[Mari*us] Ich, künstlerisch umgesetzt!

Dieses Kunstwerk finde ich ganz großartig. Warum auch nicht, wenn ich schon mal das Zentrum einer künstlerischen Leistung bin :). Bis jetzt habe ich es noch nicht als Profilbild eingebunden, lange dauert es aber nicht mehr.

Danke an Kritzel für das tolle Bild!

Es erinnert mich immer wieder an den Film „Waking Life„. Für alle die ihn noch nicht gesehen haben, sollten es alsbald mal nachholen.

Ich, wie aus einem Richard Linklater Film
Motiv: Ich, wie aus einem Richard Linklater Film. Künstlerin: kritzel.wordpress.com

[Erziehung] Hauptsache laut!

Seit gestern weiß ich, wie sich Leistungsdruck anhören muss.

Deine Stimme muss für alle nachvollziehbar angestrengt klingen. Du pegelst dich auf eine Lautstärke ein, die so ein leichtes Pfeifen im Ohr bei dir und deinen Schützlingen Angebrüllten verursacht.

Inhaltlich kommst du über plumpe Rausschmiss-Drohungen und „Du musst schneller…“ Platitüden nicht hinaus. Du bist ca. 30 Jahre alt, blond und trägst den gleichen Trainingsanzug, wie die anderen Angestrengten aus deinem Team.

Motivation ist dir ein Fremdwort. Dein Weg führt über den gebrochenen Willen. Macht erzeugt für dich die Leidenschaft, auch wenn deine Schützlinge dir Unterlegenden gerade einmal 5-11 Jahre alt sind. Egal. Wer schön sein will muss leiden, ist die Devise. Kinder sind für dich kleine Erwachsene, die es einfach noch nicht besser wissen.

So passiert gestern in der Sporthalle neben uns. Auf die Frage, ob die Betreuer_innen sie immer so anbrüllen, zuckt die eine Cheerleaderin nur mit den Schultern. Beklemmend irgendwie.

[Uchideshi] Flüge gebucht. Aufregung groß.

Gerade eben habe ich die Flüge für meine Reise in die Schweiz gebucht. Ich werde Berlin für drei Monate verlassen und in Ennetbaden, in der nähe von Zürich, drei Monate als Uchidechi (jap. Hauschüler_in) von Sensei Rosmarie Herzig wohnen und Aikido trainieren.

Mit dieser Entscheidung will ich einigen offenen Fragen auf praktische Art begegnen. Ob ich Antworten finden werde, ist dabei aber unwichtig. Der Weg ist das Ziel. Hört sich abgelutscht an? Ist es aber nicht.

Einmal Schweiz und zurück

Einmal Schweiz und zurück

[WSB] Aufschub! Aufschub! Bitte.

Ich bin leider noch nicht fertig. Ich habe zwei Teile meiner Arbeit ja hier bereits veröffentlicht, leider fehlt jetzt noch der dritte und letzte.

In diesen Sekunden und Stunden arbeite ich daran. Aber um 14 Uhr heißt es für mich schon wieder auf Arbeit zu gehen. Am Samstag auch. Den ganzen Tag. Das Publizieren mit Hilfe eines Blogs ist zwar äußerst erstrebenswert kostet aber leider auch ein bisschen mehr Zeit.

Ich werde meinem Professor gleich eine Mail schreiben, ob er mir Aufschub gewährt. Ich will ja nicht viel, nur eine Woche :-/.

Eine neue Funktion gibt es übrigens bei WordPress zu bestaunen: Umfragen erstellen in WordPress. (siehe Umfrage in diesem Beitrag). Das StartUp Polldaddy.com, dass diese Umfragewerkzeug entwickelt hat, wurde von der Firma „Automatic„, die hinter wordpress.com steht, gekauft und in die über 4 Millionen Blogs integriert. Eine Umfrage zu erstellen geht denkbar einfach und ist unter „Verwalten > Polls“ zu finden. Das Einbinden in den Blogartikel erfolgt über den Editor. Da ist ein neuer Knopf aufgetaucht, der nicht zu übersehen ist. [via netzwertik.com]

[WSB] Technisches über Weblogs

Der nächste Teil meiner Seminararbeit geht soeben in die Beta-Phase. Da ich gestern lange gebraucht habe um die Formatierung für den Blogeintrag zu ändern, habe ich mich heute für eine PDF entschieden.

