[Linux] Kuba hat keine Lust mehr auf Windows

CC Linux te préserve des virus von nitot

CC "Linux te préserve des virus" von nitot

Auf testticker.de war heute zu lesen:

In dieser Woche wurde auf einer Konferenz in Havanna die kubanische Linux-Distribution Nova enthüllt. Sie soll Windows von den meisten Rechnern im Inselreich verdrängen, so zumindest die Hoffnung der Regierung.

Nachdem im französischen Parlament bereit Ubuntu erfolgreich eingesetzt wird und Vietnam ebenfalls auf Open Source setzt, kling es wie süße Musik in meinen Ohren, dass nun auch Kuba umstellen möchte.

Die Perspektive klingt ebenfalls sehr verlockend.

Hector Rodriguez von der School of Free Software an der kubanischen Universität für Informationswissenschaft ist zuversichtlich, dass in fünf Jahren mehr als 50 Prozent migriert sind.

Viel Glück Kuba 🙂

[Praktikum] pbwiki.com im Test

In meinen letzten beiden Beiträgen (hier und hier) habe ich mich für eine Projektarbeit mit Hilfe von Wikis ausgesprochen. Ich habe die Installation der Software PmWiki beschrieben und die Vorteile näher erläutert.

Innerhalb meines Praktikums muss ich mir aber auch Gedanken um die Nachhaltigkeit eingeführter Software Lösungen machen. Was ist wenn die Praktikantin auf einmal nicht mehr da ist? Inhaltlich ist die Betreuung vielleicht noch gesichert aber was ist mit dem technischen Support?

Software entwickelt sich schnell weiter. Warum? Weil Sicherheitslücken, die mit der Zeit entstehen (oder besser: gesucht und gefunden werden) von den Entwicklerinnen geschlossen werden müssen.

Technisch auf der Höhe der Zeit zu sein (eng. Upgrade), ist immer entscheidend wenn personalisierte Daten über das Internet ausgetauscht werden. Was also tun?

Eine Angebot im Netz nutzen? pbwiki.com!

Eine Möglichkeit ist das kostenfreie Angebot von pbwiki.com. Hier entfällt, der technische Support sowie die manuelle Nutzerinnenverwaltung. Ich kann das Wiki kostenfrei nutzen und muss mir keine Gedanken um mögliche Sicherheitslücken machen. Darum kümmert sich von nun an das Team von pbwiki.

Ich bin mit meinem Vereinswiki heute schon zu einem großen Teile umgezogen, da ich mit der Software Aktualisierung schon jetzt nicht mehr hinterher kommen bin.

Vorteile

  • Kostenfreiheit
  • Bedienung sehr Nutzerinnenfreundlich
  • Versionskontrolle
  • Wahlmöglichkeit zwischen einem öffentlichen oder privaten Wiki
  • Nutzerinnenverwaltung
  • Druckbare Version des Wikiartikels
  • technischer Support
  • WYSIWYG Editor
  • Quellcode einsehbar (einbinden von Inhalten wie in einem Blog)
  • Ordnerfunktion
  • Verschlagwortung
  • große Community

Nachteile

  • keine Wikisyntax
  • Upgrade ist nicht bezahlbar (9,95$ im Monat)
  • eingeschränkte Designmöglichkeiten

Fazit

Ich denke, dass der Umzug zu pbwiki.com eine große Arbeitserleichterung für mich darstellt. Die Vorteile überwiegen in einem entscheidenen Punkt. Dem der Zeitersparnis. So schnell werde ich kein eigenes Wiki mehr aufsetzen. Das gibt mir die Möglichkeit mich mehr auf die Inhalte zu konzentrieren.

Aber vielleicht ist ja morgen auch schon wieder alles andere 🙂

Viele Grüße von Mari*us Zierold

[Web] Privatssphäre war gestern! Und heute?

Heute ist Ixquick?! Eine Suchmaschine die großen Wert auf Privatssphäre und Suchvielfalt legt. Nicht nur, dass die Suchanfragen nicht an eine IP gebunden sind, ich kann auch gleichzeitig in mehreren Suchmaschinen suchen.

Ich habe die Suchmaschine oben in die Suchleiste meines Firefoxbrowsers eingebunden – jetzt wird getestet.

Warum der Umstieg? Kurz zusammengefasst…

Weiterlesen

Gnome 2.0 und die Barrierefreiheit

Gerade bei „Einfach für alle“ gelesen:

„So gibt’s (ohne Aufpreis 🙂 einen eingebauten Screenreader namens Orca mit eingebauter Bildschirmlupe und Braille-Unterstützung. Die neue Version arbeitet nun noch besser mit dem Office-Paket OpenOffice, dem Firefox-Browser, dem E-Mail-Client Thunderbird, Pidgin (einem IM-Programm) und Java-Applikationen zusammen.“(Quelle: Einfach für alle)

Die Sprache ist von der neuen Version 2.20 des Linux Desktops Gnome anlässlich des 10 Geburtstages des Gnome Projekts.

Ein Mehr an Barrierefreiheit muss nicht immer teuer sein! Und eine Beteiligung an der Open Source Bewegung war auch noch nicht einfacher.

Rehkitz Feisty FawnIch habe mich nach langer Zeit dem Linux Betriebssystem Ubuntu Feisty Fawn (Entschlossenes Rehkitz) angenommen und bin wirklich begeistert. Für einen unkomplizierten Desktop Computer wird alles gleich ins Haus geliefert. Firefox zum surfen, Thunderbird zum mailen und Gimp zum Bildbearbeiten. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit Windowsprogramme unter Ubuntu mit Hilfe von Wine laufen zu lassen. Die Benutzer_innenoberfläche ist einfach zu bedienen, das Dateisystem ist einfach zu durchschauen und die Systemadministration ist schnell gemacht.

Das einzige Problem, das mir bis jetzt über den Weg gelaufen, ist die Umstellung von Dateifomaten von Microsoft Office auf Open Office. Das lässt sich aber auch mit etwas Zeit, Geduld und Spucke in die Reihe kriegen.

Zu einem stabilen, stets aktuellen und smarten Betriebssystem gibt es nach meiner Meinung keine Alternative. Und Raubkopien von einschlägigen Betriebssystemen sind nun mal keine Alternative!