Zweiter Trainingstag so viel Neues

15.05.2009

Ausweichen!

Heute ist bereits Freitag und somit mein trainingsfreier Tag. Gestern war Donnerstag. Tag 2 meiner Trainingsleitung für zwei Woche. Auf dem Programm standen ganze drei Trainingseinheiten. Eine von 10.30 – 12.00 Uhr, eine Kindertrainingseinheit von 17 – 18 Uhr und eine abschließende Taijutsustunde von 18.30 – 19.30 Uhr.

In der ersten Trainingseinheit gab es intensives Einzeltraining mit Gabi (siehe Foto). Weil wir nur zu zweit waren, hatte ich mich dafür entschieden einfaches Ausweichen mit Tenkan und Irimi zu üben. Ausgangspunkt waren Katatedori und Kosadori.

In der Kindertrainingsstunde waren diesesmal mehr Kinder auf der Matte, so dass es etwas aufwendiger war als noch am Mittwoch. Dieses mal stand mir Mike zu Seite. Wir haben viel Bewegungsübungen gemacht, wie Radschlagen, Peitschensprung, Handstand und Handstützüberschlag mit Hilfestellung. Mit Techniken halte ich mich gerade noch ein bisschen zurück. Ich will erst mal einen Anfang mit den Kindern finden. Interessant für mich war, dass Mike am Ende sagte, dass ich wirklich viel Geduld habe.

In der letzten Stunde des Tages ging es wieder mit Rollübungen und Grundtechniken auf die Matte. Diesesmal haben wir viele Grundübungen aus der Rolle und nicht so viel in Bodennähe gearbeitet. Das i-Tüpfelchen war eine Übung, bei der alle 2 Minuten frei auf der Matte Rollen sollten. Vorwärts oder Rückwärts, völlig egal. Zweck dieser Übung sollte es sein, die Orientierung im Raum und von oben und unten auch noch nach 30 Rollen zu haben. Das ist sehr schweißtreibend aber irgendwie nett 🙂

Weiter ging es mit Morote dori Kokyu ho. Eine Übung bei der wir besonders auf das Ukeverhalten geachtet haben. Auch das anschließende Rollen war Thema. Immer mit der Partner_in verbunden zu sein, erfordert ein gewisses Maß an Orientierung. Wenn ich nämlich Nage (die, die die Technik ausführt) im Auge behalten soll, kann ich ja nicht gleichzeitig die Matte auf dem Schirm habe. Das muss irgendwann automatisch erfolgen.

Aikido vor Erwachsenen zu unterrichten ist mir vollkommen neu und stellt mich vor neue Herausforderungen. Meine Fragen für andere zu formulieren ist wirklich spannend und nicht so ganz einfach. Da ich aber nicht direkt für die Antworten zuständig bin, brauche ich mich auch nicht unter Druck setzen.

12 Gedanken zu “Zweiter Trainingstag so viel Neues

  1. Das klingt ziemlich aufregend. Was ich beachtlich finde ist, dass du soviel – wie schon richtig festgestellt wurde – soviel Geduld hast. Eine ganze Stunde mit Fallschule und Grundtechniken zu verbringen, stelle ich mir auch besonders für den Lehrer, sehr schwierig vor.
    Eine Frage noch: Der „Peitschensprung“ hat aber jetzt nicht direkt etwas mit Aikido zu tun, oder? Der kommt in unserem Repertoire nämlich gar nicht vor..

    Liebe Grüße,
    Sibylle

  2. david schreibt:

    einige der Übungen kommen mir ziemlich bekannt vor 🙂

    toll zu sehen, dass auch andere (Kinder und Erwachsene) Spaß daran haben! Aber warum auch nicht?! 🙂

    Mal sehn, was es nach morgen zu berichten gibt!

    viele Grüße aus Berlin!!

    • nein, die kommen dir nicht nur bekannt vor, es sind absolut die selben. das ganze programm spul‘ ich hier ab 😄

      bewegungsübungen sind zum glück nicht regional beschränkt. morgen gibt es vielleicht schon einen bericht aus uster. da geht es nämlich morgen zu einem brandneuen aikidodojo.

      neue geschichten aus dem kindertraining gibt es erst wieder am mittwoch 🙂

  3. david schreibt:

    jajaja, der peitschensprung.. DER strandmove 🙂

    sonst: es wäre schlimm, wenn bewegungsübungen nicht übertragbar wären. allein die frage, wie man dann asiatische kampfkünste trainieren könnte.. tragisch!

    so ist schon alles in ordnung! außerdem: spaß machts!

  4. Barbara schreibt:

    Prima, dass Deine Trainingseinheiten so gut laufen. Und das Vertrauen der Kinder wirst Du sicher, wie ich Dich und Dein Training kenne, auch ganz schnell gewinnen. Wie heißt es doch so schön, der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
    PS: Das erste Erdbeertiramisu ist schon gegessen, es war auf einer Grillparty der Renner. Danke nochmal für das tolle Rezept.
    Barbara

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