[Erfahrungsbericht] Wie und warum schreibe ich ein Vereinsblog?

I-SHIN Logo Karow

Seit knapp 10 Jahren kümmere ich mich technisch, gestalterisch und inhaltlich um die Webseite der Kampfkunstgruppe I-SHIN – www.i-shin.de. Seit dem hat sich viel getan und ich habe viel gelernt. Gestartet ist die Seite mit einem aufwendigen Frameset, geendet ist das Ganze in einem WordPress Weblog. Im Folgenden will ich meine Erfahrungen mit Interessierten teilen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre Leser_innen umfassender zu informieren.

  • Zielstellung
  • Erfolg in Zahlen
  • Erfahrung teilen – du kannst auch bloggen!
  • Themen und Funktionen
  • Beiträge vs. statische Seiten
  • Fazit

Zielstellung = Informieren, informieren und informieren

Zielstellung war innerhalb der 10 Jahre immer, die Mitglieder der Kampfkunstgruppe zu informieren. Mit den Jahren und den erweiterten technischen Möglichkeiten, sind Informationen hinzugekommen, die auch zufällige Besucher_innen interessieren.

Erfolg in Zahlen?

Als Weblog ist die Seite seit dem 1.9.2006 online. Auf 239 Beiträge (0,33 Beitgäge am Tag) kommen ingesamt 233 Kommentare (0,28 Kommentare am Tag bei 44 unterschiedlichen Kommentierer_innen). Täglich besuchen 70-100 Internetbenutzer_innen die Seite. Die bliebtesten Seiten/Beiträge sind:

Für ein relativ regional bezogenes Weblog sind die Zahlen sehr gut, beinahe unerwartend. Manchmal würde ich mir mehr Feedback in Form von Kommentaren wünschen, denke aber auch, dass eine Veränderung meiner Erwartungshaltung hier notwendig ist. Die Zahlen sprechen für sich, das muss fürs Erste reichen.

Erfahrung teilen. Du kannst auch bloggen!

Ich habe mir im Zuge meines bevorstehenden dreimonatigen Schweizaufenthaltes Gedanken über die Grundstruktur der veröffentlichten Informationen in unserem Vereinsblog gemacht. Die Person, die dieses Aufgabe übernimmt, soll ja nicht im Regen stehen. Besonders dann nicht, wenn es eine funktionierende Struktur bereits gibt.

Themen und Funktion?

Ich unterscheide zwischen Themen und Beitragsfunktion. Ich habe mich im letzten Jahr an diese Einteilung gehalten und wusste  immer was ich als nächstes Schreiben kann.

Themen?

Sind zum Beispiel…

Funktionen?

Es ist an frühen Punkten der Planung nicht möglich vollständige Informationen zu veröffentlichen. Ich bin der Meinung, dass auch nicht ausgereifte Planungen öffentlich gemacht werden sollen. Zum Beispiel wurde ich letztens von einer Mutter darauf hingewiesen, dass zwei von mir geplante Termine auf die letzten Ferienwochenende fallen. Das wurde natürlich gleich geändert.

Beiträge vs. Statische Seite vs. Kategorien/Tags

Beiträge sind flüchtige Informationen. Sie müssen die oben genannten Funktionen abdecken, haben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Beiträge zu veränderten Terminen müssen gleichzeitig eine Änderung der Terminseite nachsichziehen. Auf der statischen Seite verlinkst du dann wieder zurück zu den einzelnen Beitrag.  Beide Informationsarten sind eng miteinander verknüpft und bieten den Leser_innen einen informativen Mehrwert.

Kategorien

Beiträge müssen in die richige Kategorie eingeordnet werden. Mit Hilfe der Kategorien kannst Angebote machen die „Alle aktuellen Beiträge zu “Termine” anzeigen lassen..“ können. In diesem Fall zeigt der Link auf alle Beiträge die in der Kategorie „Termine“ gespeichert wurden.

Schlagworte

Wenn ein Beitrag verschlagwortet ist, werden mit Hilfe eines WordPressPlugins „Ähnliche Artikel“ erzeugt. Hier sind weitere Informatione miteinander verknüpft, die hilfreich für die Leser_in sein können.

Fazit

Ziel der ganzen Mühen ist es, die Leser_innen am Prozess teilhaben zu lassen. Planungen sollten meiner Meinung nach für alle transparent nachvollziehbar sein. Erst dann können Menschen, die es nicht regelmäßig schaffen vor Ort zu sein oder Informationen verpassen am Geschehen partizipieren und sich damit identifiziere. Das schafft eine größere Bindung und mehr Spaß.

Bei Weblogs handelt es sich nicht um technischen Schnickschnack. Sie verbinden flüchtige mit statischen Informationen. Leser_innen können Rückmeldungen hinterlassen und somit am Prozess teilnehmen.

Ein Vereinsweblog ist für mich die produktive Schnittstelle zwischen Entscheidungsträger_innen und Vereinsmitgliedern. Sie soll alle bestmöglich informieren und einen nachvollziehbaren Austausch von Informationen zulassen.

Ein Vereinsweblog macht Arbeit 🙂

5 Gedanken zu “[Erfahrungsbericht] Wie und warum schreibe ich ein Vereinsblog?

  1. wenn sie jetzt nur noch mehr Leute lesen würden.. (ja, ich bin auch nicht grad d i e netzaffine Champine, keine Kommentare dazu nötig Mari 😀 )

    der Eintrag gefällt mir dennoch sehr gut. Mal sehen, wenn ich ich den Ferein Zeit finde, kommt vielleicht mein Blogprojekt doch noch ins Rollen..
    Wunder gibts ja immer wieder ^^

    • wenn du hilfe bei deinem Blogprojekt brauchst, helfe ich dir natürlich gerne. Aber das weißt du ja. Auch wenn ich in der Schweiz bin. Musst nur Bescheid geben 🙂

    • keine Sorge. Wenn ich mit meinen Gedanken bei Physiologien und Muskelzellen bin, kann ich mich auch immer so schlecht konzentrieren 🙂 Ich habe die paar Fehler mal nachgebessert.

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