[Job] Prinzip Hoffnung

In letzter Zeit habe ich für mich festgestellt, dass die Angebote des Internets vielfältig und vor allem leicht zu bedienen sind. Von diesem Punkt aus habe ich also noch keinen Job.

Was allerding häufig fehlt ist das Verständnis für diese Angebote:

  • Warum sollte ich einen Blog schreiben? (wordpress.com)
  • Warum sollte ich meine Fotos online verwalten? (flickr.com)
  • Was soll ich sozialen Netzwerken? (facebook.com)
  • Warum sollte ich der Welt ständig mitteilen was ich gerade mache? (twitter.com)
  • Warum sollte ich allen ein Nutzungsrecht auf meine geistigen Ergüsse einräumen? (creativecommons.org)

Ab diesem Punkt werden meine Jobaussichten schon besser. Warum? Dafür gibts auf die schnelle zwei Gründe:

  • Bist du mit deinem Verein, deiner Firma, deiner Interessengruppe nicht im Internet präsent, existierst du nicht. Information ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn es darum geht bekannt zu werden, oder seine Nutzer_innen gut zu informieren.
  • Benutze das Internet als Informationskanal so wie du es gewohnt bist. Sei aktuell, stelle mehr Informationen zur Verfügung als du für nötig hältst, verknüpfe sie mit anderen Informationen, gib Hinweise.

Der Generationswechsel hin zu den Digital Natives, die die immer schon einen Computer hatten, ist noch nicht vollzogen . Ich kann mir sehr gut vorstellen in meinem Job was mit Medien- und Informationskompetenz zu machen. Besonders in Bibliotheken und bibliothekarischen Projekten ist es wichtig, die neuen Medien (die im übrigen die Bibliotheksbenutzer_innen bereits munter verwenden, siehe StudiVZ, SchülerVZ, Jappy…) mit offenen Armen zu begrüßen. Argwohn und Skepsis ist manchmal wichtig aber zu viel Zeit darf nicht verschenkt werden.

Lieber gleich als später – ausprobieren tut nicht weh.

Sollte das alles nicht klappen gibt es aus dem Superheld_innenuniversum auch noch Hoffnung, denn Batgirl war Bibliothekarin!

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2 Gedanken zu “[Job] Prinzip Hoffnung

  1. Klar – das Internet nimmt immer mehr an Bedeutung zu – gerade als Informationsmedium, doch trotzdem kann ich mit einfach nicht vorstellen, dass das Buch jemals an Bedeutung verlieren wird! Auch wenn heute schon ein gewisser Rückgang bemerkbar ist so kann ich mir doch nicht vorstellen vollkommen auf Bücher zu verzichten. Ich meine Seite umblättern gehört zum Lesen einfach dazu. Ich halte ein friedliches Nebeneinander für erstrebenswert, denn letztendlich können doch beide Seiten nur voneinander profitieren.

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