Judo, Kampfkunst und Geschlecht. Ja wo sind sie nur die Frauen?

Der Beitrag hat zwei Ebenen: Hinweisen und Fragen.

  1. Zum einen will ich auf eine, na ja sagen wir mal „Dokumentation“ (ca. 45Minuten) hinweisen, bei der zwei Amerikaner nach Japan reisen um dort das Judo zu erkunden. Ihr könnt euch also mit auf die Reise begeben. Es geht viel um Physik und Winkel. (Danke an den Kampfkunstblog für den Hinweis)
  2. Zum anderen will ich eine ganz einfache Frage stellen: Wo sind die Frauen, Mädchen, weiblichen Jodokas?

Ich empfinde das Fehlen von Frauen in der gesamten Dokumentation als schmerzende Leerstelle und lässt mich einmal mehr darüber nachdenken, was für eine Kampfkunst ich machen will.

Als Gegengewicht zur Dokumentation und ein wirklich gelungenes Bild von Georg. Danke dafür!

Als Gegengewicht zur Dokumentation und ein wirklich gelungenes Bild von Angie. Danke dafür an David!

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Georg

2 Gedanken zu “Judo, Kampfkunst und Geschlecht. Ja wo sind sie nur die Frauen?

  1. david schreibt:

    das Bild ist von mir 🙂 aber das konntest du nicht wissen.

    Das fehlen von Frauen im Judo ist wirklich schade, aber bei auch irgendwie verständlich.
    Ich habe ja selber lange Judo trainiert und Frau muss schon wirklich den „Körperkontakt“ mögen. Leider trainieren auch meist mehr Jungen/ junge Männer, so das Frauen häufig männliche Trainingpartner bekommen.. und viele Männer sehen sie dann nur als eine Gegnerin, die man im Bodenkampf/ Wurfrandori bezwingen kann -> FAIL!

    In der Jugend ist das allein ein Grund, weshalb viele weibliche Judoka den Spaß verlieren.

    Hinzu kommt, dass Judotraining häufig sehr kraftintensiv trainiert wird und das ist für viele Frauen nunmal einfach kein Ziel 🙂

    • der credit für das bild ist geändert. immerhin lag ich ja nicht so ganz falsch, weil er ja dein zwillingsbruder ist 🙂

      stimmt ja, du bist ja lange ein judoka gewesen. das mit dem kraftintensiven körperkontakt wäre wahrscheinlich für viele noch in ordnung, wenn der wettkampfgedanke (im gewinnen liegt einzig der gewinn) nicht so groß wäre. und dieser orientiert sich nun mal an einem „höher, schneller und skrupelloser“. wenn du darauf als frau oder mann keine lust hast, scheidest du aus solchen dojos eben aus. es gibt sicher andere dojos, bei denen darauf geachtet wird. ich nehme aber an, dass diese eher in der unterzahl sind. (ich verlinke gerne auf solche dojos, also her mit euch.)
      hinzukommt, dass diese „kämpferischen“ qualitäten bei männern und bei frauen unterschiedlich gewertet werden. an dieser stelle will ich die gängigen stereotypen nicht noch bedienen und überlasse sie eurer fantasie.

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