Kein Tier ist eine Zirkusnummer! Für Zirkus mit Artist_innen und ohne traurige Tiere!

Kein Tier ist eine Zirkusnummer

Kein Tier ist eine Zirkusnummer (Copyright: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt)

Zirkus ohne Wildtiere? Geht das denn? Ja es geht! Oder besser es muss gehen, denn der derzeitige Zustand ist nicht haltbar. Eine Initiative die sich für ein Wildtierverbot in Zirkussen ausspricht könnt ihr mit Unterzeichnung dieser Petition unterstützen. Ich habe es bereits getan, nicht weil zuletzt mir dieser Peta-Film auf das Gemüt geschlagen ist.

Alternative Zirkusse, die ganz ohne Wildtiere auskommen werden auf der Aktionsseite gleich mitgenannt.

Ich kann den Macher_innen der Kampagne nur empfehlen mehr Material zur Verfügung zu stellen. Ein Logo, dass man gleich im eigenen Blog verwenden sollte der Standard sein. Da könnten sie sich beim Pig-Vision Projekt eine Menge abgucken.

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Pig-Vision retten! Zwei Schweine, zwei Leben!

Pig-Vision Logo

Pig-Vision Logo

Der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft ist haaresträubend. Hunde, Katzen und Hamster werden gehegt und gepflegt, Tiere die am Ende auf unserem Teller landen werden hingegen nicht besser behandelt als alte Autoreifen.

Die Idee hinter dem Pig-Vision Projekt ist es, den Werdegang von zwei Schweinegeschwistern zu dokumentieren. Eines kommt auf den Gnadenhof (Jackpot) und eines am Ende auf den Teller (X15). Klingt hart, ist aber so.

Ich möchte allen, die den Mut haben über Massentierhaltung und den damit verbundenen Fleischkonsum nachzudenken, diese Projekt wirklich ans Herz legen.

Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt diese Dokumentation einen Einblick in das was wir gerne lieber nicht sehen wollen. Ein Versuch ist es allemal wert!

Ich hoffe, dass das Pig-Vision Projekt ihre Doku zu einem Abschluss bringen kann!

Auf dem Schirm: Pig-Vision

Videos von Pig-Vision

Mehr als Google? Welche Suchmaschine nutzt du?

Die ausschließliche Nutzung der Suchmaschine Google produziert eine „informatorische Monokultur“ [1]. Wenn 88,2% der Menschen nur die Bild lesen würden um sich z.B. über Politik zu informieren (ich hoffe mal, dass das nicht so ist, trotz Auflagenstärke), würde viele wahrscheinlich das Gleiche denken. Immerhin hatten sie alle den gleichen Filter (Autor_in, Herausgeber_in, Verlag) vor der Nase.

88,2% der deutschen Internetnutzer_innen suchen mit Google [2] und sind somit dem gleichen kommerziellen Filter ausgesetzt. Deshalb meine Frage: Welche Suchmaschine nutzt DU eigentlich?

[1] vgl. Strzolka, Rainer: Das Internet als Weltbibliothek, Berlin: Simon-Verl. für Bibliothekswissen 2008. S. 132
[2] vgl. “WebHits,” http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?/deutsch/webstats.html (zugegriffen am 9.9.2009).

Einfach ignorieren und das Gegenteil behaupten – Piratentrolls?!

Nachdem der Artikel von Danilola so viele Reaktionen provoziert hat (derzeitig 354) bin ich um ein paar Erfahrungen reicher aber nicht glücklicher. Dem Ansehen der Piratenpartei hat das nicht geholfen. Auch wenn es Stimmen gab, die sich mit den geäußerten Kritikpunkten produktiv auseinander gesesetzt, sind viele über das Werfen von Dreck nicht hinausgekommen.

Einige Statements, die mir im Zusammenhang mit Danilolas Beitrag und anderen besonders „gut“ gefallen haben:

  • wahre Gleichberechtigung gibt es schon seit über 10, ähh 30 Jahren,
  • eigentlich haben wir das Problem der Gleichberechtigung schon längst überwunden,
  • wenn wir nicht drüber reden, bedeutet es, dass wir Gleichberechtigung leben,
  • Gleichberechtigung ist eine Sache des gesunden Menschenverstandes,
  • wir alle sind Expert_innen wenn es um Gender geht,
  • der Feminismus muss endlich vom Thron gestoßen werden,
  • weil Frauen nicht länger zum Jagen getragen werden müssen, wie noch mit der Quote,
  • Die Quote ist im übrigen die übele Erfindung des Feminismus,
  • und Diskriminiert die Männer,
  • und darüber wollen wir viel lieber reden,
  • und wenn ihr was sagen wollt, macht doch einfach mit bei der Piratenpartei,
  • es heißt Femmos, Genderdings, Genderzeugs, Gendergequatsche, Genderwasauchimmer

Wer in die Diskussion um die Piratenpartei und Gender eintreten will, sollte sich vorher ein dickes Fell zulegen. Auch sollte man sich darauf einstellen, dass in den folgenden Diskussionen nicht über Gender im weiteren Sinne gesprochen wird. Die Diskussion wird schnell umgelenkt auf Mitmachbekundungen und Männerdiskrimnierung. Der Ton wird bei den heftigen Statements konsequent verfehlt, so dass eine emotionslose Auseinandersetzung unmöglich wird.

Da halte ich es doch lieber wie TakaTukaLand

ich möchte eben nicht die_der einzige sein, die_der das deck schruppt und den sexistischen und antifeministischen müll der besatzung wegräumt, während der rest der meute sich gegenseitig hochleben lässt. ich möchte nicht unter deck belästigt und angefeindet werden. dann bleibe ich doch lieber im kritischen begleitboot und versuche von außen ein paar denkanstöße zu geben.

Die oben beschriebenen Statements sind nicht neu. Wenn es um die eigenen Rolle in Diskrimnierungsstrukturen geht, wird reflexartig um sich geschlagen. Das betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Und es ist auch egal, wer dabei getroffen wird. Es geht erst einmal darum sich verbal freizustrampeln. Da wird auf allerlei andere Diskriminierungen verwiesen um ja die eigene Position nicht hinterfragen zu müssen. Ja, es ist schmerzhaft zu erkennen, dass und in welchem Maße man Teil von Diskriminierung ist. Einfacher ist es auf die Strukturen zu verweisen, die einem selbst die Luft zum atmen nehmen. Hauptsache ich nicht.

Wer sich jetzt ermunter fühlt, mir von seinen Diskriminierungen oder dem mächtigen Feminismus zu erzählen, braucht sich die Mühe nicht machen. Kommentare, die meiner Meinung nach verbal mit Dreck werfen, werden umgehend gelöscht. Mein Blog!

Piratenschiff in Schieflage. Negative Wahlwerbung für die Piratenpartei.

Danilola schreibt in seinem Blog, warum er die Piraten derzeitig nicht wählen kann:

  1. piraten kennen keine ökologischen themen
  2. wer weiß wofür piraten stimmen werden?
  3. piraten denken nicht an barrierefreiheit
  4. piratenpartei ist eine männerpartei

und bekommt prompt deftige Antworten. Bei mir hat das alles einen schalen Beigeschmack hinterlassen. Es ist aber auch schwer die konstruktiven Kommentare losgelöst von den emotional und beleidigenden Kommentaren zu lesen.

Hach…