[WSB] = Was sind Blogs? Eine Einführung.

Ich habe mich gerade dafür entschieden, meinen Blog als Reflexionsebene und Betaphase für meine Arbeit zu nutzen. Dieser Gedanke kam mir, als ich mich fragte, wo ich denn nun schreiben soll? So rein technisch, meine ich. Lokal mit Open Office, online bei Google Text oder vielleicht doch mit Latex…?

*Ping* … und dann kam ich auf meinen Blog. Die Texte, die ich hier schreibe, überarbeite ich automatisch in Sachen Verständlichkeit sehr viel gewissenhafter als sonst. Ich möchte ja, dass meine Großeltern, mein Bruder, mein Vater und meine Mutter nachvollziehen können, was ich hier mache. Warum ich hier meine Familie als Beispiel nehme? Ganz einfach. Alle haben einen unterschiedlichen Wissensstand was das Internet betrifft.

Die Antwort auf die technische Umsetzung ist komischerweise der Inhalt. Mal davon abgesehen, dass die Artikel regelmäßig automatisch beim Schreiben von der Blogsoftware gespeichert werden (technische Ebene), kann ich meinen Schreibfähigkeiten, die ich mir über die laufende Zeit mühsam zusammengesammelt habe, hier viel besser umsetzen (inhaltliche Ebene).

Ich habe meine Praktikas und mein Leben hier auf meinem Blog begleitet. Ich bin gespannt, ob es mit dieser Arbeit auch funktioniert. Mein Plan sieht so aus, dass ich die einzelnen Kapitel hier veröffentliche. In der Überschrift findet ihr ab jetzt bei Einträgen zur Arbeit das zugehörige [WSB]. Die Abkürzung für „Was sind Blogs?“

Für alle die sich fragen: „Warum das Ganze online, und warum den Prozess darstellen“? Das Seminar zur Arbeit hieß „Alternative Publikationsformen“. Es wäre doch schade, wenn ich die „Alternativen“ im Rahmen dieser Arbeit nicht für mich austesten würde, oder? 😀

[Newton] alles anders als sonst

Newton Faulkner (Sam Newton Battenberg Faulkner) macht schöne Musik für meine Ohren. Keine Frage. Darüber hinaus bin ich von seiner Erscheinung fasziniert. Er macht sing-a-song-writer Musik und hat rote Rastas. Das haut mich um. Und wenn ich da so umgehauen liege, höre ich seine Musik.

Für alle die nicht wissen von wem ich rede:

Viel Spaß beim hören und genießen!

[Viel Passiert] Ein Wochenende an Erfahrung reicher.

mariuslightning

Auf die Plätze... Fertig... weggerannt

Ein Wochenende voller Erfahrung bin ich jetzt reicher. Da ich den Text hierzu schon mal geschrieben habe, verlinke ich ganz faul 🙂

Wir starteten am Samstag um 14 Uhr mit 16Teilnehmer_innen und drei Lehrer_innen zu unser ersten 90minütigen Trainingseinheit. Ziel war es ein paar grundlegende Techniken des Fallens (Ukemi Waza) einzuüben um den Neuen einen besseren Einstieg ins reguläre Training zu ermöglichen und die Älteren auf die Techniken der kommenden Gürtel vorzubereiten. (Quelle: www.i-shin.de)

[Ideensammlung] Was ihr schon immer wissen wolltet auf 10 Seiten. Was sind Blogs? Eine Einführung

Kote Gaeshi

Hilfestellung erwünscht. Wie auf dem Bild, nur anders.

Kurz: Eure Meinung ist gefragt. Ich werde eine kurze und einführende Arbeit über Weblogs schreiben und will nichts vergessen. Wie das funktioniert lest ihr hier drunter. Dauer: 7min.

Im Sommersemester 2008 habe ich ein Inputreferat zu der Frage „Was sind Blogs?“ gehalten. Da ich nur wenig Zeit zur Verfügung hatte, war mehr als „Thema-anschneiden“ nicht möglich. Jetzt ist es an der Zeit das Referat zu verschriftlichen. Auf 10-15 Seiten habe ich die Möglichkeit eine ausführlichere Einführung in das Thema „Weblogs“ zu geben.

Nun ist es aber so, dass ich mit dem Thema schon sehr vertraut bin. Ich blogge in verschiedenen Webblogs, lese regelmäßig unzählige von ihnen und halte mit Danilola spezielle Web 2.0 Kurse am ZtG.

