[Gender] Sieger? Siegerinnen wohl eher!

Sieger? - hochgeladen von marius.zierold

So sehen doch keine Sieger aus. So sehen Siegerinnen aus! Brechen sich die Werbemacherinnen denn wirklich so einen großen Zacken aus der Krone, wenn sie mal das aufs Plakat schreiben, was auch zu sehen ist.

Oh Moment. Stimmt. „Sieger“ ist ja neutral… Genauso wie die Werbung dieser Sieger. OB, Carefree, Listerine, bebe und Penaten.

Ich verstehe ja, dass viele Leute die Bedeutung von geschriebener und gesprochener Sprache nicht einsehen wollen. Die meisten Kritikerinnen stehen aber auch bereits mit beiden Beinen im Leben. Haben es beruflich und im Leben zu was auch immer gebracht.

Aber was ist mit den jungen Mädchen und Frauen, die keine weiblichen Indiana Jones (Tomb Raider zählt nicht!), James Bonds, Darkwing Ducks oder Han Solos als Rollenvorbilder zur Verfügung haben?

Wäre es an diesem Punkt nicht möglich die deutschen Hockeyspielerinnen als das bezeichnen was sie sind? Als Siegerinnen. Einfach so.

Tut doch keiner weh, oder?

[Gedöns] Wer ist mehr ich? Manga-Ich oder Foto-Ich?

Bild des Tages - Mein Manga-Ich und mein Foto-Ich

Bild des Tages - Mein Manga-Ich und mein Foto-Ich

via textundblog

Inspiriert von textundblog habe ich auf Faceyourmanga eine Comicversion von mir selbst erstellt. Jetzt stelle die alles entscheidende Frage:

Wer ist mehr ich? Manga-Ich oder Foto-Ich?

Abstimmung bitte im Kommentarteil.

Ich habe mein Bestes gegeben und finde ja, so könnt ich mich als Manga-Ich präsentieren 🙂

[Praktikum] WordPress Forum Plugin? Simple Press Forum!

Screenshot - Simple Press Forum im WordPressblog

Screenshot - Simple:Press Forum eingebunden auf einer statischen Seite

Ich habe im Rahmen meinen Praktikums eine Möglichkeit gesucht ein Forum in einer WordPressinstallation zu nutzen. Gefunden habe ich Simple:Press Forum. Eins vorweg. Ich bin imPressed. Really!

Gehen wir mal davon aus, dass du ein Konzept für dein Forum hast. Das heißt,

  • du weißt realistisch einzuschätzen wer/welche was in dein Forum schreiben sollte, und warum im Anschluss darüber gesprochen wird.
  • du hast für Diskussionen und Meinungsbilder die Kommentarfunktion deines Webseite (Weblog) bereits soweit ausgereizt, dass es sich auch lohnt, die vielfältige Kommunikation in ein „Einzelzimmer“ zu verlegen.
  • deine Leserinnen oder die Hauptakteurinnen deiner Community sind sehr netzaffin, aktiv und mitteilungsbedürftig

Wenn du diese kurzen Punkte mit „Ja“ beantworten kannst, dann kann es auch schon losgehen:

  1. Download des Simple Press Forum
  2. Datei entpacken und per FTP in den entsprechenden Ordner legen („wp-content/plugins“)
  3. Plugin aktivieren
  4. In deiner Administrationsoberfläche erscheint nun ein neuer Reiter „Forum“. Bitte drauf klicken und dann auf der nächsten Seite „Installieren“ drücken.
  5. entsprechende deutsche Sprachdatei herunterladen und per FTP in den entsprechenden Ordner legen („wp-content/plugins/simple-forum/languages“)
  6. Fertig

Das deutschsprachige Forum ist jetzt über eine gesonderte statische Seite (z.B. Forum) erreichbar.

Screenshot - Simple Press Forum Administration

Screenshot - Simple:Press Forum Administration

Zwei Dinge waren für mich am Anfang schwierig:

  • So viele Einstellungen! Was soll ich tun?
    Lesen. Alle Einstellungen haben mindestens einen englischen Erklärungstext. Diesen solltest du unbedingt nutzen. Darüber hinaus hilft das alte Versuchen und Fehler-Prinzip (Try and Error) und das Forum auf der Simple Press Forums Seite. (alles auf Englisch)
  • Wie kann ich einen Eintrag schreiben?
    Das hat eine ganze Weile gedauert, bis ich darauf gekommen bin. Die Administrationsleiste ist von Anfang an zu sehen. Ich habe geglaubt schon das Forum zu sehen. Aber nein, erst muss im Adminbereich eine Forumsgruppe angelegt werden, dann noch ein Forum. Wenn ihr dann wieder auf eure Seite geht, könnt ihr das eigentliche Forum sehen. Hier könnt ihr schreiben, antworten und diskutieren.

