: Eine einfach und leicht zu bedienene Oberfläche mit allem drum und dran. Schlagwörter gehen schon mal. Die Kategorien wollen noch nicht.Update:Die Nachträgliche Bearbeitung von Einträgen funktioniert auch. Toll.

[Panel] Direkt bloggen?!

Seit einiger Zeit blogge ich ja mit der Firefoxerweiterung „ScribeFire„. Jetzt versuche ich mal das gerade bei Danilola vorgestellte blog applet „gnome-blog“.

Die Bedienung lässt sich einfach in das Panel „hinzufügen“ nachdem man „sudo apt-get install gnome-blog“ durch sein Terminal geschickt hat.

[Nachtrag: Wer von wordpress.com aus bloggen möchte, muss bei „Blogadresse“ ihre vollständige Url angeben. In meinem Fall: https://marius300482.wordpress.com. Wenn du nur wordpress.com angibst, kannst du zwar Blogs aussuchen, aber bekommst auch eine Fehlermeldung wenn du den Beitrag veröffentlichen möchtest.]

Einen kleinen Nachteil konnte ich, wie Danilola, bereits ausmachen. Kategorien und Schlagworte lassen sich leider nicht einbasteln.

Das geht wiederum bei Scribefire 🙂

Danke an Danilola für den Hinweis.

[Ideensammlung] Was ihr schon immer wissen wolltet auf 10 Seiten. Was sind Blogs? Eine Einführung

Kote Gaeshi

Hilfestellung erwünscht. Wie auf dem Bild, nur anders.

Kurz: Eure Meinung ist gefragt. Ich werde eine kurze und einführende Arbeit über Weblogs schreiben und will nichts vergessen. Wie das funktioniert lest ihr hier drunter. Dauer: 7min.

Im Sommersemester 2008 habe ich ein Inputreferat zu der Frage „Was sind Blogs?“ gehalten. Da ich nur wenig Zeit zur Verfügung hatte, war mehr als „Thema-anschneiden“ nicht möglich. Jetzt ist es an der Zeit das Referat zu verschriftlichen. Auf 10-15 Seiten habe ich die Möglichkeit eine ausführlichere Einführung in das Thema „Weblogs“ zu geben.

Nun ist es aber so, dass ich mit dem Thema schon sehr vertraut bin. Ich blogge in verschiedenen Webblogs, lese regelmäßig unzählige von ihnen und halte mit Danilola spezielle Web 2.0 Kurse am ZtG.

Da diese Arbeit eine Einführung sein soll, wäre es mir wichtig zu wissen, was ihr:

  1. gerne über Blogs wissen wölltet oder
  2. welche Verständisprobleme euch selber oder in eurer beruflichen Praxis begegnet sind.

Wichtig!

Mit meiner Anfrage möchte ich euch nicht darum bitten für mich Ideen zu sammeln. Das wäre billig. Mein Anliegen ist es keinen Bereich außen vor zu lassen, nur weil er mir schon zu selbstverständlich erscheint.

Eine erste Gliederung habe ich schon erstellt (siehe weiter unten). Diese ist in der ersten Auseinandersetzung mit dem Thema entstanden und noch nicht fertig. Sollte euch etwas fehlen, gebt mir doch bitte im Kommentarteil dieser Webseite bescheid.

Die Seminararbeit wird selbstverständlich unter einer Creative Commons Lizenz erscheinen. Euer freiwilliger, selbstloser und hoffentlich zahlreicher Input wird also wieder freu für euch zur Verfügung stehen.

Ich werde an der Arbeit aus Zeitgründen am Wochenende nicht weiterarbeiten können. Ihr habt also etwas Zeit zu antworten 🙂

Ideensammlung…

  1. Einleitung Vorwort – Warum diese Arbeit (Hinweis auf Referat, Blog etc.)

  2. Entwicklung des Internets – kurzer Geschichtsabriss Schwerpunkt Web 2.0 (Medienrevolution)

  3. Kontextualisierung: Medien und Nachrichten

    1. Mainstream Nachrichten in Zeitungen (Zeitungen)

    2. Mainstream Nachrichten im Internet (Spon, Netzeitung)

    3. Reporterin werden. Persönliche Nachrichten in Blogs – Unterschiede, Vorteile, Nachteile, Möglichkeiten

      1. Interaktion, Kommunikation

  4. Technischer schnick schnack

    1. Was sind Blogs? Merkmale

    2. Was ist RSS? Merkmale

  5. Beispiele – verschiedene Einsatzmöglichkeiten beschreiben

  6. Warum bloggen? Informationen, Motivation, Reflexion, Lernen

  7. Bloggen in Bibliotheken. Vorteile, Möglichkeiten

  8. Kulturtechnik, Kulturpessimismus

  9. Fazit – Bloggen als Kulturtechnik in Bibliotheken. Bloggende Bibliothekarinnen

[Bloggen] Warum das Ganze?

