Nach der Arbeit ist vor der Arbeit

Heute gebe ich meine Hausarbeit im Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft ab. Deswegen auch diesen unglaublich coole Bild als Großstadtcowboy von mir. Wenn sie benotet ist, werde ich sie hier veröffentlichen.

Doch „Nach der Arbeit ist vor der Arbeit“. Ich werde mich am Montag gleich auf die nächste Arbeit stürzen und hoffe, dass ich sie ähnlich zügig und zufriedenstellend hinter mich bringen kann 🙂

Ist schon komisch, dass es so lange gedauert hat, bis ich Gefallen am Hausarbeitenschreiben gefunden habe. Vielleicht lässt das ja auch wieder nach aber jetzt liegt es an mir dieses zarte Pflänchen zu giessen und zu düngen. Einen großen Anteil hat hierbei ZOTERO, mit dem ich erstmal meine Literatur auf meinem Ubunturechner zufriedenstellend verwalten und automatisch in die Arbeit einbinden konnte.

Jetzt in den Copyshop, dann Mensa und anschließend zum Frisör. Zeit wird es ja 🙂

Gegen Politikverdrossenheit: Halt du sie dumm, –ich halt‘ sie arm!

via King Balance Halt du sie dumm, — ich halt‘ sie arm!
Danke für den Hinweis!


Reinhard Mey – Sei wachsam (live)

Text:
Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
Und ich denk‘ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, — ich halt‘ sie arm!

Sei wachsam, präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam, Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam und sei auf der Hut!

Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten.
Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten.
Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln,
Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln:
Der Medienmogul und der Zeitungszar,
Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten,
Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten.
Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote,
Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote.
Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht:
So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!

Sei wachsam, präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam, fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam, merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam, bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam und sei auf der Hut!

Es ist ’ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger,
Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger,
’ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher,
Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher.
Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt,
Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt.
Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen,
Kein Pfeifchen Gras, aber ’ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen.
Verseuch‘ die Luft, verstrahl‘ das Land, mach ungestraft den größten Schaden,
Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau’n,
Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau’n.

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam, präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam, fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam, merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam, bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam und sei auf der Hut!

Wir ha’m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.
Was hilft’s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,
Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich,
Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!
„Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!“
„Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!“
„Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!“
„Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen.“
Sie zieh’n uns immer tiefer rein, Stück für Stück,
Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!

Sei wachsam, präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam, fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam, merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam, bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam und sei auf der Hut!

Ich hab‘ Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen,
Und verschon‘ mich mit den falschen Ehrlichen,
Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
Ich hab‘ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
Nach ’nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit.
Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen,
Sie wer’n dich ruinier’n, exekutier’n und mundtot machen,
Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen.
Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen,
Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.

Sei wachsam, präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam, fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam, merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam, bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam und sei auf der Hut!
[Textende]

Heute ist Sommer!

Wollte ich nur mal gesagt haben. Wird ja immer mal gerne über den Sommer gemeckert. Zum Glück ist es in meiner Wohnung im Wedding so schön kühl. Erinnert mich an meine Uchideshi Zeit in Ennetbaden. Da sind die Uchideshi-Räume auch schon kühl gewesen aber mit mehr Aikido. Hach 🙂

Heute gings voran, wenn auch nur ein kleines Stück

Eigentlich wollte ich mich im jetzigen Teil meiner Hausarbeit daran machen, die verschiedenen Standards der Informationskompetenz für Studierende [1] mit dem Informationsangebot von Lotse abzugleichen. Leider geht es aber im Moment nicht weiter, weil Lotse down ist. Unten. Nicht zu erreichen. Das ist schade aber auch nicht zu ändern.

Ich hoffe mal ganz stark, dass es morgen weitergehen kann.

[1] Netzwerk Informationskompetenz Baden-Württemberg (NIK): “Standards der Informationskompetenz für Studierende” (2006).

Es geht weiter



Bergauf, ursprünglich hochgeladen von marius.zierold

Wieder sitze ich in der Bibliothek und beschäftige mich mit meiner Hausarbeit.

Ich habe mir dafür entschieden meine Literatur mit Zotero zu verwalten, weil es für mich unter Linux das Beste ist. Inzwischen macht es richtig Spaß.

Geschrieben wird in OpenOffice, das eine tolle Anbindung an Zotero hat. Einfach auf „Zitat hinzufügen“ klicken und los gehts. Am Ende kann man sich dann mit einem Klick die Literaturliste ausgeben lassen. Tolle Sache.

