[Praktikum] Erster Tag: ankommen (21.07.08)

Sonnenuntergang Dresden auf flickr.com von john14.6

Heute trete ich mein Praktikum bei den Städtischen Bibliotheken Dresden an. Es wird sechs Wochen dauern und ist für mein Hauptstudium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin Pflicht.

Die Hinfahrt war durch die unglaublich unsensiblen Mitarbeiter_innen der Deutschen Bahn erschwert, am Ende bin ich aber doch angekommen, wo ich hinwollte. Jetzt sitze ich hier im Büro des Projektes „Lesestart. Dresden blättert die Welt auf„.

Eine meiner Aufgaben wird es sein, dem Projekt eine Internetpräsenz zu verschaffen, die es in sich hat. Web 2.0 – versteht sich. Mit allem drum und dran. Das Webhosting Paket, welches ich dafür benötige ist bereits beantragt. Das würde ich schnelle Bearbeitung nennen 🙂 Aber gerade der Kostenpunkt „Webhosting-Paket“ ist auch keiner an dem in den revolutionären Zeiten des Internets gespart werden darf. Schon gar nicht in Bibliotheken.

Ein wichtiger Punkt, den ich beachten muss ist den der Nachhaltigkeit. Ich werde immerhin nach den sechs Wochen wieder nach Berlin verschwinden und bis dahin muss alles stehen und benutzbar sein.

Ich habe hier die Möglichkeit bekommen in sechs Wochen bisher erlerntes und erprobtes auf ein neues Projekt anzuwenden und ich werde hier regelmäßig über den Stand der Dinge berichten.

Ansonsten freue ich mich auf eine produktive und erholsame Zeit in Dresden. Es fühlt sich gut an mal nicht in Berlin zu sein 🙂

* CC-Bild: von john14:6 auf flickr.com

[Info] Rückblick und Ausblick

Balance needs more time I may expect

Balance braucht mehr Zeit als ich mir oft gebe.

Sammeleinträge sind bis jetzt nicht so meins gewesen aber in Anbetracht der Zeit, werde ich auf dieses Mittel zurückgreifen um euch umfassend über mein Leben zu informieren.

Danke an David für die Möglichkeit das Bild zu verwenden!

[Rückblick]

Montag – 14.07.08 [Workshop] Grafik und Design mit Open Source

Mit danilola war ich am Montag beim Workshop zu „Grafik und Design mit Open Source„. Es hat sich wirklich gelohnt. Alle meine Gimpinstallationen wurden um die von eckhard m. jäger vorgestellten Erweiterungen ergänzt. Das schon von danilola vorgestellte Plugin „für gimp – save for web“ sticht für mich besonders raus, da ich etwas ähnliches damals in Photoshop sehr oft verwendet habe. Alles andere wird noch getestet!

Danke an den Referenten eckhard m. jäger. Sein Blog ist eine echte Empfehlung für alle, die sich für Grafik und Design mit Open Source interessieren!

Montag und Mittwoch [Kurs] Web 2.0 – „Neue“ Informationsmöglichkeiten des Internets

In dem Kurs haben danilola und ich versucht Studierenden das Bloggen näher zu bringen. Ob es geklappt hat, und ob sie ihre Netvibes-Accounts, ihren Delicious-Accounts oder ihre Weblogs weiterpflegen, bleibt abzuwarten.

In dem Kurs haben wir eine neue Technik ausprobiert, bei der eine von uns an den Computern geholfen hat und die andere, in den frisch angelegten Blogs Kommentare geschrieben hat. Wir wollten somit deutlich machen, wie die Kommunikation in Weblogs laufen kann und welches Gefühl es ist einen Kommentar und Feedback zu erhalten.

Dienstag 15.07.08 [Sommerpause] Abschlusstraining Frauengruppe

Die Frauengruppe im I-SHIN Dojo Berlin-Karow geht für sechs Wochen in die Sommerpause. Das Abschlusstraining und das anschließende Bier waren ein gelungener Ausklang.

Donnerstag 17.07.08 [Sommerpause] Abschlusstraining Kinderklasse

Heute schicke ich auch die Kinder des I-SHIN Dojo Berlin-Karow in die Sommerferien. Wir alle haben uns eine Pause zum Luft holen verdient und sollten sie gut nutzen.

