[Referat] Feedreader – Informationen unkompliziert ordnen

09.12.2008

Für alle die es seltsam finden, dass ich Bilder von meinem Ausblick ins Netz stelle - hier ist noch eins von heute Morgen 07.18 Uhr 😉

[Update] Leider habe ich an das Manifest der Bibliothekarin 2.0 gestern beim Referat gar nicht gedacht, deshalb heute der Nachtrag:

„Ich erkenne, dass das Universum der Informationskultur sich schnell ändert und dass Bibliotheken auf diese Änderungen positiv reagieren müssen, um Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, die Benutzer_innen benötigen und wünschen.“ (Quelle: Manifest der Bibliothekarin 2.0)

Wie im vorherigen Post bereits angekündigt, habe ich heute morgen um 8Uhr einen Vortrag zu Feedreadern und Bibliotheken gehalten.

Auf dem Nachhauseweg sind mir gerade noch ein paar Dinge eingefallen, die ich hier noch mal kurz ausplaudern wollte:

  1. Bibliotheken und Bibliothekarinnen müssen sich dem Internet mit all seinen Formen stellen, wenn sie Teil der aktuellen Informationslandschaft sein wollen. Wenn nicht auch gut dann macht das eben Google (*ahhhh schreiend davon laufend*)
  2. Bibliotheken und Bibliothekarinnen können eine wichtige Rolle dabei spielen das allgemeinem Rauschen im Internet, die oft zitierte Informationsflut, zu ordnen und den Nutzerinnen zugänglich zu machen.
  3. Bibliotheken und Bibliothekarinnen müssen sich hierfür mit den neuen Möglichkeiten des Internets (Social Bookmarking, Bloggen, Soziale Netzwerke, Feedreader) beschäfftigen und alles ausprobieren, was ihnen vor die Flinte läuft. Zielstellung ist die Informationsaufarbeitung für die Nutzerinnen von Bibliotheken und deren Webseiten, nicht die eigenen Befindlichkeiten.
  4. Feedreader, wie netvibes sind im Zusammenhang mit Social Bookmarking Diensten, wie Delicious, mächtige Werkzeuge, die auch von nicht-Computerfreaks bedient werden können.

Ansonsten lief das Referat ganz gut. Ich hoffe der einen oder anderen die Funktionsweise von Feedreadern näher bringen können. Dank Infobib, konnte ich auch gleich auf die Netvibesseite der Stadtbibliothek in Dublin ( „Netvibes für die Dublin City Libraries and Archive„) verweisen. Den Google Reader habe ich nur am Rande erwähnt, da ich mich auf den Zusammenhang von Weblogs, RSS und Feedreadern (insbesondere Netvibes) konzentriert habe.

Das Weblog der Genderbibliothek habe ich natürlich auch wieder gezeigt und dafür Werbung gemacht.

Die Antworten auf die Aufwärmfragen meines Referats haben übrigens das bestätigt, was danilola bereits in seinem Blogbeitrag „studieren 2.0 ?! – geringe bedeutung von rss-feeds, weblogs und social bookmarking im studium“ zusammengefasst hat. Viele sind bei StudiVZ, eine Teilnehmerin schreibt ein eigenes Weblog, niemand hat einen eigenen Delicious Account oder nutzt einen Feedreader. Ich habe die gleiche Meinung wie danilola und denke, dass Bibliotheken und Bibliothekarinnen eine wichtige Rolle hinsichtlicher der erfolgreichen Navigation im Internet spielen können.

bibliotheken, als wichtige akteurinnen im feld der informations- und medienkompetenz sind hier besonders gefragt, um bei den studierenden diese wichtigen internetangebote bekannter zu machen. hierzu ist es notwendig schnellstmöglich ein spannendes und vor allem in die hochschullehre integriertes (also auch studienpunkt(e) relevantes) kursangebote zum web 2.0 an den universitätsbibliotheken anzubieten. (Quelle: danilola)

Leider lässt die technische Ausstattung des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HU-Berlin zu wünschen übrig. Ich wünsche mir nämlich einen Rechner mit dem ich meine Slidesharefolien und Youtubevideos zeigen kann. Beides ist immer noch nicht möglich. Zum Glück hatte ich meinen Rechner mit.

Hier nochmal die Folien zu meinem Beitrag:

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7 Gedanken zu “[Referat] Feedreader – Informationen unkompliziert ordnen

  1. hallo maruis, leider musste ich heute mein bett hüten 😦 ich freue mich, dass du die folien und einen ersten bericht direkt an mein krankenlager postest. 🙂 ich bin überrascht, dass unter den mitstudierenden der informations- und bibliothekswissnschaft genau so wenige nutzer_innen von web2.0-angeboten zu finden sind, wie in anderen studienrichtungen.

    war die kommunikation über facebook ein thema?

  2. @Christin ich finde den Schnee im Blog irgendwie weihnachtlich. Wenn ich schon nicht meine Wohnung schmücke, dann wenigstens meinen Blog 🙂

    @Danilola nein, die Kommunikation über Facebook war leider kein Thema mehr und warum so wenig Studierende die Angebote im Netz nutzen ist mir auch noch nicht klar.
    Gute Besserung!

  3. Interessantes, wichtiges Thema, schönes Präsentationsdesign und ein Post, der ein weites Problemfeld aufmacht. Werde das
    Manifest der Bibliothekarin 2.0 direkt mal weiterverbreiten.

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