Mari*us

Mari*us - Bloggen ja, StudiVZ nein

Kurz: Ein Beitrag übers Bloggen, StudiVZ und warum mensch das eine machen (Warum Bloggen?) und das andere lassen sollte (Fazit/1). Oder zumindestens das Profil für die Öffentlichkeit sperren muss. Dauer: 4min.

Vor einer Weile hatte ich noch das Gefühl, dass es das Technische ist, was die Internetuserinnen am bloggen hindert. Ich hatte auch gedacht, dass eigentlich alle bloggen können und sollten…

Wie sich nach etlichen Web 2.0 Kursen und persönlichen Gesprächen für mich herausgestellen sollte, ist es in erster Linie der Inhalt, der das Bloggen so unverständlich erscheinen lässt.

Die Kunst besteht also meiner Meinung nicht darin, das nutzerinnenfreundliche Verwaltungssystem zu bedienen, sondern seine Gedanken so zu ordnen, dass sie in ein Blogartikel passen.

Beispiel:

Ich hatte vor Kurzem die Möglichkeit einen Blick ins StudiVZ zu werfen. Hier tummeln sich allerlei Menschen, die scheinbar ohne Probleme die nutzerinnenfreundliche Verwaltungsoberfläche benutzen, ein detailliertes Profil über sich erstellen und jede Menge frei zugängliche Bilder hochladen. Diese werden dann sortiert, kommentiert und andere Nutzerinnen werden darauf verlinkt. Wer sein Profil nicht schließt, lässt einen genauen Blick ins Party- oder Urlaubsleben deutscher Studentinnen zu.

Fazit/1:

Es geht also. Das „sich-sichtbar-machen“ im Internet. Rein technisch, meine ich.

Es geht doch nicht. Das „sich-präsentieren“ im Internet. Inhaltlich, meine ich. Warum?

„Das distanzlose Teilen von privatesten Informationen hat sehr wahrscheinlich Einfluß auf die medizinische Ausbildung und Karriere.“ (Quelle: Medinfo)

Bitte liebe StudiVZ Nutzerinnen, schließt eure Profile, wenn ihr zu private Fotos online habt.

Warum das Ganze?

Die Frage „Wieso sollte man bloggen?“ wird kurz und knapp bei Mediensache besprochen. Mein Lieblingspunkt:

„Das häufige Schreiben von Artikeln verbessert den allgemeinen Schreibstil. Zwar schleichen sich teilweise viele Rechtschreib- und Kommafehler ein, wenn man viel und schnell schreibt. Aber dadurch, dass man sich ständig Gedanken darüber macht, wie man etwas ausdrückt, werden Satzbau, Schreibstil und teilweise die Grammatik verbessert.“ (Quelle: Mediensache)

Ich war in Diktaten leider eine Null. Meine Aufsätze waren mittelmäßig. Meine erste Hausarbeit in der Uni wurde erst gar nicht bewertet. Durchs Bloggen hat sich viel verändert. Ich habe Spaß am Schreiben. Versuche mich verständlich auszudrücken, informationen leserlich aufzubereiten ohne dabei mit dem Kopf auf der Tischplatte zu verzweifeln.

Nach meiner Zwischenprüfung in den Gender Studies hat mir meine Prüferin gesagt, dass ich meinen Schreibstil nur durch regelmäßiges Üben verbessern könnte. Die Vorstellung wissenschaftliche Texte zu verfassen, trieb mir einen kalten Schauer über den Rücken. Das tut es jetzt nicht mehr.

Fazit/2:

Bloggen ist Identitätsarbeit und Übung gleichermaßen. Es schult die Medienkompetenz in einem solchen Maße, dass ich die Möglichkeit habe zu unterscheiden, ob ich Bilder von mir auf dem letzten Dorffest ins Internet stelle oder nicht. Ich würde verneinen 🙂

Ich habe mir folgende Fragen gestellt und beantwortet:

  • Wie ist mein Schreibstil? – Mittel
  • Sollte ich ihn verbessern? – Unbedingt
  • Ist es nötig mich im Internet zu präsentieren? – Klar
  • Auf eine angemessene Weise? – Pflicht
  • Haben andere etwas davon, wenn ich meine Arbeit im Netz dokumentiere? – Viel
  • Nutze ich die Informationen von anderen für mich? – Immer
  • Habe ich eine Informationskonsumhaltung? – Nein