[Europeana] Es fehlt hinten und vorne. Doch wie weiter?

Die Projekt Europeana wird immer mal wieder kritisiert. Will es doch die vielen Kulturgüter die in den Bibliotheken Europas lagern über ein Portal zugänglich machen. Eine wahrlich große Aufgabe.

Nun fehlt es aber hinten und vorne. Zum Beispiel an einer guten Öffentlichkeitsarbeit. Ein Weblog würde helfen. Hier könnte das Projektteam Fehler einräumen, auf Ungenauigkeiten hinweisen oder einfach über den derzeitigen Stand des Projektes berichten.

Viele wissen nicht, was die Menschen hinter Europeana wirklich versuchen. Sie sehen die Webseite und die ungenügenden Suchergebnisse. Kritik ist hier angebracht, keine Frage. Deutschlandradio spricht im Zusammenhang mit der Europeana nur von einem „Internetportal“ und einer „Suchmaschine“.

Europeana ist und versucht (sofern ich das richtig verstanden habe) mehr. Das zugänglich Internetportal ist lediglich eine möglich Nutzung der bereits gesammelten und aufbereiteten Metadaten. Die Metadaten, die Verknüpfung untereinander und der Verlinkung auf das Originalangebot stellt aber die eigentliche „Europeana“ dar.

Angedacht ist, dass diese vielen (hoffentlich qualitativ aufbereiten) Metadaten über eine Schnittstelle von möglichst vielen abgefragt werden können.

Leider gibt es zwischen Projekt und Interessierten noch keine Schnittstelle (Weblog), die die aktuellen Probleme deutlich macht.

  • Welche Qualität haben die gelieferten Metadaten?
  • Warum ist das Projekt beim Start so schnell zusammengebrochen?
  • Warum gibt es so viel aus Frankreich und so wenig aus Deutschland?
  • Wie soll es weitergehen?

Antworten könnten sein:

  • Die Qualität der gelieferten Metadaten ist so unterschiedlich, dass die einheitliche Verarbeitung im Moment die größten Probleme macht.
  • Zusammengebrochen ist das Portal, weil eine 0.1 Version keinen wirklichen Test bestehen kann.
  • Deutschland liefert derzeitig so wenige Daten. Verantwortlich sind die Länder nicht die Europeana.
  • Open Source? Öffentlichkeitsarbeit? …

Ich denke, dass die Europeana ein vielversprechendes Projekt ist. Durch eine kontinuierliche Entwicklung könnte es irgendwann möglich sein auf Bestände in Frankreich und Deutschland gleichzeitig zugreifen zu können. Problemlos mit Link und allem. Bis dahin müssen die Daten aber noch standartisiert und zugänglich gemacht werden. Da kann nicht mal Google helfen.

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