Die Installation von Simple:Press Forum ist gewohnt einfach. Die Einstellungen sind zwar vielfältig aber gut erklärt. Die Hürde ein eigenes Forum zu betreiben, welches direkt an mein Blog angebunden ist (auch Benutzerinnenverwaltungstechnisch), ist also auch für Nicht-Informatikerinnen (mich eingeschlossen) locker überwindbar. Wenn du schon mal ein Plugin bei WordPress installiert hast, stellt das hier auch kein Problem dar.

Morgen arbeite ich die Vorteile nocheinmal raus – jetzt gehe ich Zwiebeln schneiden 🙂

Viele Grüße,
Mari*us

[Praktikum] WordPress mit Forumsanschluss. Tolles Plugin!

Aufpassen!

Bild des Tages - Ein Stein, der zwischen zwei noch größeren Steinen abhängt

Ein Forum ist so eine Sache. Die meisten laufen nicht. Einige laufen solala. Na ja und andere sind das Sprachrohr einer Community, wie zum Beispiel die ubuntuusers.de (Forum für die deutsche Linuxdistribution Ubuntu).

Ein Forum ist (verkürzt gesagt) ein Ort an dem sich Interessierte Internetnutzerinnen über ein Thema austauschen können, Probleme lösen oder angeregt diskutieren. Eine Nutzerin stellt ein Problem als neues Thema in das Forum ein „Wo stehen die bevorstehenden Termine auf der Internetseite?“ und eine wissende Person antwortet meinetwegen „Auf der Seite Termine„. Problem gelöst.

Oder es finden Diskussionen statt wie „Findet ihr auch, dass die Bibliothekarinnen von heute manchmal medial nicht auf der Höhe der Zeit sind?„. Die Antwort von einer anderen Person könnte lauten: „Na ja einige schon, andere wiederum nicht – kommt ganz darauf an„. Diskussion eröffnet. Alle die jetzt etwas zu sagen haben können antworten.

Alle die gerne ein Forum auf ihrer Seite laufen lassen wollen, müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie selbst diejenigen sind, die am Anfang am aktivsten sein müssen. Viele Nutzerinnen kommen auf die Seite, konsumieren und gehen wieder. Nur wenige bleiben, kommentieren, schreiben eigenen Beiträge usw.. Und ich meine mit „wenige“ auch wirklich verschwindend gering wenige.

Den Betreiberinnen eines Forums sollte klar sein, wer über was schreiben sollte und warum andere darauf antworten wollen. Das heißt es muss ein Konzept erstellt werden, dem dann gefolgt werden kann. Ansonsten sieht es schlecht aus mit reger Beteiligung. Ein Forum läuft nicht einfach so. Nichts läuft einfach so.

Die Seite lesestark-dresden.de hat jetzt mit Hilfe des WordPress PluginsSimple:Press Forum – Version 3.1.3″ ein Forum bekommen. Ich werde morgen ausführlich darüber berichten.

[Kommunikation] Red mit mir!

Hinweis des Tages - Wie du mit mir ganz einfach kommunizieren kannst.

Hinweis des Tages - Wie du mit mir ganz einfach kommunizieren kannst.

Ich habe vor ein paar Tagen das Widget „Meeboo“ gefunden und in meinen Blog eingebunden.

Na ja vielleicht ist gefunden nicht das richtige Wort. Sagen wir mal ich habe es ausprobiert. Und siehe da meeboo.com ist ein wirklich nützliches Kommunikations Werkzeug:

1.) In meiner Navigationleiste auf der linken Seite findest du eine pinke Aufforderung „Red mit mir“ (siehe Bild in diesem Beitrag). Hier kannst du sehen, ob ich gerade online bin oder nicht. Online bedeutet, dass ich mich auf der Seite von meeboo.com eingeloggt habe und du direkt mit mir reden kannst. Schreibe einfach einen Satz in das Feld „Type here and hit enter“ und los gehts.

2.) Ich brauche keine Software wie ICQ, Pidgin… usw. um mit meinen Freund_innen online zu chatten. Bei meeboo.com lassen sich auch die Accountdaten von ICQ einlesen. Ich bin dann per ICQ und meeboo.com erreichbar.

Ich frage mich schon jetzt ganz gespannt, wer mich als erstes anschreibt. Du vielleicht?

[Flickr] 1001 Nacht und es Zoom gemacht…

Mari*us

Bild des Tages - Auflug in die sächsische Schweiz zur Festung Königsstein

Ich verwende Flickr, wie hier bereits erwähnt, als meine Online-Foto-Sammlung.

