Entenflug… oder ein besserer Titel, der mir nicht einfallen wollte

Entenstart

Entenstart

Und das mit dem Entenflug ist mir auch nur eingefallen, weil ich so ein hübsches Bild von einer startenden Ente gemacht habe 🙂

In den letzten Tagen habe ich mich viel mit mir selbst beschäfftigt. Themen, die in ihrer Tiefe hier im Blog keinen Platz haben. Zumindestens jetzt noch nicht. Selbsterfahrungen zu beschreiben ist für mich zwar immer auch die Möglichkeit nochmal alles zu durchdenken allerdings nur mit dem Verstand. Und mein Verstand möchte vereinfachen, alles erklärbar machen und anderen gefallen.

Mein Körper findet diese Worte nicht. Seine Worte sind die Gefühle, die nur mich erreichen und bewegen.

Über diese vielen Selbsterfahrungen hinaus, gibt es natürlich noch eine Menge Training. Mein Zeh kommt derzeitig ohne Bandage aus und hat schon mehrere Trainings ohne größere Zwischenfälle überstanden. So ganz fit sieht er allerdings immer noch nicht aus. Das Training ist im Moment sehr intensiv. Nicht die Techniken oder das Tempo sind intensiver, sondern die Stimmung. Es ist eine sehr gute Stimmung, die ein gutes Training zulassen. Es gibt viele Gelegenheiten die Techniken zu studieren, für sich weiterzuentwickeln und dann wieder alles auf null zu setzen um von vorne anzufangen.

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie “uchideshi09″

Meine Arbeit mit dem Schwert hat dadurch einen neuen Fokus bekommen über den ich sehr dankbar bin. Alles ist wieder auf null gesetzt. So fange ich keineswegs von vorne an, sondern trainiere mit anderen Augen. Den Augen einer begeisterten Anfänger_in.

Aikido ist die Kunst sich in einer Bewegung gleichzeitig  selbst zu schützen und zu öffnen.

Ich gehe jetzt meditieren 🙂

2 Gedanken zu “Entenflug… oder ein besserer Titel, der mir nicht einfallen wollte

  1. Manchmal machen Worte die Dinge nicht klarer. Hab ich erst kürzlich in „Blink!“ von Malcolm Gladwell (fünf Sterne!) gelesen. Irgendwie versucht man damit Sacherverhalte in ein Medium zu pressen, die die volle Vielfalt gar nicht wiedergeben können. Raus kommt ein polyphoner Klingelton oder ein pixeliges Bild. Da muss man wohl andere Ausdrucksmöglichkeiten finden – vielleicht ist das für dich Aikido.

    • @christinbee da könntest du recht haben. aikido ist eine schöne ausdrucksmöglichkeit für mich über die jahre geworden. es ist zumindestens wesentlich mehr als ein polyphoner Klingelton 😀

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