Stadtkind trifft Natur

Geek vor Pink

Ist das nicht ein ganz wundervolles Pink?!

Als Stadtkind aus Berlin-Buch und später Berlin-Karow hatte ich schon irgendwie immer mit Natur zu tun, allerdings hielt sich mein Interesse immer schwer in Grenzen. Tatsächlich habe ich auch keinen grünen Daumen. Pflanzen scheinen zu spüren, dass ich noch nicht so viel mit ihnen anfangen kann.

Gestern machte Sensei einen Ausflug mit mir in das Seleger Moor (http://www.selegermoor.ch). Den Namen hat das Moor zum einen von der Bodenbeschaffenheit und vom Pflanzenversteher Rober Seleger (1911 – 2000). Ein kurzen Einblick in die Geschichte zeigt, dass dort ein engagierter Mensch gewirkt hat:

Der Winter war 1956 bitterkalt, und nur wenige Pflanzen überlebten. Nach dieser Erfahrung begann Robert Seleger auf der ganzen Welt nach winterharten Pflanzen aus höher gelegenen Wildstandorten zu suchen. Seine Reisen führten ihn in weit entfernte Länder. An die Pazifikküste von Nordamerika, nach Kanada, Alaska, Russland, China, Japan und sogar in die hohen Berge von Nepal. Die heimgebrachten Rhododendren kreuzte er nun mit anderen Züchtungen, und daraus entstanden andersfarbige Sorten mit stark verbesserter Winterhärte. (Quelle: selegermoor.ch)

Als wir geparkt hatten, fiel mir auf, dass ich mein Nasenspray und meine Augentropfen gegen die Allergie nicht dabei hatte. Ich war also nicht ganz sicher wie dieser Ausflug enden würde. Zum Glück reagierte mein Körper nicht im geringsten und ich konnte ganz oft an ganz vielen verschiedenen Blüten riechen. Ganz ehrlich, so viel habe ich noch nie an irgendwelchen Pflanzen gerochen. Meine Favoritin war die gelbe Azalee. Umwerfender Geruch!

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Das nenn ich mal ein sattes Pink! Wunderschön!

Das Seleger Moor ist eine Reise wert! Und das sage ich immerhin als Stadtkind. Es ist nur mit dem Auto zu erreichen und ist ab um 8 Uhr geöffnet. Ich kann nur empfehlen pünktlich zu sein, denn später wird es dort ziemlich voll und zwangsweise auch laut.

Wir hatten bei unserem Ausflug ebenfalls ganz wunderbares Wetter, so dass wir auch die Alpen in der Ferne bestaunen konnten. Es war noch etwas kühl und die Sonne schien. Das war einfach ein ganz tolles Erlebnis.

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Der Eingang ist dahinten links beim Fahrzeug. Ist der Blick auf die Berge nicht umwerfend!

7 Gedanken zu “Stadtkind trifft Natur

  1. Barbara schreibt:

    Das war ja ein besonders schöner botanischer Ausflug und nun kennst Du schon Azaleen und Rhododendren. Leider hast Du Dich als Kind dafür nun überhaupt nicht interessiert, aber in der Schweiz sind die Pflanzen eben interessanter und schöner.:)

  2. Hallo Marius,
    die Bilder sind wunderschön! Und das ist wirklich ein umwerfendes pink – lenkt nur ein bisschen von dem tollen Kerl im Vordergrund ab 😀
    Herzliche Grüße,
    sibylle

  3. david schreibt:

    Das mit dem „keinen grüunen Daumen haben“ kenn ich auch – mir ist grad wieder einmal mein Basilikumtopf gestorben … 😦

    Inzwischen ist es der 3. oder 4. macht mich das zum Massenmörder?

    grüüße!

    • @David jetzt wo Sensei weg ist, muss ich auch noch nach ihren Blumen schauen. Das wird heikel. Ich machen mir mal einen großen Zettel. Und um das Basilikum brauchst du dich glaube ich nicht zu sorgen, das musste schon schnell essen… oder eben eingehen lassen 🙂

  4. @Marius, so kann man es natürlich auch sehen 😀 Auf jeden Fall ist beides eine Pracht!

    (So und jetzt schnell weg bevor ich eins auf die Nuss kriege… 😉 )

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