Da diese Arbeit eine Einführung sein soll, wäre es mir wichtig zu wissen, was ihr:

  1. gerne über Blogs wissen wölltet oder
  2. welche Verständisprobleme euch selber oder in eurer beruflichen Praxis begegnet sind.

Wichtig!

Mit meiner Anfrage möchte ich euch nicht darum bitten für mich Ideen zu sammeln. Das wäre billig. Mein Anliegen ist es keinen Bereich außen vor zu lassen, nur weil er mir schon zu selbstverständlich erscheint.

Eine erste Gliederung habe ich schon erstellt (siehe weiter unten). Diese ist in der ersten Auseinandersetzung mit dem Thema entstanden und noch nicht fertig. Sollte euch etwas fehlen, gebt mir doch bitte im Kommentarteil dieser Webseite bescheid.

Die Seminararbeit wird selbstverständlich unter einer Creative Commons Lizenz erscheinen. Euer freiwilliger, selbstloser und hoffentlich zahlreicher Input wird also wieder freu für euch zur Verfügung stehen.

Ich werde an der Arbeit aus Zeitgründen am Wochenende nicht weiterarbeiten können. Ihr habt also etwas Zeit zu antworten 🙂

Ideensammlung…

  1. Einleitung Vorwort – Warum diese Arbeit (Hinweis auf Referat, Blog etc.)

  2. Entwicklung des Internets – kurzer Geschichtsabriss Schwerpunkt Web 2.0 (Medienrevolution)

  3. Kontextualisierung: Medien und Nachrichten

    1. Mainstream Nachrichten in Zeitungen (Zeitungen)

    2. Mainstream Nachrichten im Internet (Spon, Netzeitung)

    3. Reporterin werden. Persönliche Nachrichten in Blogs – Unterschiede, Vorteile, Nachteile, Möglichkeiten

      1. Interaktion, Kommunikation

  4. Technischer schnick schnack

    1. Was sind Blogs? Merkmale

    2. Was ist RSS? Merkmale

  5. Beispiele – verschiedene Einsatzmöglichkeiten beschreiben

  6. Warum bloggen? Informationen, Motivation, Reflexion, Lernen

  7. Bloggen in Bibliotheken. Vorteile, Möglichkeiten

  8. Kulturtechnik, Kulturpessimismus

  9. Fazit – Bloggen als Kulturtechnik in Bibliotheken. Bloggende Bibliothekarinnen

[Bloggen] Warum das Ganze?

Mari*us

Mari*us - Bloggen ja, StudiVZ nein

Kurz: Ein Beitrag übers Bloggen, StudiVZ und warum mensch das eine machen (Warum Bloggen?) und das andere lassen sollte (Fazit/1). Oder zumindestens das Profil für die Öffentlichkeit sperren muss. Dauer: 4min.

Vor einer Weile hatte ich noch das Gefühl, dass es das Technische ist, was die Internetuserinnen am bloggen hindert. Ich hatte auch gedacht, dass eigentlich alle bloggen können und sollten…

Wie sich nach etlichen Web 2.0 Kursen und persönlichen Gesprächen für mich herausgestellen sollte, ist es in erster Linie der Inhalt, der das Bloggen so unverständlich erscheinen lässt.

Die Kunst besteht also meiner Meinung nicht darin, das nutzerinnenfreundliche Verwaltungssystem zu bedienen, sondern seine Gedanken so zu ordnen, dass sie in ein Blogartikel passen.

Beispiel:

Ich hatte vor Kurzem die Möglichkeit einen Blick ins StudiVZ zu werfen. Hier tummeln sich allerlei Menschen, die scheinbar ohne Probleme die nutzerinnenfreundliche Verwaltungsoberfläche benutzen, ein detailliertes Profil über sich erstellen und jede Menge frei zugängliche Bilder hochladen. Diese werden dann sortiert, kommentiert und andere Nutzerinnen werden darauf verlinkt. Wer sein Profil nicht schließt, lässt einen genauen Blick ins Party- oder Urlaubsleben deutscher Studentinnen zu.

Fazit/1:

Es geht also. Das „sich-sichtbar-machen“ im Internet. Rein technisch, meine ich.

Es geht doch nicht. Das „sich-präsentieren“ im Internet. Inhaltlich, meine ich. Warum?

