[Tierschutz] Zootierhaltung kritisch gesehen

Gerade beim Tierschutzverein für Berlin gefunden. Für alle die gerne in den Tierpark oder in den Zoo in Berlin gehen:

Zootierhaltung kritisch gesehen: Tierheim Berlin

Zoo und Tierpark schmücken sich in Berlin gern damit, Arten zu erhalten. Inzwischen schreiben sich die beiden Einrichtungen auch den Tierschutz auf die Fahne – obwohl sie weit davon entfernt sind.

Der Weg zu den drei Malaienbären ist nicht ausgeschildert. Ein unscheinbarer Bau ist das Zuhause von Lailani, Tina und Dara. Drinnen wird der Besucher von großen Gitterkäfigen empfangen. Auf dem kühlen Kachelboden sind Holzstämme verteilt, von der Decke hängen Kletterseile. Spätestens hier wird klar, warum es keine Schilder gibt – denn ein Aushängeschild ist dieses Gebäude im Tierpark Berlin keinesfalls. Auf einer Hinweistafel erfahren Besucher, dass der Malaienbär in den tropischen Gebieten Asiens lebt. In Berlin müssen spartanisch eingerichtete Gehege genügen.

[Open Source] Vietnam, Wien, Amsterdam und Berlin (Update)

(Update) Höre gerade den Podcast „Netzpolitik068: Leonard Dobusch über Linux in Kommunen„. Sehr interessant, da hier neben Berlin und Wien noch Frankfurt mit ins Feld geführt werden. Den Podcast gibt es hier als MP3 (43 MB) und OGG (40MB).

Ich selber bin ein großer Fan von Open Source (Quelloffener) Software. Obwohl ich noch vor wenigen Jahren Windows und das Betriebssystem von Macintosh verwendet haben, bin ich inzwischen komplett umgestiegen (Ubuntu). Leidiglich auf Arbeit werde ich hartnäckig mit XP konfrontiert, was nicht zuletzt am Windowsnetzwerk der Humboldt Universität zu Berlin liegt.

[Alle Ergebnisse des folgenden Beitrages wurden mit Metager2 recherchiert.]

Dass Open Source nichts für Computerverrückte ist, habe ich heute wieder bei Heise.de lesen können.

Vietnam setzt auf Open Source

Dabei sind die Ziele hoch gesteckt: Bis 30. Juni dieses Jahres soll auf
allen Servern der IT-Abteilungen der Regierungsbehörden freie Software
laufen. Alle Mitarbeiter dieser Abteilungen sollen bis zu dem Datum im
Umgang mit der installierten Software geschult sein und die Hälfte von
ihnen soll damit flüssig arbeiten können. (Quelle: Heise.de)

Ich habe mich mal gleich weiter umgesehen und herausgefunden, dass Vietnam nicht das einzige Licht am Ende des Windowstunnels ist.

Amsterdam startet abschließenden Open-Source-Test

Die Stadt Amsterdam hat ihren letzten Test begonnen, um festzustellen,
ob alle 10.000 Desktops der Verwaltung künftig mit freier Software
betrieben werden können. Dafür wurden nun 60 Computer mit den Open
Desktops installiert. (Quelle: Golem.de)

Ich bin mir leider im Moment nicht im Klaren darüber, wie weit das Projekt derzeitig ist. Wer Informationen hierzu hat, kann sie mir gerne im Kommentarteil mitteilen. Weiter geht es mit der Stadt Wien und Open Source. Die hat immer hin eine eigene Linuxdistribution namens „Wienux“ entwickelt.

Wien: Von Linux zu Windows? (Update)

So gut die Idee auch ist einen eigene Distribution zu entwickeln, scheint sie nicht bei allen so gut anzukommen 😦

Der Wiener Stadtschulrat möchte die Computer der städtischen
Kindergärten von Linux auf Windows Vista umstellen. Die Grünen fürchten
einen Rückschlag für das Wienux-Projekt. Die Linux-Distribution kommt
seit 2005 in der Wiener Verwaltung zum Einsatz. (Quelle: Golem.de)

Ich bin mir nicht ganz sicher aber irgendwie drängt sich mir hier ein Wort auf, dass ich mal Lobby nenne, denn sonst ist es schwer zu erklären, dass die Stadt Wien 400.000€ für Lizenzen ausgibt und sich nicht darum kümmert, das fehlende Programm für Linux zugänglich zu machen.

Der Wiener Gemeinderat hat den Kauf der Vista-Lizenzen beschlossen. Durch die Schullizenzen für das gesamte Bildungsnetz entstehen Kosten von „knapp mehr als 400.000 Euro“.

Und mal ganz ehrlich. Wer 400.000€ für Vista ausgibt, hat ja wohl einen Knall nicht gehört. Ha Ha!