Um was es heute geht, sagt schon der erste Teil der Arbeit.

„In diesem Abschnitt will ich am Beispiel von WordPress.com erläutern, welche Schritte zu tun sind um ein eigenes Blog anzulegen. Der technische Vorgang des Bloggens wird dabei mit dem Schreiben einer Email vergleichen.“

Mein Ziel ist es zu zeigen, dass die Hürden gar nicht so hoch sind einen eigenen Blog zu schreiben, wenn mensch sonst in der Lage ist eine Email zu schreiben.

Danke schon mal für das Feedback – auch zum gestrigen Eintrag.

[WSB] Geschichtliches über Weblogs

Ich habe jetzt eine ganze Weile gebraucht um mich wieder an das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben zu gewöhnen. Ob mir das gelungen ist, weiß ich noch nicht. Zumindestens habe ich den ersten Teil fertiggestellt. Dieser beinhaltet allerlei:

  • Eine kurze Geschichte des Internets
  • Der Begriff „Weblog“, „Blog“ und „Blogger/Bloggerin“
  • Weblogs – Ursprünge im Internet
  • Merkmale von Weblogs – Wo liegt der Unterschied?

Wer etwas nicht versteht oder Anmerkungen hat, ist herzlich eingeladen in den Kommentaren ein Feedback zu hinterlassen. Danke schon mal an Kritzel für die hilfreichen Anmerkungen in der Posproduktion 🙂

Ich gebe zu bedenken, dass die Arbeit formal noch nicht überarbeitet ist und es sich bei dem vorliegenden Auszug um eine Arbeitsprobe handelt.

Geschichtliches

Eine kurze Geschichte des Internets

In den 60er Jahren forschten in den USA Wissenschaftler_innen um den amerikanischen Psychologie Professor Joseph C.R. Licklider daran, dass Institutionen Informationen mit Hilfe von Computern austauschen konnten. Die US-Luftwaffe gab im Jahr 1962 ein Projekt in Auftrag, dass 1969 bereits mehrere für das US-Verteidigungsministerium forschende US-amerikanischen Universitäten, über Telefonleitungen miteinander verband. Das sogenannte ARPANnet (Advanced Research Projects Agency Network) war ein dezentrales Netzwerk für fortgeschrittene Forschung, welches bereits damals wichtige Kernelemente des heutigen Internets enthielt. Weiterlesen

[Vergangen] und doch so aktuell. Tim Berners-Lee ist nicht umsonst der Erfinder des Internets.

Nein!

  • Dokumentationen in Heftern, die in Schränken stehen sind nicht zeitgemäß.

und Nein.

  • Word-Dokumente auf einer gemeinsam genutzten Festplatte in Ordnern schlummern sind auch nicht mehr zeitgemäß.

Und das Beste. Im Zeitalter des Hypertextes waren diese Methoden auch niemals zeitgemäß.

A problem, however, is the high turnover of people. When two years is a typical length of stay, information is constantly being lost. The introduction of the new people demands a fair amount of their time and that of others before they have any idea of what goes on. The technical details of past projects are sometimes lost forever, or only recovered after a detective investigation in an emergency. Often, the information has been recorded, it just cannot be found. (Quelle)

Das Zitat stammt aus dem Jahre 1989. Von vor 19 Jahren. Damals gab es noch keine Wikis. Aber es gab eine Idee, mit Informationen umzugehen. Tim Berners-Lee hat es geschrieben als er sich darüber Gedanken machte, wie Informationen vernetzt und wiedergefunden werden können.

Toll! Und Danke.