Der Vorteil ist, dass ich bei einem digitalen Hausbrand (anders für massiven Datenverlust) keine Angst um meine Bilder haben muss. Die sind nämlich dezentral mit allen Bildtiteln und Tags bei Yahoo gespeichert.

Der Nachteil ist, wenn ich ihn als solchen bezeichnen will, dass ich mir ab dem zwei hundertsten Bild für 17€/Jahr einen Pro-Account zulegen musste.

Ich bin mit dem Experiment „Flickr-Pro“ (so nenne ich das ganze mal) sehr zufrieden. Ich lasse Menschen, die derzeit nicht mit mir persönlich in Kontakt stehen, an meinem Leben teilnehmen. Meine Eltern, Großeltern und Freund_innen etc.

Und für alle die es interessiert. Nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Persönliche Bilder sind nicht für alle sichtbar. Es gibt sie also noch, die oft beschriebene Privatssphäre.

Inzwischen wurden alle meine Bilder über 1000Mal angesehen.

[Flickr] Die Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe (Episode 2)

Mawashi Geri

Kampfkunstvorführung im Jahr 2007 mit Beteiligung des Blogautors

In der letzten Episode habe ich auf Probleme hingewiesen, die mir im Zusammenhang mit der digitalen Fotografie immer wieder auffallen. Dabei ging es nicht um die Qualtität, sondern um alles was nach dem exzessiven Fotografieren passiert. Oft passiert nämlich nichts. Außer einer schlecht beschrifteten Foto CD. Das ist wie nichts.

Diese „Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe“ soll Menschen mit digitalen Fotoapparaten und mittleren Computererkenntnissen die Möglichkeit geben mehr aus ihren Bilder machen, auch wenn das bedeutet sich radikal zu beschränken.

Heute: Was kommt danach?

Die Bilder sind gemacht. Wegen mir auch 250. Was nun?

  1. Bilder von der Kamera auf den Computer spielen (Anspruch: gering)
  2. Bilder in den richtigen Ordner kopieren (Anspruch: gering)
  3. Bilder auf ein erträgliches Maß aussortieren und löschen (Anspruch: hoch > 250 Bilder sortieren sich ja nicht von allein)
  4. Bilder umbenennen von z.B. „DSC27082007“ in „sommernacht“ (Anspruch: gering)
  5. Bilder nachbearbeiten. Belichtung, Auschnitt… (Anspruch: hoch)

Das Ordnen von digitalen Bilder folgt keinem Selbstzweck. Der Sinn und Zweck sollte darin bestehen, dass du die Bilder auch wiederfindest.

Es gibt hierfür mehrere Möglichkeiten:

  • lokale Variante (alle Bilder bleiben allein auf deinem Rechner)
  • online Variante (alle Bilder sind im Internet gespeichert z.B. flickr)

Wie die verschiedenen Möglichkeiten aussehen erfahrt ihr im dritten Teil der Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe.

[Flickr] Die Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe (Episode 1)

Gucken im Alaunpark

Gucken im Alaunpark

Seit geraumer Zeit nutze ich den Foto-Webdienst flickr um meine Bilder zu sammeln und der Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen. Ich habe mir vor kurzem die Erweiterung kaufen müssen, da ich bereits 200 Fotos gespeichert hatte und darüber hinaus von der Nutzerinnenfreundlichkeit überzeugt bin. Für knapp 16€ im Jahr ist jetzt alles unbegrenzt.

Im ersten Teil der „Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe“ will ich kurz klären, warum es sinnvoll ist die Bilder nicht im heimischen Schrank oder auf der Festplatte zu speichern.

Warum sollte ich das machen?

Die digitale Fotografie hat einen entscheidenen Haken. Die frühere Beschränkung auf 24 oder 36 Bilder pro Film hat die Fotografinnen immer einmal mehr überlegen lassen, ob das Motiv auch wirklich geeignet ist. Ist die Familie früher mit 2-3 Filmen aus dem Urlaub wiedergekommen, sind es heute bis 200-300 Bilder.

Haben die Hobbyfotografinnen noch überlegt die schönsten Bilder in ein Fotoalbum zu kleben, landen die Bilder heute auf meist lieblos beschriften CDs „Urlaub Mallorca 2007“. Nicht das das Bedürfnis nicht da wäre mehr aus den Bildern zu machen, es fehlt zu oft an den technischen Fähigkeiten. Bilder überspielen? Klappt. Bilder auf eine CD-Brennen? Kein Problem. Abzüge im Internetz bestellen? Schon schwieriger. Bilder nachträglich bearbeiten? Keine Ahnung.