[Ausblick]

Ich werde für sechs Wochen nach Dresden gehen, um dort mein sechswöchiges Praktikum bei den städtischen Bibliotheken Dresdens zu absolvieren. Noch viel wichtiger ist es aber Berlin für sechs Wochen den Rücken zu zudrehen und Zeit mit meiner Freundin zu verbringen.

Wenn ich wiederkomme hat sich meine Wohnsituation bereits nachhaltig verändert.

Über mein Praktikum werde ich ausführlich berichten. Dieser Blog wurde immerhin nur zu diesem Zweck geschaffen. Inzwischen ist mehr daraus geworden. Also „Back to the roots and beyond“.

[Bibliothek] Das Selbstverständnis muss sich wandeln

Gestern noch habe ich in persönlichen Gesprächen herausarbeiten können, wo denn nun meine berufliche Zukunft liegen könnte. Die wohl wichtigsten Punkte am Ende waren „Informationskompetenz“ und „Medienkompetenz“ im Rahmen von Bibliotheken. Kann ich mir aber auch sehr gut vorstellen.

Passend dazu habe ich via Globolibro einen Link zu „Ready for 2.0? Social technologies in Danish libraries“ (Bereit für 2.0? Soziale Technologien in dänischen Bibliotheken) gefunden und fand den folgenden Abschnitt sehr passend. (mit Übersetzung).

If we are to develop a service for the new generation of library users, we have to be visible in a way where ‘digital natives’ consider the library as a natural and relevant help. (Quelle: Web 2.0 in Denmark in the future)

Übersetzung: Wenn wir einen Service für die neue Generation von Bibliotheksbenutzer_innen entwickeln wollen, müssen wir das so gestalten, dass Digital Natives* die Bibliothek als ganz natürliche und relevante Hilfe im Internet betrachten.

Ein Einstieg für Bibliothekar_innen, die sich selbst noch nicht zu den „Digital Natives“ zählen aber gerne mit den aktuellen Entwicklungen im Internet Schritt halten möchten ist das Angebot Lernen 2.0 – ein Selbstlernkurs für Bibliothekswesen.

Lambert schreib in seinem Blog sehr treffend: „Sich an dieser Umwälzung nicht zu beteiligen ist keine Alternative.“ Also: Beiteiligen!

* Menschen, die im digitalen Zeitalter aufwachsen und damit regelmäßig und ganz selbstverständlich umgehen

[Workshop] Grafik und Design mit Open Source

Eine große Frage hinsichtlich des Designs am Computer an sich, ist die Verwendung von speziellen Programmen. Die Angebote der Marktfüher_in Adobe kennen die meisten. Photoshop, Indesign oder Illustrator. Was aber, wenn mensch keine Kopie dieser sündhaft teuren Software zur Verfügung hat oder mit dem Betriebssystem Linux arbeitet?

Eine direkte Antwort habe ich gerade bei ubuntuusers.de gefunden: Der Kostenloser Ubuntu-Grafik-Workshop in Berlin.

Eckhard M. Jäger, Creative Director und Ubuntu-User, führt durch die Welt der Farben und Bilder. Vieles Wissenswertes über Fotobearbeitung, Farben, Angucken, Webdesign, Vektorgrafik, Print und 3D mit Ubuntu und OpenSource-Software aus der Sicht eines Designers. Kommen – Mitmachen – Fragen! (Quelle: ubuntuusers.de)

Hingehen lohnt sich bestimmt, denn ich setze beim meinen gestalterischen Arbeiten nur Open Source ein: Gimp für Bilder und Scribus für Poster und Plakate. Ich denke auch, dass es keine stichhaltigen Gründe dafür gibt proprietäre Angebote zu nutzen.

Ich will da auf alle Fälle hin, werde aber etwas später kommen.

[Sprache] Geschlechtergerechte Sprache in Blogs

Der (Danke an Markus) Das Blog „BibliothekarInnen sind uncool“ wird von Studierenden der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich 5 – Informationswissenschaften und des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin betrieben.

