[Chrome] Warum es nicht ums Prinzip geht. Firefox vs. Google Chrome

Empi Uchi

Viel Bewegung auf dem Browser Markt und wir sehen zu.

Kurz: Ein Beitrag über Google Chrome, Firefox, meine Großeltern die mit den Prinzipien von Open Source sicher durchs Netz surfen. Linksammlung am Ende. Dauer: 2min.

Eins vorweg. Ich nutze Linux. Der neue, scheinbar bombastische, Browser von Google ist mir also noch nicht auf den Bildschirm gekommen. Den gibt es in seiner Betaversion nur für Windows. Mein Eintrag dreht sich also nicht um Perfomance oder Sicherheitslücken (das machen andere sowieso viel besser) sondern ums Prinzip.

Mit Firefox kann ich schnell und sicher surfen. Ich habe viele kleine Helferinnen (sopgenannte Addons) die mir das Leben leichter machen und das Beste ist: der Firefoxbrowser ist OpenSource. Auch wenn Google den Feuerfuchs mit jährlich über 60Millionen Dollarn finanziert, ist das Prinzip ganz klar: Ein freier Browser für ein freies Internet.

Frei heißt nicht zu sagen „Ich hätte ja nichts zu verbergen“, Frei bedeutet in dem Fall, dass ich mir darüber im Klaren bin, wohin ich wann warum surfe. Ich mag diese Vorstellung.

Wenn ich mit dem neuen Browser von Chrome surfe, weiß allerdings nicht nur ich wohin ich wann warum surfe. Ich lasse es auch Google wissen. Für mich klingt das nach einem Freischein. Oder noch besser, nach Gelddruckmaschine. …oh Moment, die haben sie ja schon – Google.

Aber mal unter uns. Habt ihr den Leuten in letzter Zeit mal beim surfen über die Schulter gesehen? Wir reden hier von Performance, Millisekunden etc. Viele wissen nicht einmal, dass sie nur einmal im Internet klicken müssen, wie sie Lesezeichen anlegen oder mit Tabs browsen. Sie benutzen die Maus für die wichtigen Dinge, nicht die Tastatur. Mein Wunsch ist kein neuer Browser sondern mehr Informations- und Medienkompetenz.

Meine Großeltern surfen mit Firefox und Linux durchs Netz. Sie sind sicher und schnell auf einem ziemlich alten Rechner unterwegs. Ohne die Prinzipien von Open Source (versucht mal Vista auf einem alten Rechner zum Laufen zu bringen) wäre das nicht möglich. Mir gefällt diese Vorstellung sehr viel besser als alle über Chrome beschriebenen Vorteile.

Nützliche Links:

3 Gedanken zu “[Chrome] Warum es nicht ums Prinzip geht. Firefox vs. Google Chrome

  1. Barbara schreibt:

    Ich finde all die neuen und alten Angebote sehr verwirrend, ich bin noch nicht der „Großelterntyp“ , aber gewiss ist es auch für alle, die sich nicht intensiv um Programme und Möglichkeiten im Internet kümmern oder Interesse zeigen, sehr schwierig, sich in irgendeiner Weise durch die Angebote der PC-Aeras zu „wurschteln“. Ich fordere Internetschulungen für a l l e, sonst bist Du einfach „out“! Und die Schulungen sollten frei zugänglich sein, ohne Tagesgebühren, die nicht von dieser Welt sind, OK, auch das ist eine Erschließung von „neuen Märkten“ bzw. Geldquellen.
    Bis dahin, eine noch lange nicht intensive Nutzerin des Internets, aber eine, die den Umgang mit dem modernen Medium lernen will und irgendwie auch muss.An alle, die es lernen müssen, meine Grüße, wir schaffen das!!!

  2. @barbara schön, dass du so dabei bist. Ich werde dir einfach noch ein paar Dinge mehr zeigen, oder hier darüber bloggen. Der Schlüssel zum Verständnis liegt im Ausprobieren und Testen der viele Angebote.

    @beluga59 Danke für die Blumen 🙂

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