Bald. WordPress mit sozialer Komponente.

WordPress bietet bereits jetzt eine ganze Menge. Eine überzeugende Funktion, die die Nutzer_innen untereinander kommunizieren lässt, gibt es leider noch nicht. Zumindestens für mich noch nicht. Bis jetzt noch nicht. Denn BuddyPress soll es auch für die geben, die eine Single-Wordpress Installation haben.

WordPress MU und WordPress werden vereint. Das bedeutet, dass die Funktionen von WPMU in WordPress integriert werden und die Entwicklung von WPMU eingestellt wird. Mit WordPress 3.0 soll es also optional möglich werden, beliebig viele Blogs anzulegen und zu verwalten. Darüber hinaus wird man die “social Network”-Erweiterung BuddyPress verwenden können. Die Entwickler sind schon dabei den WPMU-Code in die Entwicklerversion einzuarbeiten, in naher Zukunft soll eine Testversion bereitgestellt werden. Paradoxerweise wird die WPMU-Komponente in WP unter dem neuen Namen WPMS (WordPress Multi-Site) laufen. Für uns bedeutet das zudem, dass mit WP 3.0 unsere Schwesterprojekt WPMU.de eingestellt wird. (Quelle)

Ich freue mich und schmiede bereits die ersten Pläne. Es muss ja nicht immer Facebook oder eines der VZ Netzwerke sein.

[Wutausbrüche 2.0] Christian Bale ist der neue Klaus Kinski aber im fetten Remix!

Christian Bale ist bei den Dreharbeiten zu Terminator ausgeflippt. Ein Techniker läuft kopflos durch eine Szene und zieht, nicht ganz unberechtigt, den Unmut von Bale auf sich.

Zum Glück blieb diese Moment der Nachwelt erhalten (Youtube – nur Sound).

Und noch viel glücklicher bin ich, wenn dieser unvergesslicher Moment in einen megafetten Remix gepackt wird. Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Thanks to revolucian!

Mit seinem Gehabe hat er mich sehr an Klaus Kinskis legendären Wutausbruch (Youtube – sehenswert!) erinnert. Erschreckend und Faszinierend gleichermaßen

[Nachruf?] Buchliest ist tod – es lebe Buchliest!

Am zweiten August 2007 startet ich in der Stadtteilbibliothek Berlin Buch das Projekt Buchliest. In Anlehnung an das Weblog der Jugendbibliothek Solingen versuchte ich ein Projekt auf die Beine zu stellen, mit dem sich die von Sparzwängen gebeulteten Bibliothek neu und anders profilieren sollte.

Ich schrieb Rezensionen über allerlei DVDs (das ging einfach schneller) und konnte eine Nutzerin sogar dazu bewegen einen Bericht über Isolde Heynes Buch “Hexenfeuer” selbst im Weblog einzustellen. Die Leiterin der Bibliothek übernahm das Bloggen nach dem Ende meines Praktikums.

Das Projekt, so wie ich es konzipiert hatte, bekommt einen Nachruf, weil alle Beiträge aus den Jahren 2007 und 2008 gelöscht wurden. Eine Unachtsamkeit genügt und ein Weblog verarbschiedet sich ins Datennirvana. Das Netz hat Buchliest bereits vergessen.

Jetzt liegt es an der Stadtteilbibliothek Berlin-Buch weiter zu bloggen und das Projekt zu neuem Leben zu erwecken. Ich hoffe, dass es an dieser Stelle weitergeht.

[Bloggen] Warum das Ganze?

Mari*us

Mari*us - Bloggen ja, StudiVZ nein

Kurz: Ein Beitrag übers Bloggen, StudiVZ und warum mensch das eine machen (Warum Bloggen?) und das andere lassen sollte (Fazit/1). Oder zumindestens das Profil für die Öffentlichkeit sperren muss. Dauer: 4min.

Vor einer Weile hatte ich noch das Gefühl, dass es das Technische ist, was die Internetuserinnen am bloggen hindert. Ich hatte auch gedacht, dass eigentlich alle bloggen können und sollten…

Wie sich nach etlichen Web 2.0 Kursen und persönlichen Gesprächen für mich herausgestellen sollte, ist es in erster Linie der Inhalt, der das Bloggen so unverständlich erscheinen lässt.