Na ja und dann kommen wir noch zu Berlin…

Open Source und offene Standards für Berliner Verwaltung nicht absehbar

In Zeiten des Sparzwangs nicht ganz nachvollziehbar. Gespart wird an den für die Entscheidungsträger_innen bequemen Stellen. Der eigene Desktop bleibt Windows…

Der Ausschuss für die Verwaltungsreform des Berliner Parlaments hat am heutigen Donnerstag über Anträge der Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen und FDP entschieden. Die drei Anträge „Einheitliche
IT-Ausstattung und IT-Kompetenz in den Bezirken voranbringen“ (FDP), „IT-Programme in der Berliner Hauptverwaltung harmonisieren“ (Grüne) und „Berliner Verwaltung auf Open-Source-Software umstellen“ (Grüne) wurden alle abgelehnt. In allen Fällen sorgten die Stimmen der Regierungskoalition von SPD und Linken für das Scheitern. (Quelle: Linux-Magazin)

Da denk ich doch ich sollte das nächste Mal grün wählen. Und zum Schluss noch ein Link auf Open Source und die Finanzkrise:

[Suchmaschinen] Es fehlt nicht an Alternativen – es fehlt der Wille sie zu nutzen

Ein Geheimniss ist es ja schon lange nicht mehr. Alle (98%) der Nutzerinnen des Internets benutzen Google, Yahoo oder MSN. Warum? Weil die Ergebnisse so gut sind? Nein! Weil wir nichts anderes mehr kennen. Oder warte. Vielleicht weil wir zu faul sind uns auf Alternativen einzulassen? Benutzt du Google? Ich nicht. Wenn Google, dann Scroogle (Google ohne den teuflischen Datensammelteil).

Der SuMa-e.V. Weblog greift das Thema auf und schreibt:

Willkommen im neuen Jahr und in der IT-98%-Bananenrepublik! Als wir den SuMa-eV vor viereinhalb Jahren gegründet haben, gab es noch eine vielfältige Suchmaschinenlandschaft. Jetzt ist endgültig der Zustand eingetreten, vor dem wir immer gewarnt haben: die grossen Drei (Google, Yahoo, MSN) haben mit ihren Suchmaschinen zusammen 98% Marktanteil. Dazu kommt als 4-te amerikanische Firma „Ask“ mit 0,5%. In den Nischen der restlichen 1,5% tummeln sich alle anderen noch nicht insolvent gewordenen oder die wenigen Newcomer. (Quelle: 98% | SuMa-Blogger)

Die Auflistung alternativer Suchmaschinen im Anschluss finde ich sehr spannend und werde ich wenn ich Zeit habe in meinem Artikel „[Suchmachinen] Alternativen zu Google?!“ ergänzen

Technorati-Tags:

[Privatsphäre] war gestern… heute ist Vorratsdatenspeicherung!

Zusatzinformation… Deutschlandradio Kultur [Auf den Pfeil klicken] „Datenschutz ganz praktisch – Experten helfen Usern bei Fragen zur Sicherheit persönlicher Daten” mit Constanze Kurz und Padeluun im Studio.

Der Mythos der scheinbaren Anonymität im Internet hält sich hartnäckig. Es werden Filme und Musikstücke in rauen Mengen heruntergeladen oder urheberrechtlich geschützte Bilder werden für Internetseiten oder Präsentationen verwendet. Das Internet scheint für viele ein verlockender Umsonstladen (nur ohne soziale Komponente) zu sein.

New to Old von AndiH

CC "HDD Destruction #3: New to Old" von AndiH

Leider sind nur wenigen Menschen in der Lage sich wirklich anonym durchs Internet zu bewegen. Es bedarf spezieller Programme, wie TOR, um sich weitestgehend unsichtbar im Internet zu bewegen. Kannst DU das?

Heute war bei heise.de zu lesen, dass “ Internetprovider die elektronischen Spuren ihrer Kunden sechs Monaten lang verdachtsunabhängig protokollieren“ müssen. Verdachtsunabhängig! Ohne Verdacht. Einfach so. Weiter heißt es:

Dies betrifft vor allem die zugewiesene IP-Adresse, Beginn und Ende der Internetnutzung sowie die Anschlusskennung (DSL-Kennung oder Rufnummer). Beim E-Mail-Verkehr sind die Netzkennungen sowohl des Absenders als auch des Empfängers zu sichern, dasselbe gilt für die Internet-Telefonie (VoIP). Bei Telefonaten über Festnetz oder Mobilfunk müssen die Anbieter bereits seit Anfang 2008 die entsprechenden Verbindungs- sowie auch Standortdaten vorhalten. Bei einem konkreten Verdacht haben Sicherheitsbehörden Zugriff auf die bei den Providern liegenden Datenberge. (Quelle: heise.de)

Wenn ihr gerade jetzt in diesem Moment denkt „Ich habe ja nichts zu verbergen“ dann mag das vielleicht ja auch stimmen, vielleicht seid ihr euch über die weitreichenden Folgen des Urheberinnenrechts aber gar nicht im Klaren..

Wer mehr wissen will, sollte sich das Video im Beitrag und die weiteren Reportagen vom „Elektrischen Reporter“ des ZDF ansehen. Viel Spaß.