(K)ein Platz für alternative Wohnformen?!

Ich verstehe es ja. Wirklich! Die Hausverwaltungen wollen mich. Sie wöllten mich als Single – für eine kleine schicke Einzimmerwohnung. Sicher! Sie würden mich aber auch gerne als Teil einer kleinen Lebensgemeinschaft begrüßen. Mutter, Vater und optional das Kind. Kleinod – Familie?!

Als Teil einer Wohngemeinschaft bin ich ihnen noch zu sperrig. Die Erfahrung hat gezeigt, es gäbe mehr Probleme. Dabei ist es egal, wer ich oder wer meine Mitbewohner_in ist. Es geht um die Erfahrung – und ist es nicht das was die Jugend von den Alten unterscheidet?? Zu wissen was passiert – ohne zu wissen was passiert. Einfach so. Wegen der Erfahrung halt.

Ich verdiene mein eigenes Geld, ich leite ein Dojo mit hohen monatlichen Verpflichtungen ich engagiere mich auf sozialer und politischer Ebene. Das zählt alles nicht – nicht wenn es die Erfahrung doch besser weiß. Es wird dabei ausgeblendet, dass sich auch Pärchen  trennen können. Sogar sehr bald. Dann hat die Erfahrung zwar ein Loch aber so ist das ja mit dem Ausblenden.

An alle Wohnungsgenossenschaften out there: „Das 21. Jahrhundert is here!“ Und ich bin ein Teil davon.

5 Gedanken zu “(K)ein Platz für alternative Wohnformen?!

  1. barbara schreibt:

    Das Leben kann ganz schön hart sein, aber ich denke, Du bekommst das hin, oder eine Wohnungsbaugesellschaft sieht Dich auf Anhieb so, wie Du bist und gibt Dir und Deinen Mitbewohnerinnen gern eine Wohnung. Das wäre der Optimalfall, aber wann treten diese Fälle denn im Leben schon ein. Also Geduld und Hartnäckigkeit zeigen, Ihr findet schon was! Und noch mußt Du ja nicht unter der Brücke schlafen.
    Schon mal versucht, bei den Wohnungsbauunternehmen nachzufragen, die für Studentenwohngemeinschaften werben (habe ich in der Zeitung gelesen, allerdings war das ein Unternehmen mit Wohnungen in Berlin-Buch).
    Viel Glück

  2. Marius schreibt:

    Morgen geht es weiter. Frisch und voller Hoffnung, dass am Ende was tolles rauskommt 🙂 Heute war allerdings nicht so der Burner. Unter dem Motto „Keine Aussicht ist auch eine Aussicht – aber keine Schöne“.

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