Die Kunst besteht also meiner Meinung nicht darin, das nutzerinnenfreundliche Verwaltungssystem zu bedienen, sondern seine Gedanken so zu ordnen, dass sie in ein Blogartikel passen.

Beispiel:

Ich hatte vor Kurzem die Möglichkeit einen Blick ins StudiVZ zu werfen. Hier tummeln sich allerlei Menschen, die scheinbar ohne Probleme die nutzerinnenfreundliche Verwaltungsoberfläche benutzen, ein detailliertes Profil über sich erstellen und jede Menge frei zugängliche Bilder hochladen. Diese werden dann sortiert, kommentiert und andere Nutzerinnen werden darauf verlinkt. Wer sein Profil nicht schließt, lässt einen genauen Blick ins Party- oder Urlaubsleben deutscher Studentinnen zu.

Fazit/1:

Es geht also. Das “sich-sichtbar-machen” im Internet. Rein technisch, meine ich.

Es geht doch nicht. Das “sich-präsentieren” im Internet. Inhaltlich, meine ich. Warum?

“Das distanzlose Teilen von privatesten Informationen hat sehr wahrscheinlich Einfluß auf die medizinische Ausbildung und Karriere.” (Quelle: Medinfo)

Bitte liebe StudiVZ Nutzerinnen, schließt eure Profile, wenn ihr zu private Fotos online habt.

Warum das Ganze?

Die Frage “Wieso sollte man bloggen?” wird kurz und knapp bei Mediensache besprochen. Mein Lieblingspunkt:

“Das häufige Schreiben von Artikeln verbessert den allgemeinen Schreibstil. Zwar schleichen sich teilweise viele Rechtschreib- und Kommafehler ein, wenn man viel und schnell schreibt. Aber dadurch, dass man sich ständig Gedanken darüber macht, wie man etwas ausdrückt, werden Satzbau, Schreibstil und teilweise die Grammatik verbessert.” (Quelle: Mediensache)

Ich war in Diktaten leider eine Null. Meine Aufsätze waren mittelmäßig. Meine erste Hausarbeit in der Uni wurde erst gar nicht bewertet. Durchs Bloggen hat sich viel verändert. Ich habe Spaß am Schreiben. Versuche mich verständlich auszudrücken, informationen leserlich aufzubereiten ohne dabei mit dem Kopf auf der Tischplatte zu verzweifeln.

Nach meiner Zwischenprüfung in den Gender Studies hat mir meine Prüferin gesagt, dass ich meinen Schreibstil nur durch regelmäßiges Üben verbessern könnte. Die Vorstellung wissenschaftliche Texte zu verfassen, trieb mir einen kalten Schauer über den Rücken. Das tut es jetzt nicht mehr.

Fazit/2:

Bloggen ist Identitätsarbeit und Übung gleichermaßen. Es schult die Medienkompetenz in einem solchen Maße, dass ich die Möglichkeit habe zu unterscheiden, ob ich Bilder von mir auf dem letzten Dorffest ins Internet stelle oder nicht. Ich würde verneinen :)

Ich habe mir folgende Fragen gestellt und beantwortet:

  • Wie ist mein Schreibstil? – Mittel
  • Sollte ich ihn verbessern? – Unbedingt
  • Ist es nötig mich im Internet zu präsentieren? – Klar
  • Auf eine angemessene Weise? – Pflicht
  • Haben andere etwas davon, wenn ich meine Arbeit im Netz dokumentiere? – Viel
  • Nutze ich die Informationen von anderen für mich? – Immer
  • Habe ich eine Informationskonsumhaltung? – Nein

[Praktikum] Zwei weitere Plugins für heute

Sommerhimmel im Alaunpark Dresden

Bild des Tages

Aktuelle Wasserstandsmeldung: 32 Grad in Dresden. Wow!

Plugins im Überblick mit Erläuterung:

  • pageMash – Dieses Plugin ist in erster Linie für die Administratorinnen des WordPressblogs wichtig. Bei vielen statischen Seiten kann die Reihenfolge schnell und problemlos per Drag und Drop geändert werden. Es können Über- und Unterseiten angelegt und verschoben werden.

