Ich war gar nicht mal schlecht – finde ich!

lisa burtchen…und es lief besser als ich dachte. Der Einstand zu meinem Gender-Vortrag (Gender in 15 Minuten zu erläutern ist zugegeben ein eher schwieriges Unterfangen) fiel mir zwar nicht gerade einfach, da die Diskussionen in der vorhergehenden Tagespunkten etwas sehr Bedrückendes hatten aber ich habe mir Mühe gegeben. Zu viele Damoklesschwerter über zu vielen Bibliotheken. Dann das ständige darauf herumreiten, dass immer noch nichts feststehen würde. Eigentlich weiß niemand irgendwas… wie soll es weitergehen… soll es denn überhaupt weitergehen? Ich habe mich gefragt, ob die Informationen nicht eigentlich schon längst da wären, wenn da nicht diese Kompetenz-Kommunikationssperre alles dicht machen würde. Das raubt einem/r die Energie – kann ich mir zumindest vorstellen.

Ich habe dann ein paar Sachen weggelassen, habe das „Manifest der Bibliothekar_in 2.0“ nur kurz angerissen und meinen Fokus hinsichtlich des Gender Studium (z.B Disgenderbility und Gender@Wiki) versucht deutlich zu machen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Projekt „Buch liest“ der wichtigere Punkt wäre. Etwas für die Zukunft der Bibliothek – weniger für den bedrückenden Ist-Zustand oder die güldenen vergangenen Zeiten.

Ich war am Ende froh, dass ich die Möglichkeit wahrgenommen habe, diesen Vortrag zu halten. Es hat sich zwar als eine Web 2.0 (Bibliothek 2.0) Werbeveranstaltung entpuppt, aber die eine oder andere schien wirklich interessiert! Vielleicht ergibt sich ja eine Zusammenarbeit mit der Stadtteilbibliothek Karow?!

Einträge die Mut machen können:

Ein Gedanke zu “Ich war gar nicht mal schlecht – finde ich!

  1. oOChristin schreibt:

    Genderbasiswissen in 15min… ehrgeiziges Unterfangen. Vielleicht kannst du demnächst nochmal einen „5min Crashkurs Astrophysik“ oder „Klavierspielen in 10 einfachen Schritten“ anbieten.

    Ansonsten Glückwunsch zur gelungenen Eigenwerbung vor deinen Kollegen und Kolleginnen. …Du solltest mal über „öffentlich laut vor allen anderen reden“ schreiben.

    Die anderen nackt vorstellen? Oder ist es der unumstößliche Glaube an die eigene Kompetenz? Kannst ja nochmal einen Ersatzplan erfinden falls letzteres nich vorhanden sein sollte.

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