Leider gibt es jetzt eine Abstimmung bei „Doodle“ die klären soll, welche Bennenungsform denn nun gewünscht ist. Die Abstimmung läuft und ich habe mich bereits positioniert. Ich würde meine Blogleser_innen bitten sich ebenfalls zu positionieren. Als abstimmen: doodle.ch/yyh6vp535beki8kx

Ich habe für die zweite Version „BibliothekarInnen sind uncool“ gestimmt. Warum? Aus Überzeugung. Einen ausführlichen Beitrag gibt es bei Danilola (bitte auch die Literaturliste beachten!):

auf vereinzelte interventionsversuche und auf die deutlich formulierte kritik an der verwendung sexistischer sprache im bibliothekswesen wurde bisher eher abweisend begegnet. (Quelle: danilola)

Die Idee eine Abstimmung zu machen stößt bei mir aber nicht auf große Gegenliebe, da die Verwendung geschlechtergerechter Sprache keinesfalls eine Frage der „Coolness“ ist. Vielmehr ist die Nennung beider Geschlechter vielen ein Dorn im Auge, da sie ja der festen Überzeugung sind, Frauen mitzumeinen. Es ist eine sehr politische Frage.

Neben diesen gönnerhaften Belehrungen, dass es wohl Wichtigeres gebe als sprachliche Gleichbehandlung, gehört zusätzlich das Problematisieren und Erschweren eines alternativen nicht-sexistischen Sprachgebrauchszum Repertoire der Diskriminierungsstrategien. (klösch-melliwa, s. 447)

Im bibliothekarischen Bereich gibt es an dieser Stelle Nachholebedarf. Eine Umbennung wäre ein gewaltiger Rückschritt in meinen Augen. Wenn es selbst Facebook.com hinbekommt, das „Binnen I“ zu verwenden, sollten Studierende längst ein paar Schritte weiter sein.

Also ran an die Tasten und abstimmen: doodle.ch/yyh6vp535beki8kx

[Handy] Vertragsverlängerungen bei o2

Wenn du nach zwei Jahren überlegst deinen Vertrag bei der Handy-Anbieter_in O2 zu verlängern und Onlinekund_in bist, lohnt es sich die Vertragsverlängerung-Hotline anzurufen. Vorher musst du dich erkundigen, ob es gerade ein günstigeres Angebot dich gibt. (Zum Beispiel: Flatrate zu O2 für 25€ anstatt für 35€)

Die Vorteile sind, dass du am Telefon deinen Vertrag auf ein günstigeres Angebot sicherer umstellen kannst (ist im Netzt nicht so gut nachvollziehbar) und du das Telefon deiner Wahl für einen besseren Preis bekommst, als auf der Webseite angeboten.

Ich zahle jetzt 10€ weniger und habe mein Wunschtelefon für 50€ anstatt für 170€ bekommen. Der Einsatz hat sich für mich gelohnt.

Also – Viel Glück.

[Sauerei] Kritik an Telekom-Paket in verständlichem Deutsch

GesternDie Neutralität des Internets ist tot hatte ich unter dem Motto “[Mitmachen] Europaweite Aktion gegen das Telekom-Paket” gebloggt. Heute habe ich versucht mich über das konkrete Problem zu informieren, denn “Neutralität” und “Internet” sind zwei Begriffe, die im Zusammenhang nicht zwangsläufig ein Problem für mich ergaben. Jetzt schon! Plattitüden, wie “Ich habe nichts zu verbergen” sind vollkommen unangebracht – jede Internetnutzer_in sollte sich informieren. Denn du hast etwas zu verbergen. Deine Privatssphäre!

Ich habe versucht das Problem für mich in verständliches Deutsch mit vereinfachten Problemstellungen zu übersetzen und wollte das mit euch teilen. Sollte ich inhaltlich falsch liegen, lasst es mich bitte im Kommentarteil wissen!

[…in verständlichem Deutsch]

Die Medienindustrie verkauft dir copyright geschützte Musik. Wie, wo und was mit der Musik passieren darf entscheiden dabei die mächtigen Medienkonzerne. Verständliches Ziel ist es, dass das von ihnen investierte Geld sich in atemberaubenden Maße vermehrt und wieder in ihre eigenen Taschen landet. Die Rolle der Künstler_innen in diesem Verwertungsprozess muss hier aus Platzgründen ausgespart werden.

Open Clipart Archiv

Weiterlesen