Die ersten Seite sind geschrieben und ich freue mich bereits auf die nächsten Tage. Ich sage ja immer, dass ich im Hausarbeiten schreiben nicht gut bin und vielleicht stimmt das sogar. Vielleicht aber auch nicht. Das Schreiben von Hausarbeiten hat mir bis jetzt immer Angst gemacht und da kann man doch auch nicht gut werden, oder?

Mit der richtigen Ordnung (Zotero) und der richtigen Einstellung (Bibliothek) wird es ja vielleicht doch noch was. Es geht bergauf 🙂

Hausarbeiten schreiben sich nicht von allein



Uckermarkpassagen, ursprünglich hochgeladen von marius.zierold

Bild und Titel passen zwar überhaupt nicht zusammen aber ich wollte euch die schönen Uckermarkpassagen ja nicht entgehen lassen und trotzdem kurz von meiner Hausarbeit berichten.

An dieser sitze ich nämlich und erarbeite mir Stück für Stück das, was ich eigentlich schon können müsste. In der Bibliothek habe ich immerhin schon mal alle Möglichkeiten mich wunderbar zu konzentrieren, aber auch hier schreiben sich die Hausarbeiten nicht von alleine.

Wenn ich nachher nach Hause komme, werde ich noch ein paar Texte für morgen ausdrucken. Das Experiment mit den nicht ausgedruckten Texten legen ich erst mal auf Eis. So richtig will das nämlich nicht funktionieren.

Bis morgen in der ZLB. Ich sitze da so rum 🙂
Marius

Ein Tag in der Bibliothek



Hipporennen, ursprünglich hochgeladen von marius.zierold

Bis jetzt habe ich noch nicht so viel in der Bibliothek gesessen und gearbeitet. Mein Schreibtisch und mein Internet waren mir irgendwie genug. Doch jetzt muss ich etwas konzentrierter an die Sache rangehen. Immerhin will ich meine Hausarbeiten ja irgendwann fertig bekommen. Hier in der Bibliothek arbeiten alle um mich herum oder lesen irgendwelche Bücher. An sich ist die ZLB ein schöner Ort zum Arbeiten. Und es hat WLAN 🙂

Heute habe ich mich mit der Recherche und dem Lesen von Texten beschäftigt. Außerdem habe ich versucht einen PDF-Reader zu finden, der nicht „Adobe“ im Namen hat und PDF-Dokumente mit Kommentaren versehen kann.

Fündig wurde ich bei „Okular“, einem Linux PDF-Viewer. Leider ist die Kommentarfunktion nicht ganz das was ich mir vorgestellt habe. Schade eigentlich, denn ich wollte probieren auf ausgedruckte Texte zu verzichten. Im Moment sieht es noch nicht so aus. Benutzt ihr spezielle Programme?

Mittag gab es in der HU Mensa. Lecker Kichererbsen für 1.30€. Morgen gibts was mit Paprika und Reis.

LG Marius

PS. Das Bild ist in Schwedt entstanden. Wer aus dem Osten kommt, wird sicherlich solche Kunstwerke in Wohngegenden noch kennen.

Das ist zu einfach…



Wetterhahn, ursprünglich hochgeladen von marius.zierold

Das Wetter lässt sich zu einfach vorhersagen. Gestern war ein unglaublich sommerlicher Tag. So ein Tag von dem alle sagen „Hui, endlich ist Sommer“.

Was folgt ist aber immer das gleiche: ein Gewitter. So schlimm war es gestern zum Glück nicht aber der Regen und der Wind waren auf einmal gar nicht mehr so sommerlich.

Auf alle Fälle ist es gutes Wetter zum bloggen 🙂

Danke fürs Lesen!

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Drachenschlucht -v.l. Marius, Rosmarie Sensei, Miklos

Hinweis: Alle Informationen über meine Uchi-Deshi-Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei können gesammelt angesehen werden.

Inzwischen sind drei Wochen vergangen und ich möchte das Kapitel Uchi-Deshi 2009 hiermit schließen. Ich bedanke mich bei allen Leser_innen. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war die Zeit im Aikidodojo Ennetbaden bei Sensei Rosmarie Herzig sehr intensiv. Ich hoffe, dass ich euch daran teilhaben lassen konnte.

In nächster Zeit werde ich nicht so viel schreiben lieber ein paar Fotos veröffentlichen. Jetzt heißt es nämlich erst einmal wieder die richtige Mischung zu finden. Im Leben und hier im Blog.

LG mari*us