[Suchmaschinen] Es fehlt nicht an Alternativen – es fehlt der Wille sie zu nutzen

Ein Geheimniss ist es ja schon lange nicht mehr. Alle (98%) der Nutzerinnen des Internets benutzen Google, Yahoo oder MSN. Warum? Weil die Ergebnisse so gut sind? Nein! Weil wir nichts anderes mehr kennen. Oder warte. Vielleicht weil wir zu faul sind uns auf Alternativen einzulassen? Benutzt du Google? Ich nicht. Wenn Google, dann Scroogle (Google ohne den teuflischen Datensammelteil).

Der SuMa-e.V. Weblog greift das Thema auf und schreibt:

Willkommen im neuen Jahr und in der IT-98%-Bananenrepublik! Als wir den SuMa-eV vor viereinhalb Jahren gegründet haben, gab es noch eine vielfältige Suchmaschinenlandschaft. Jetzt ist endgültig der Zustand eingetreten, vor dem wir immer gewarnt haben: die grossen Drei (Google, Yahoo, MSN) haben mit ihren Suchmaschinen zusammen 98% Marktanteil. Dazu kommt als 4-te amerikanische Firma „Ask“ mit 0,5%. In den Nischen der restlichen 1,5% tummeln sich alle anderen noch nicht insolvent gewordenen oder die wenigen Newcomer. (Quelle: 98% | SuMa-Blogger)

Die Auflistung alternativer Suchmaschinen im Anschluss finde ich sehr spannend und werde ich wenn ich Zeit habe in meinem Artikel „[Suchmachinen] Alternativen zu Google?!“ ergänzen

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2 Gedanken zu “[Suchmaschinen] Es fehlt nicht an Alternativen – es fehlt der Wille sie zu nutzen

  1. Komisch, wie ist das gekommen? Ich kann mich auch noch an Zeiten erinnern, da hab ich mit fireball gesucht. Manchmal glaub ich der Erfolg von Google hängt ziemlich direkt mit dem Verb „googeln“ zusammen. Merkt sich gut. Vielleicht sollten sich die anderen auch so ein hippes Wort einfallen lassen? 😉
    Das mit den Suchmaschinen ist für Viele eben keine Ideologiefrage, sondern eher: Information, jetzt- schnell! Da nimmt man das Erstbeste. Wie mit der Auskunft – da überlegt man ja auch nicht ewig welche man anruft, weil man annimmt, dass alle dieselben Dienste anbieten und sie sich nicht unterscheiden. Viele sehen glaube ich den Mehrwert (mal abgesehen davon, dass es sie gibt) in den anderen Suchmaschinen nicht.

  2. @Christin was die Wortwahl betrifft, geb ich dir recht. Das Wort „Googeln“ hat inzwischen schon Flügel bekommen und ist entflogen. Und die anderen Suchmaschinen können da nicht mithalten. Ich denke aber dass auch die Verbreitung des Firefoxes und der einfachen Handhabung zum Erfolg von Google beigetragen haben.
    Was die Ideologie betrifft, ist es wichtig die Art der Suchanfragen zu unterscheiden. Wenn ich die Adresse von einem Museum rausfinden will reicht Google aus. Allerdings bieten die anderen Suchmaschinen die gleichen Ergebnisse. Wenn ich aber noch mehr relevante Informationen suche, dann stinkt Google gewaltig ab. Zum einen durch die viel zu häufig verwendete Einwortsuche (antrainiert durch Google imho) und der Vernachlässigung des DeepWeb aus technischen Gründen.
    Was gerne vergessen wird ist, dass Google ein kommerzielles Unternehmen ist, dass an der Vermarktung seiner Produkte interessiert ist. Das heißt auch, dass die Technik dahinter nicht offen zugänglich ist. So sehr wie das ja auch verständlich ist, sollten sich die Internetnutzerinnen auch Gedanken darüber machen, warum welche Suchergebnisse oben stehen und andere nicht.
    Was den Mehrwert betrifft, so gebe ich dir auch Recht. In anderen Zusammenhängen wird die Auswahlmöglichkeit mehr geschätzt. Wenn es nur eine Autowerkstatt geben würde, dann würden alle jammern. Über Preise, Service etc. Bei kostenfreien Suchmaschinen scheint dieser Mechanismus nicht mehr zu wirken. Hier sollten die Nutzerinnen aber über die fehlende Freiheit jammern.
    Danke für dein Feedback 🙂

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