Warum so viele immer Kämpfen wollen…

… weiß ich nicht. Wovon ich rede, könnt ihr natürlich auch nicht wissen. Lasst es mir kurz erklären.

Gestern stand ich für 4 Stunden auf der Matte. 3 Stunden Kindertraining mit knapp 40 Kindern. Im Anschluss noch eine Runde Aikido nur für mich. Wer das mal mitgemacht hat, wird nachvollziehen können, dass dieses Pensum eine große Herausforderung darstellt.

Ich für meinen Teil stelle nicht den Aspekt des „Kampfes“ ins Zentrum meiner Kampfkunstunternehmungen. Das könnte ich gar nicht durchhalten. Die „Kunst“ mit Menschen in Kontakt zu treten ist mir wichtiger als alles andere. Es ist darüber hinaus für mich die einzige Möglichkeit ein gutes Training zu leiten und mitzumachen. Die Geschwindigkeit und Intensität, die ich mit einem kunstvollen Training erreichen kann, ist ungleich höher.

Kampfkunst ist nicht die Kunst mit anderen zu ringen. Es ist der Weg um mit mir und anderen in Kontakt zu treten. Der heiße Scheiß kommt sowieso erst nach Jahren des regelmäßigen Trainings.

Kampfkunst

Kampfkunst

LG Mari*us

Informationen teilen – Wissen generieren?!

Der Titel klingt jetzt ein bisschen dick –  das macht aber nichts.

Ich habe ja schon im Beitrag Das geht ab. Bloggen mit Unterstützung über die neuen Möglichkeiten meines Weblogs und somit von wordpress.com geschrieben. Es ging dabei um die automatisierte Einbindung von Inhalten, die den eigenen Beitrag noch ein bisschen lesenswerter machen sollen.

Der neueste Clou heißt More ways to share (übersetzt: Mehr Möglichkeiten Informationen mit anderen zu teilen). Dabei handelt es sich ganz konkret um ein paar Schaltflächen, die unterhalb jedes Beitrages stehen. Mit diesen können interessante Blogartikel auf anderen Plattformen verteilt werden.

Teilen sie dies mit...

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Auf meinem Blog steht jetzt zwar kein „heißer Scheiß“ aber vielleicht findet die eine oder andere diese Funktion ja hilfreich.

Zitat – Sandra Harding

Old computers

Image by eurleif via Flickr

Gerade gelesen und für passend befunden:

Wir müssen damit beginnen, diese wissenschaftlichen Auseinandersetzungen nicht länger als einen Prozess zu verstehen, in dem Probleme benannt werden, um sie aus der Welt zu schaffen, sondern sie statt dessen als Gelegenheiten zu begreifen, um bessere Fragen zu stellen als die, von denen wir ursprünglich ausgegangen sind. (Sandra Harding)

In meiner derzeitigen Studienarbeit beschäftige ich mit dem Internet und Geschlecht. Jeder Text formuliert erst mal ein Problem. Meine Frage: ist nicht die ständige Reformulierung des Problems (z.B. Geschlecht und Technik) für eine Fortschreibung des Problems verantwortlich?

Wie im Zitat sollte ich wahrscheinlich nicht nach Antworten sondern nach besseren Fragen suchen.

Das geht ab. Bloggen mit Unterstützung.

Soi Crocodile | Soi Katoey

Image by Richard Cawood via Flickr

WordPress schießt in letzter Zeit viele neue Funktionalitäten in den Orbit. Neben den vielen Themes, die jede Bloggerin für sich selbst aussuchen kann (ich nutze seit Jahren ja immer das gleiche) wurde jetzt eine neue Zusammenarbeit mit „Zemanta“ gestartet.

Ever wish you had a blogging assistant who helped you write posts that are full of great links, photos, and tags? Wish no more: We’ve partnered with the folks at Zemanta to give you a hand at quickly jazzing up your posts. (Quelle: Jazz Up Your Posts With Zemanta)

Wenn ich einen Beitrag schreibe, bekomme ich Bilder und Verwandte Artikel empfohlen. Mit einem Klick sind sie schon in meinem Blogbeitrag. Es ist schon erstaunlich wie einfach bloggen geworden ist.

Linux ist nicht Windows!

Für alle die mal was zu Linux und Windows lesen wollen. Die Betonung liegt auf „wollen“, weil, wer nicht will, der liest auch nicht. Ist ein wirklich guter Text darüber warum Linux nicht Windows ist und warum Linux kein Windows werden wird.