„Das distanzlose Teilen von privatesten Informationen hat sehr wahrscheinlich Einfluß auf die medizinische Ausbildung und Karriere.“ (Quelle: Medinfo)

Bitte liebe StudiVZ Nutzerinnen, schließt eure Profile, wenn ihr zu private Fotos online habt.

Warum das Ganze?

Die Frage „Wieso sollte man bloggen?“ wird kurz und knapp bei Mediensache besprochen. Mein Lieblingspunkt:

„Das häufige Schreiben von Artikeln verbessert den allgemeinen Schreibstil. Zwar schleichen sich teilweise viele Rechtschreib- und Kommafehler ein, wenn man viel und schnell schreibt. Aber dadurch, dass man sich ständig Gedanken darüber macht, wie man etwas ausdrückt, werden Satzbau, Schreibstil und teilweise die Grammatik verbessert.“ (Quelle: Mediensache)

Ich war in Diktaten leider eine Null. Meine Aufsätze waren mittelmäßig. Meine erste Hausarbeit in der Uni wurde erst gar nicht bewertet. Durchs Bloggen hat sich viel verändert. Ich habe Spaß am Schreiben. Versuche mich verständlich auszudrücken, informationen leserlich aufzubereiten ohne dabei mit dem Kopf auf der Tischplatte zu verzweifeln.

Nach meiner Zwischenprüfung in den Gender Studies hat mir meine Prüferin gesagt, dass ich meinen Schreibstil nur durch regelmäßiges Üben verbessern könnte. Die Vorstellung wissenschaftliche Texte zu verfassen, trieb mir einen kalten Schauer über den Rücken. Das tut es jetzt nicht mehr.

Fazit/2:

Bloggen ist Identitätsarbeit und Übung gleichermaßen. Es schult die Medienkompetenz in einem solchen Maße, dass ich die Möglichkeit habe zu unterscheiden, ob ich Bilder von mir auf dem letzten Dorffest ins Internet stelle oder nicht. Ich würde verneinen 🙂

Ich habe mir folgende Fragen gestellt und beantwortet:

  • Wie ist mein Schreibstil? – Mittel
  • Sollte ich ihn verbessern? – Unbedingt
  • Ist es nötig mich im Internet zu präsentieren? – Klar
  • Auf eine angemessene Weise? – Pflicht
  • Haben andere etwas davon, wenn ich meine Arbeit im Netz dokumentiere? – Viel
  • Nutze ich die Informationen von anderen für mich? – Immer
  • Habe ich eine Informationskonsumhaltung? – Nein

[CSS] Kurze Erklärung und etwas für Fortgeschrittene

39,90Euro

Fortgeschrittene CSS-Techniken. Verlag: Galileo, Preis: 39,90Euro

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit CSS beschäfftigt. CSS (Cascading Style Sheets) bestimmen wie eine Internetseite aussieht. Für alle die nicht wissen was CSS ist und wie CSS funktioniert, ihr müsst euch das so vorstellen:

Ich habt Klamotten an. T-Shirt, Hose, Schue. Diese Klamotten sind HTML. Ohne HTML hättet ihr also nichts an. Jetzt sehen eure Klamotten sehr einfach aus. Sie passen irgendwie, sind aber ohne Farbe, die perfekte Länge, Schnitt etc.. Stellt euch nun vor, dass eine Designerin vor euch steht und auf einen Zettel schreibt, wie eure Klamotten aussehen sollen. Sie schreibt auf, dass der Pullover schwarz und ein bisschen enger sitzen soll, die Hose wird eine weite Jeans die gut am Hintern sitzt und eure Schuhe werden zu stylischen nicht-leder Turners. Während sie schreibt, verändern sich eure Klamotten. Alles wichtige steht  auf dem Zettel der Designerin, nicht auf den Klamotten selbst.

Diese Anmerkungen sind wie CSS im Webdesign. Ihr habt euer HTML Grundgerrüst und gestaltet dieses Gerüst mit Hilfe von Designangaben. Einfach irgendwie.

Für alle die etwas mehr brauchen als meine kurze Erklärung wäre bestimmt das Buch „Fortgeschrittene CSS-Techniken“ etwas. Auf 424 Seiten soll mensch über das einfache Verständnis von CSS hinauskatapulitert werden. Da es 39.90€ kostet und meinen finanziellen Rahmen sprengt, nehme ich mit diesem Beitrag an einem Gewinnspiel teil. wer weiß, vielleicht klappt es ja.