Erkenntnis des Tages: Idealismus

Wenn der Idealismus, um den du dich so lange bemüht hast, langsam vor deinen Augen verschwimmt, bis er nur noch in deinen Gedanken herumgeistert, dann kostet es viel Kraft, die anderen Vorstellungen, die mehr oder weniger idealistisch sind, nicht auch aus den Augen zu verlieren.

„Die ruhige See macht keine guten Segler_innen.“

Betrachte alles als ein Projekt. Somit hast du einen klareren Blick zur Seite nach vorne und nach hinten. Wenn ein Projekt scheitert, dann warten Neue. Wenn Träume platzen, wie Seifenblasen es bei der Berührung mit der Realität tuen, dann kommt eine Weile lang garnichts.

Roman soll Bälle halten – nicht denken!

Ich hatte mich schon gewundert, warum Gerald Asamoha nach seinem wuchtigen Kopfballtreffer gegen Borussia Dortmund so überschwänglich gejubelt hatte. Inzwischen weiß ich es auch:

„Was Weidenfeller beim 4:1 der Schalker am vergangenen Samstag zu Asamoah sagte, gab der DFB nicht bekannt.“ (Quelle: Netzeitung)

Was der DFB nicht bekannt geben will, wissen wir natürlich alle schon längst. Roman Weidenfeller streitet es einfach ab.

Raus mit dem Rassismus aus den Stadien. Raus aus den Köpfen der Fans, Spieler_innen Funktionär_innen. Vorbilder – Bilden und Roman Weidenfeller ist ein Vorbild für viele jugendliche Fußballspieler_innen und unzählige weibliche und männliche Fußballfans. Ich hätte mir mehr Reflexion und eine ehrliche Stellungnahme von Roman Weidenfeller gewünscht. Die drei gesperrten Spiele und die 10.000 Euro machen diesen Vorfall nicht vergessen, sondern gießen Öl auf ein sorgsam geschürtes Feuerchen.

Bloggen auf Kosten des Teint

Die Blogosphäre hat sich lange vor mir versteckt. Nicht das ich gesucht hätte aber jetzt haben wir uns gefunden. Da sitzen wir also, stundenlang vor dem Rechner, haken ein Projekt nach dem nächsten ab und haben die schönste Zeit des Tages drinnen verbracht. Mein Trost: Büro im Wintergarten!

So. „Wie auch immer“ abgehakt 🙂

WordPress.de?! Wie melde ich mich an?

Anleitung zum Erstellen eines eigenen Blogs/Benutzer_innenaccounts bei WordPress.

  • WordPress.com bietet interessierten Internetnutzer_innen die Möglichkeit innerhalb weniger Minuten einen eigenen Account und damit verbunden einen eigenen Weblog zu erstellen.
  • Wie bei den meisten Angeboten des Web 2.0 ist es notwendig, dass du dich mit deinem Namen und deiner Emailadresse anmeldest.
  • Es ist wichtig, dass du dir alle Punkte genau durchliest. Das spart dir Zeit und Nerven und gibt dir einen guten Überblick über das was dich erwartet.
  • Und zum Schluss: Probieren, Probieren, Probieren
  • interessante Links rund ums bloggen: „Buch liest„, „Leere Regale„, „Lesen, Gucken Hören„, „Hörbuch- und Podcastblog“ …

Die ersten acht Schritte:

  1. Gehe zu http://www.wordpress.de
  2. Melde dich an: „Sign Up Now“
  3. Benutzername und Passwort vergeben
  4. Emailadresse angeben, Nutzungsbedingungen lesen, Account oder Blog
  5. Fertig mit der Anmeldung
  6. Was als nächstes machen?
  7. Wieder einloggen. Wie geht das?
  8. Probieren, Probieren, Probieren

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Ich war gar nicht mal schlecht – finde ich!