Die Antwort ist normalerweise, dass sie nicht wirklich zu Linux wechseln wollen. Sie wollen nur weg von Windows: Sie rennen weg vor den ganzen Viren, sie fliehen vor der Malware, sie streben danach, frei zu sein von den Beschränkungen, wie sie ihre bezahlte Software verwenden dürfen, sie versuchen, den Fängen des E.U.L.A. zu entkommen. Sie versuchen nicht, sich in Linux einzufinden, sie versuchen, von Windows wegzukommen. Linux ist schlicht und einfach die bekannteste Alternative. (Quelle: Linux ist nicht Windows)

Sterne gucken und was erkennen

In Berlin ist es gar nicht so einfach mit den Sternen. Die Stadt überstrahlt bei Nacht große Teile des Sternenhimmels. Welcher Stern zu welchem Sternenbild gehört ist aber nicht nur eine Frage der Sicht sondern auch des Wissens. Den Großen Wagen kenne ich. Orion geht auch noch… aber dann…

Mit dem Programm „Stellarium“ kann ich meine immense Wissenslücke nun schließen. Dafür braucht es jetzt nur noch die Nacht und einen sternenklaren Himmel.

Stellarium {de} ist eine freie Planetarium-Software (GNU General Public License). Das Programm läuft unter Windows 9x, NT, 2000, XP, Mac OS X und Linux. Mittels OpenGL wird ein photorealistisches „Himmelszelt“ mit 120.000 Sternen in Echtzeit dargestellt, wobei Ort und Zeit frei gewählt werden können. Man kann sich den „Sternenhimmel“ so anzeigen lassen, wie man diesen zu einer gegebenen Zeit, an einem gegebenen Ort und in einem gegebenen Raumwinkel mit dem bloßen Auge, einem Fernglas oder einem kleinen lichtoptischen Teleskop sehen könnte. (Quelle: Ubuntuusers.de)

Ich habe einen Bildschirmfoto angehängt. Sieht ziemlich cool aus, wie ich finde. Darüber hinaus lassen sich noch viel mehr Dinge an der Ansicht einstellen. Der „Große Bär“ hat übrigens mehr Sterne als das was ich als der „Große Wagen“ kenne.

Die sieben hellsten Sterne dieses Sternbildes werden im deutschsprachigen Raum als Großer Wagen bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)

Liegt wohl an Berlin, dass wir die anderen Sterne nicht sehen. Oder an mir.

Sternenbilder in Stellarium

Sternenbilder

gefunden via ubuntublog.ch

100 Sekunden Bildung

Gerade auf medienpraxis.ch gefunden: Ein unglaublich kurzer 100 Sekunden Podcast über Pierre Bourdieu.

Der französischen Soziologe Pierre Bourdieu kam aus einfachen Verhältnissen, und in seiner Forschung hat Bourdieu seinen Blick auch auf Schwächere gerichtet. Seine Studie «La misère du monde» zeigte schon 1993 die negativen Folgen der neoliberalen Revolution. (Quelle: Schweizer Radio DRS)

zum Podcast

Zurück nach Berlin

Gedanklich mache ich mich jetzt auf den Weg nach Berlin. Ich habe hier viel erlebt. Am Montag waren beim regulären Training 14 Aikidokas auf der Matte, am Mittwoch waren es 16. Wir hatten ein wundervolles Kinderseminar mit vielen berührenden Momenten. Mein Aikibruder Miklos kam aus Japan wieder und das Dojo feierte seinen fünften Geburtstag. Das Ukemiseminar war eine gute Möglichkeit mit den Menschen hier im Dojo in Kontakt zu kommen. Über das Trommeln konnten wir uns verbinden.

Liebe Aikidokas aus dem Aikidodojo Ennetbaden. Ihr habt wirklich ein tolle Gemeinschaft und eine unglaubliche Sensei. Ich komme gerne wieder. Vielen Dank für die schöne Zeit.

Ich freue mich auf Berlin.

In eine Richtung gucken

In eine Richtung gucken

Es neigt sich dem Ende

Heute ist es also soweit. Nach einer unglaublich intensiven Woche werde ich meine Sachen packen und mein Zimmer aufräumen. Ein letztes Training, ein letztes Nachtessen und dann geht es morgen in der Früh zurück nach Haus. Ich hatte in den letzten Tagen schon so meine Herausforderungen die ganzen unglaublichen Gefühle und Emotionen einzuordnen. Hier ist mal wieder so unglaublich viel passiert, dass ich froh bin in Berlin nicht gleich wieder auf Arbeit zu müssen. Das hilft ungemein.

Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs. Es war mir eine große Freude für euch und mich zu schreiben.

In Gedanken

In Gedanken