Die Fotodruckautomaten bei Drogerie Discountern machen die Sache zwar einfach aber ihr erinnert euch, da sind ja immernoch 200 – 300 Bilder. Und was ist eigentlich mit der CD. Was ist, wenn mein Rechner die Daten nicht mehr lesen kann, weil die CD zu alt, zu kaputt ist? Erraten. Deine Bilder sind futsch.

Den Weg zur digitalen Kamera haben die meisten Menschen bereits geschafft. Doch was kommt danach?

  • Ausdrucken?
  • Online Speichern?
  • Lokal Speichern?
  • Garnicht speichern?
  • Bearbeiten?
  • Sortieren?

Das erfahrt ihr im nächsten Teil der „Flickr-Fotos-Online-Sammeln-Reihe„.

[Praktikum] alles anders.

Himmel im Alaunpark

Bild des Tages - Der Himmel über Dresden bei Sonnenuntergang

Wie ich meinem Post geschrieben hatte, gibt es mehrere Möglichkeiten einen WordPressblog zu gestalten.

  1. Die erste Möglichkeit war nichts zu tun und alles so zu lassen.
  2. Die zweite war, sich ein bereits bestehendes Thema zu suchen und es umzuarbeiten.
  3. Die dritte Möglichkeit war, das Design aus einem Rohling aufzubauen.

Meine bevorzugte Arbeitsmethode ist die dritte. Der Vorteil dabei ist, dass ich weiß wo was ist und wie ich es ansteuern kann. Der Nachteil, wie ich jetzt feststellen durfte ist, dass wenn du mit deinem Vorschlag für alle anderen daneben liegst, du nochmal von vorne anfangen kannst.

Also jetzt schwenke ich zur zweiten Arbeitsmethode um….

Ich persönlich bin gegen eine statische Anfangsseite weil:

  • Internetnutzer_innen, die häufiger auf eine Seite gehen, einmal mehr klicken müssen als sie sollten um zum aktiven Teil der Seite zu gelangen. Nutzerinnenfreundlichkeit heißt auch wenig klicken!
  • der aktuelle Teil eines Projektes Nutzerinnen zu treuen Leserinnen macht. Niemand liest sich eine Projektbeschreibung mehr als einmal komplett durch, wenn er oder sie noch nicht wirklich am Projekt interessiert ist. Das Internet zeichnet sich in erster Linie durch seine Aktualität aus.
  • das Ziel eines Webangebotes es ist Informationen zu bieten – statische, aktuelle und persönliche. Bei Projekten, die nie mehr als ein Mikropublikum erreichen können, halte ich besonders die aktuellen Informationen für entscheidend.

Viele Menschen gehen ins Internet um informiert zu sein. Ich persönlich surfe selten über Seiten, die ihre letze Aktualisierung im Jahr 2004 erfahren haben. Ich will also nicht nur informiert sein. Ich will auf dem letzten Stand sein. Oder anders gefragt: liest du die Zeitung von vor vier Wochen?

Einen schönen Beitrag, der zwar etwas kommerziell ausgerichtet ist, ist von Marta Z. Kagan. Sie diskutiert die Frage: What The F**K is Social Media? (übersetzt „Was zur Hölle ist das Soziale Internet?“). Für alle die noch nicht wissen was zur Hölle das Soziale Netz ist – bitte klicken.

Nachtrag: Noch was in eigener Sache. Feedback?

Regeln für das Geben von Feedback:

  • Beobachtungen konkret benennen. Verhalten genau beschreiben.
  • Das Gegenüber wissen lassen, welche Reaktionen und Empfindungen. das Verhalten ausgelöst hat.
  • Die eigenen Gefühle mit Ich-Botschaften artikulieren. „Es hat mich geärgert, dass…“
  • Eigene Ziele und Wünsche klar äussern.
  • Nur Feedback zu begrenzten, veränderbaren Verhaltensweisen äussern.
  • Auf Wertungen und Verurteilungen verzichten.
  • Direkte Feedbacks geben (Unter vier Augen, persönlich, die Person direkt ansprechen). Keine globalen, verallgemeinernden Abrechnungen!
  • Die passende Situation wählen (Ort, Zeit). Der Feedbackempfänger soll das Gesicht nicht verlieren.
  • Positives (Anerkennung) ebenfalls nennen. Positives Verstärken. (Quelle)

[Praktikum] etwas mehr Farbe

Neustädter Ausblicke

Neustädter Ausblicke

Die Seite für mein Praktikumsprojekt „Lesestark! Dresden blättert die Welt auf“ nimmt immer mehr Formen und Farben an. Nachdem ich das Headerbild eingebunden habe, kamen heute die Links und die Überschriften.

Ich werde in der nächsten Zeit die WordPress Plugins, auf die ich noch nicht eingegangen bin nachreichen. Für heute muss das aber reichen.