Von der Freude draußen zu trainieren

Heute beim Morgentraining mit Sensei und Miklos wurde mir klar, wie schön es ist draußen auf der Insel zu trainieren. Das Wetter hat sich zu gestern und vorgestern merklich verschlechtert, so dass auch an ein kaltes draußen-Training nicht zu denken ist. Im Schneeregen trainiert es sich einfach ganz schlecht 🙂

Das Training im Dojo und in der Natur haben besondere Qualitäten, die ich inzwischen nicht mehr missen möchte.

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Traditionen im November – Grillen!

Als wir das letzte mal an der Limmat Vegi-Burger grillten, war es bereits Juli. Sommerlich warm war es. Gestern war der 29.November und wir haben uns trotzdem nicht den Salat vom Burger nehmen lassen. Der einzige Unterschied bestand darin, dass wir gleich nach drinnen gegangen sind, als der Grill nachgelassen hat zu heizen.

Nach dem Budoshow-Wochenende starte ich heute in meine Vorbereitung zum Nidan. Auf der Budoshow durfte ich schon mal mit Miklos drei Elemente aus meinen Programm vor Publikum und unter Aufregung zeigen 🙂 Ich freue mich sehr auf die nächsten vier Tage!

Am nächsten Sonntag werden wir unsere Vegi-Burger Tradition übrigens im Yellow Sunshine begehen.

Guten Morgen,
Mari*us

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Was ne Show! Wir haben alles gegeben.

Ich hatte mehrere Gründe in die Schweiz zurückzukommen. Einer der Gründe war, dass ich gerne dem Aikidodojo Ennetbaden bei der 2. Aargauer Budo Show helfen wollte. Die fand gestern statt und war ein voller Erfolg.

Als erstes will ich den Veranstalter_innen danken, die sehr professionell, offen und freundlich waren. Am Ende haben sie selbst noch eine Vorführung gezeigt, die es in sich hatte. Ich nehme mal stark an, dass sie sich jetzt erst mal erholen müssen.

Wir waren mit unser 15minütigen Vorführung gleich nach den Taekwondo-Kids an der Reihe. Unser Fokus lag weniger auf spektakulären Showeinlagen als vielmehr einer Präsentation eines Dojos, eines Training und einer Gemeinschaft. Es waren 15 Aikido Kinder auf der Matte die in verschiedenen Übungen einen ganz großartigen Job gemacht haben. Sie haben gespielt, sind gerollt und haben Techniken gezeigt. Im Anschluss hat Rosmarie Sensei drei von ihnen mit dem Drachenstock umhergewirbelt.

Danach kamen Miklos und ich mit einer kurzen Suwari Waza (Technik auf den Knien) und Hanmi Handachi (eine steht, eine kniet) Techniksequenz. Im Anschluss gab es Ken Tai Jo (Schwert gegen Stock) mit Rosmarie Sensei und Miklos. Es folgte eine Jiyu Waza Sequenz (freie Angriffe mit einer Gegnerin) mit mir, die dann in einem Randori mit vier Angreifer_innen endete. Begleitet wurden wir von Livetrommeln. Die einzige Livemusik, die es bei dieser Gala gab.

Am Ende verbeugten wir uns vor Shomen (eine Kalligraphie von Saito Sensei) und anschließend vor dem Publikum. Und dann war es auch schon vorbei.

Ich bin froh, dass wir mit die ersten waren, weil das Publikum uns optisch nicht zwangsläufig vergleichen musste und wir den Rest der Show entspannt genießen konnten.

Die restlichen Showelemente waren wild gemischt. Es gab Thai Boxer, die gleich nach uns an der Reihe waren, eine Wushugruppe, Capoeira… und zum Schluss eben Taekwondo. In Sachen Spannungsbögen hatte ich aber mehr erwartet. Viele Vorführungen waren für meinen Geschmack zu lang und verzichteten auf einem dramaturgischen Aufbau. Die Musik war mir stellenweise viel zu episch, soundtrackmäßig oder einfach zu dick aufgetragen.

Die Taekwondokinder und die Wushukinder präsentierten sich durchgehen allein auf der Bühne und waren für mich nicht nachvollziehbar in das Gesamtkonzept eingebunden. Dabei waren diese Kinder ganz wunderbar. Ich hätte mir noch mehr von ihnen gewünscht.

