Zu meinem Geburtstag schenk ich euch einen Uchi-Deshi Bohnensalat (Rezept#3)

CC Beautiful beans von net_efekt

CC "Beautiful beans" von net_efekt

Melodie summen…. Weil ich heut‘ Geburtstag hab‘ , da hab ich mir gedacht, ich mache euch nen leckren Bohnensalat, weil euch das Freude macht :)… Nagut, die Stelle mit dem Bohnensalat lässt sich schlecht singen aber was solls. Heute gibt es das Rezept für den Salat, den wir hier im Dojo liebevoll als Uchi-Deshi Salat bezeichnen. Da Rezept ist von meiner tollen Mitbewohnerin Rosalia. Dort hieß er bislang WG-Salat. Ihr könnt ihn gerne nennen wie ihr wollt.

Solltet ihr das Rezept ausprobieren, würde ich mich über einen Kommentar von euch freuen. Ich werde ihn heute für meine kleine Geburtstagsfeier im Dojo zubereiten. Dazu gibt es Brot, Sake und Bier. Ich werde schon 27 Jahre alt. Hui!

Rezepte die derzeitig im Uchi-Deshi Kochbuch stehen und ich bereits im Blog veröffentlicht habe, seht ihr hier:

Heute: Uchi-Deshi Bohnensalat (für zwei Personen die ordentlich Hunger haben)

Hinweis: Serviert wird der Salat mit getoastetem Brot (Magarine, Salz, Pfeffer – whatever you like). Denkt bitte daran die Bohnen zu waschen, bevor ihr sie in den Salat macht. Schneiden könnt ihr das Gemüse wie es euch beliebt. Habt ihr noch ein wenig Reis übrig, dann rein damit.

  • 500g rote Bohnen (Kidney Bohnen in Deutschland, Indianerbohnen in der Schweiz)
  • 250g Mais
  • eine Paprika (in der Schweiz als Peperoni bezeichnet. Ist ganz wichtig! Megawichtig! Wenn ihr keine habt, macht den Salat einen Tag später)
  • eine Zwiebel
  • Dressing (1 TL Senf, 1 TL Marmelade/Pflaumenmus, Salz, Pfeffer, ordentlich Olivenöl und Balsamico Essig )
  • wenn ihr alles geschnitten und angerührt habt, umrühren und fertig!

Liebe Grüße,
mari*us

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Grinsebacke 🙂 die ganz frech auf ihren eigenen Geburtstag hinweist. Das ist ja so unglaublich geschickt und durchsichtig. Muhahahahaha!

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Update Fotos: Rückblick auf das „3 Shihan Aikidoseminar“ in Giaveno (Italien)

Am 24. April machte sich eine kleine Aikidogruppe um Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) auf die Reise nach Italien. Genauer gesagt, ging es nach Giaveno in der Nähe von Turin. Dort veranstaltete die „Takemusu Aikido Association  Italy“ ein Taisai mit dem 3 Shihans Bill Witt, Ulf Evenas und Paolo Corallini.

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v.l. Miklos, Ursula, Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan), Paolo Corallini Sensei (7.Dan), Bill Witt Sensei (7.Dan), Ulf Evenas Sensei (7.Dan), Marius, Mike, Bogdan

Unsere Reise begann um neun Uhr morgens, da das erste Training bereits um vier Uhr stattfinden sollte. Wir also rein in die Autos und der Sonne entgegen. Leider hat in Italien noch niemand Bescheid gegeben, dass jetzt Frühling ist. Also nichts mit Sonne, sondern Kälte, ein bisschen Schnee und Regen. Ich wollte mir erst noch kurze Hosen anziehen, habe dann aber in einem Anflug von Vernunft doch noch Jeans angezogen. Gute Idee!

Nach einer längeren Fahrt durch die Alpen und einem Zwischenstopp in einem Restaurant (alle Bewertungen dieses Restaurants würden negativ ausfallen – also verzichte ich lieber darauf), kamen wir gerade pünktlich um vier Uhr zur ersten Trainingseinheit an. Also raus aus den Autos, rein in die Aikidoklamotten und rauf auf die harte Matte.

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So viele Aikidokas...

Alle vier Trainingseinheiten (Freitag, 2x Samstag, Sonntag) dauerten jeweils 3 Stunden und wurden immer in der gleichen Reihenfolge gehalten. Den Anfang machte Bill Witt Sensei, danach kam Ulf Evenas Sensei und zum Schluss Paolo Corallini Sensei. Ich hatte das Glück ziemlich oft Uke für Bill Witt Sensei seien zu dürfen, da er mich ja schon von vor einem Jahr kannte.