lisa burtchen…und es lief besser als ich dachte. Der Einstand zu meinem Gender-Vortrag (Gender in 15 Minuten zu erläutern ist zugegeben ein eher schwieriges Unterfangen) fiel mir zwar nicht gerade einfach, da die Diskussionen in der vorhergehenden Tagespunkten etwas sehr Bedrückendes hatten aber ich habe mir Mühe gegeben. Zu viele Damoklesschwerter über zu vielen Bibliotheken. Dann das ständige darauf herumreiten, dass immer noch nichts feststehen würde. Eigentlich weiß niemand irgendwas… wie soll es weitergehen… soll es denn überhaupt weitergehen? Ich habe mich gefragt, ob die Informationen nicht eigentlich schon längst da wären, wenn da nicht diese Kompetenz-Kommunikationssperre alles dicht machen würde. Das raubt einem/r die Energie – kann ich mir zumindest vorstellen.

Ich habe dann ein paar Sachen weggelassen, habe das „Manifest der Bibliothekar_in 2.0“ nur kurz angerissen und meinen Fokus hinsichtlich des Gender Studium (z.B Disgenderbility und Gender@Wiki) versucht deutlich zu machen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Projekt „Buch liest“ der wichtigere Punkt wäre. Etwas für die Zukunft der Bibliothek – weniger für den bedrückenden Ist-Zustand oder die güldenen vergangenen Zeiten.

Ich war am Ende froh, dass ich die Möglichkeit wahrgenommen habe, diesen Vortrag zu halten. Es hat sich zwar als eine Web 2.0 (Bibliothek 2.0) Werbeveranstaltung entpuppt, aber die eine oder andere schien wirklich interessiert! Vielleicht ergibt sich ja eine Zusammenarbeit mit der Stadtteilbibliothek Karow?!

Einträge die Mut machen können:

Jappy – Discussions

Pt: Ey guck‘ mal die war auf meinem Profil.

Eh: Wirklich, wie alt isn die?

Pt: Hast du dir mal die Bilder angesehen. Die ist voll hübsch, wenn man den Kopf weglässt“

Vor einer Weile gab es ja Probleme mit den versteckten Misswahlen im StudiVZ. Ich habe mich kategorisch gegen das StudiVZ ausgesprochen, komme aber an Communities einfach nicht mehr vorbei. Ich habe Facebook ausprobiert. Jetzt eine Anmeldung bei Jappy. Es sollten noch MySpace und StudiVZ folgen. Wegen der Vollständigkeit und so.

Bis jetzt ist mir der geistige Durchbruch allerdings noch nicht gelungen. Irgendwie wird die ganze Zeit geflirtet, bewertet und Blödsinn gemacht. Der Community-Gedanke hat sich mir noch nicht offenbart. Ich will netzwerken und nicht flirten. Und ich will Menschen sehen, die netzwerken und nicht die ganze Zeit flirten oder bewerten.

Ich will, ich will, ich will.

Warum geht das hier nicht? – ich will auch!

Wie gerade auf Globolibro gelesen wurde in San Fransisco die erste von insgesamt vier neuen Bibliotheksfilialen geöffnet. Für knapp 106 Millionen Dollar gibt es:

„vollverglasten Lese- und Stöberbereich, erweiterte und jeweils separate Bereiche für Kinder und Jugendliche, deutlich mehr Computer sowie kosten- und drahtlose Internetzugänge.“ [Quelle: Globolibro]

Ganz zu schweigen von dem Förderverein der Bibliothek, der satte 200.000 Dollar für „für neues Mobiliar und technische Ausrüstung“ gesammelt hat.

Jetzt würde es mich noch interessieren, ob sie auch noch das Manifest der Bibliothekar_in 2.0 an der Wand zu hängen haben und es sogar umsetzen?

In der Bibliothek in der ich sitze, können nicht mal neue Bücher (auch als aktuelle Literatur bekannt) angeschafft werden. Unter dem Motto: „Öffentliche Bibliotheken: Wir haben die besten Reiseführer der 70er, 80er und 90er – nur nicht das Beste von heute“ ist es geradezu peinlich, wenn ich an San Fransisco denke.

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