Am Ende war ich ganz schön platt. So viel Kampfkunst, Kampfsport und Akrobatik am Stück zu sehen erschöpfte mich merklich. Die fehlenden Spannungsbögen und die sehr langen sich häufig wiederholenden Sequenzen waren da nicht sonderlich hilfreich.

Ich bin froh an der 2. Aargauer Budo Show mitgewirkt zu haben und finde dass wir die allerbesten waren 🙂

LG aus der Schweiz,
Mari*us

2. Aargauer Budo Show – wir kommen!

Heute Abend um 17.45 Uhr öffnen sich die Türen zur „2. Aargauer Budo Show„. Mit dabei ist auch das Aikidodojo Ennetbaden. Wir sind gleich der erste Showact und eröffnen somit die Budoshow. Um 18.37 Uhr geht es los und um 18.52 Uhr ist das ganze auch schon wieder vorbei. Die Uhrzeiten sind sehr eng geplant, wie ihr mitbekommt 🙂

Es werden viele Kinder an der Vorführung teilnehmen, was mich natürlich ungemein freut. Ich denke es ist eine ganz wunderbare Möglichkeit sich zu zeigen und Teil eines größeren Ganzen zu sein. Allerdings gilt das natürlich nicht nur für die Kinder. Ich bin auch sehr froh darüber ein Teil des Aikidodojo Ennetbaden und der Budoshow zu sein.

Am Ende dieser Woche werde ich meine Prüfung zum zweiten Dan im Aikido machen. Auf der Budoshow kann ich schon mal austesten, was es heißt aufgeregt zu sein und trotzdem Aikido zu machen 🙂

Jetzt aber erst mal was zum Mittag kochen!

Ausblicke :)

Ausblick aufs Dojo.

Alles wie gehabt. Oder doch nicht?

Es ist ja schon eine ganze Weile her, dass ich hier in Ennetbaden war aber ich muss sagen, dass alle Handgriffe noch unverändert gut sitzen. Das Kochen, Tisch decken und abräumen geht noch ganz wunderbar von der Hand. Jetzt hoffe ich, dass sich das auf der Matte ganz ähnlich fortsetzt. Immerhin geht es in 25 Minuten auf jene 🙂

Der Schlüssel ist auch wieder an alter Stelle. Ich habe die Huskymaus (ja, damit meine ich eine Mischung aus Husky und Maus) und das Bild von der kämpfenden Katze mit in die Schweiz genommen. Jetzt ist der Schlüssel mit der Huskymaus verbunden und das Bild hängt in meinem Zimmer. Danke an Angi für die Erinnerungen an zu Hause. Ich erzähle hier auch immer ganz viel von der Kinderklasse 🙂

Huskymaus und Kampfkunstkatze

Liebe Grüße,
Marius

Angekommen und überglücklich

Alles lief nach Plan. Ich bin rechtzeitig aus dem Bett gekommen und war pünktlich am Schalter. Den Rest erledigten dann die freundlichen Mitarbeiter_innen von Airberlin. Starten, Landen, Zürich.

Und jetzt bin ich schon hier im Aikidodojo Ennetbaden. Dort wo ich in diesem Jahr schon drei ganze Monate war. Der Geruch der Räume, den ich über die Zeit einfach nicht mehr wahrgenommen habe, hat mich emotional dort plaziert, wo ich so gerne war und jetzt wieder bin.

Ein ausgiebiges zweites Frühstück liegt schon hinter uns und jetzt heißt es erst einmal ankommen. Morgen findet immerhin die Budoshow statt und da müssen wir noch mal ein bisschen üben. Ich freue mich schon sehr wieder auf der Matte zu stehen!

27.11.2009

Angekommen!

[Uchi-Deshi] Mari*us fährt in die Schweiz

Morgen geht es für mich wieder in die Schweiz. In Ennetbaden werde ich mich eine Woche intensiv auf meinen zweiten Schwarzgurt im Aikido vorbereiten.

Ich freue mich sehr die Menschen wiederzusehen, die mich die drei Monate meines Uchi-Deshi Aufenthaltes begleitet haben.

Aufgeregt bin ich natürlich auch. Rosmarie Sensei holt mich vom Flughafen ab und dann geht es mit der richtigen Musik zum einkaufen. Am Samstag findet dann gleich eine Budoshow in Baden statt, bei der ich glücklicher Weise mitwirken darf.

Hach toll! Mari*us