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Kosa Dori Iriminage - Bill Witt Sensei und ich als Uke

Die Technikaufteilung über die Tage war recht einfach. Taijutsu (Techniken ohne Waffen) wurde am Freitag komplett von allen und am Samstag und Sonntag von Bill Witt Sensei unterrichtet. Ulf Evenas Sensei und Paolo Coralini unterrichteten am Samstag Bokken (Holzschwert) und am Sonntag die 31 Jo Kata.

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Ausschnitt aus dem gemeinsamen Gruppenfoto

Den Freitag Abend verbrachten wir als Schweizer Reisegruppe gemütlich in einem Ristorante, gingen nicht sonderlich spät ins Bett und standen Samstag Morgen um neun bereits wieder auf der Matte. Am Samstag gab es nach dem Training ein Feier in einem großen Saal. Es gab gefühlte 35 Vorspeisen die dann in weiteren gefühlten 34 Hauptspeisen mündeten. Wein und Brot standen sowieso immer auf dem Tisch. Sehr lecker und sehr amüsant. Mit unseren italienischen Tischnachbar_innen stießen wir um die 13 mal an. An diesem Abend gingen wir nicht so sehr früh ins Bett.

Fazit

Das Seminar war einfach ganz großartig. Bill Witt Sensei nach einem Jahr wiedersehen zu können war wiklich schön. Unter Ulf Evenas Sensei und Paolo Corallini zu trainieren war umwerfend (im wahrsten Sinne). Mit den Aikidokas aus dem Aikidodojo Ennetbaden zu verreisen war eine echte persönliche Bereicherung. Ich habe viel für mich mitgenommen und eine ganze Menge neues gelernt. Ich bin wirklich froh diese Möglichkeit gehabt zu haben.

Die Bilder gibt es morgen oder vielleicht noch heute Abend. Jetzt gehts auf alle Fälle erst mal wieder auf die Matte. Heute startet nämlich wieder das Kindertraining.

Immerhin habe ich die Fotos bearbeitet… Bericht erst morgen

Im Dojo und Umgebung geht es hoch her. Leider habe ich es noch nicht geschafft meine Gedanken soweit zu ordnen, dass ein hübscher Bericht über unsere Italienreise dabei herausgekommen ist. Für morgen ist der aber fest eingeplant. Ich freue mich schon darauf alles nochmal kurz Revue passieren zu lassen.

Weil die Berichterstattung so lange dauert, gibt es aber noch ein Foto. Morgen gibt es 43 weitere 🙂

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Gyakute Dori Iriminage mit Bill Witt Sensei (7.Dan) und mir

Zurück in der Schweiz. Bericht und Fotos gibt es morgen

Wir sind alle wieder sehr gut in Ennetbaden (Schweiz) angekommen und ein wirklich tolles Wochenende liegt hinter uns. Einen ausführlichen Bericht und weitere Bilder gibt es aber erst morgen. Jetzt stell ich mich nämlich gleich mal in die Ladeschale 🙂

Gruppenbild Aikidodojo Ennetbaden in Italien

Sechs Aikidokas (mit Rosmarie Herzig Sensei - 4.Dan) des Aikidodojos Ennetbaden (Schweiz) vor dem Shomen des Taisais in Giaveno (Italy). 24.-26.April 2009

Hinweis: Alle Beiträge zu meiner Uchi-Deshi Zeit bei Rosmarie Herzig Sensei (4.Dan) im Aikido Dojo Ennetbaden gibt es unter der Kategorie „uchideshi09“

26. April – Todestag Morihei Ueshiba (jap. 植芝 盛平 Ueshiba Morihei)

植芝 盛平 Ueshiba Morihei (14. Dezember 1883 in Tanabe in der Präfektur Wakayama; † 26. April 1969 in Iwama)

植芝 盛平 Ueshiba Morihei (14. Dezember 1883 in Tanabe in der Präfektur Wakayama; † 26. April 1969 in Iwama)

Am Dienstag, den 26. April 1969, starb der Begründer des Aikidos Morihei Ueshiba.

Budo ist ein heiliger, von den Göttern erschaffener Weg, der zu Wahrheit, Tugend und Schönheit führt; es ist ein geistiger Weg, der die unbegrenzte, absolute Natur des Universums und das ursprüngliche großartige Modell der Schöpfung widerspiegelt. (Budo: Das Lehrbuch des Gründers des Aikido)

Aikido ist eine mögliche Form, Budo zu einem Teil seines Lebens zu machen. Vielleicht kommt ja auch für mich irgendwann der Punkt, an dem ich tief im inneren verstehe, was der Begründer mit seinen Worten meint.

Bis dahin muss ich aber noch viel üben!