    Eine einfachere Möglichkeit Seiten zu sortieren, zu bearbeiten (edit), zu verstecken (hide) oder umzubenennen (rename) habe ich bis jetzt nicht gefunden.
  • Semmelstatz – ein Plugin, dass es ermöglicht, eine Internetseite und die darauf enthaltenden Informationen zu evaluieren. Wie? Mit Hilfe von Statistik. Woher kommen meine Leserinnen (Suchmaschinenanfragen), welche Seiten oder Beiträge werden häufig gelesen etc.?
    Es gibt allerdings zwei Probleme, die sich hieraus ergeben: 1. Als Blogbetreiberin sammle ich Daten, wie IP Adressen, Suchbegriffe, gelesene Artikel. 2. Blogstatistiken können süchtig machen.
    Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Daten ist das sehr wichtig!

Ein schönes Wochenende wünscht Mari*us aus Dresden.

[Praktikum] WordPress installiert. Doku morgen. Bild heute.

Ich habe heute das WordPress Weblog für das Projekt “Lesestark – Dresden blättert die Welt auf” aufgesetzt. Unter http://lesestark-dresden.de/blog/ ist er bereits zu erreichen, beinhaltet aber noch gar nichts.

Morgen werde ich hier wie gewohnt meine Dokumentation schreiben, was ich bei der Installation alles beachten musste.

Die Frage wird sich stellen, ob es wie bei den Wikis beschrieben, nicht besser wäre mit dem Blog zu wordpress.com zu ziehen. Meine Meinung dazu gibt es morgen.

Ein Bild von Dresden gibts dafür heute schon :) Hübsch oder? Aufgenommen mit meinem neuen Telefon, äh Kamera (immerhin 5 MegaPixel), äh Computer (ich sag nur WLAN und Skype) … Nokia 95.

Elbe

[Praktikum] pbwiki.com im Test

In meinen letzten beiden Beiträgen (hier und hier) habe ich mich für eine Projektarbeit mit Hilfe von Wikis ausgesprochen. Ich habe die Installation der Software PmWiki beschrieben und die Vorteile näher erläutert.

Innerhalb meines Praktikums muss ich mir aber auch Gedanken um die Nachhaltigkeit eingeführter Software Lösungen machen. Was ist wenn die Praktikantin auf einmal nicht mehr da ist? Inhaltlich ist die Betreuung vielleicht noch gesichert aber was ist mit dem technischen Support?

Software entwickelt sich schnell weiter. Warum? Weil Sicherheitslücken, die mit der Zeit entstehen (oder besser: gesucht und gefunden werden) von den Entwicklerinnen geschlossen werden müssen.

Technisch auf der Höhe der Zeit zu sein (eng. Upgrade), ist immer entscheidend wenn personalisierte Daten über das Internet ausgetauscht werden. Was also tun?

Eine Angebot im Netz nutzen? pbwiki.com!

Eine Möglichkeit ist das kostenfreie Angebot von pbwiki.com. Hier entfällt, der technische Support sowie die manuelle Nutzerinnenverwaltung. Ich kann das Wiki kostenfrei nutzen und muss mir keine Gedanken um mögliche Sicherheitslücken machen. Darum kümmert sich von nun an das Team von pbwiki.

Ich bin mit meinem Vereinswiki heute schon zu einem großen Teile umgezogen, da ich mit der Software Aktualisierung schon jetzt nicht mehr hinterher kommen bin.

Vorteile

  • Kostenfreiheit
  • Bedienung sehr Nutzerinnenfreundlich
  • Versionskontrolle
  • Wahlmöglichkeit zwischen einem öffentlichen oder privaten Wiki
  • Nutzerinnenverwaltung
  • Druckbare Version des Wikiartikels
  • technischer Support
  • WYSIWYG Editor
  • Quellcode einsehbar (einbinden von Inhalten wie in einem Blog)
  • Ordnerfunktion
  • Verschlagwortung
  • große Community

Nachteile

  • keine Wikisyntax
  • Upgrade ist nicht bezahlbar (9,95$ im Monat)
  • eingeschränkte Designmöglichkeiten

Fazit

Ich denke, dass der Umzug zu pbwiki.com eine große Arbeitserleichterung für mich darstellt. Die Vorteile überwiegen in einem entscheidenen Punkt. Dem der Zeitersparnis. So schnell werde ich kein eigenes Wiki mehr aufsetzen. Das gibt mir die Möglichkeit mich mehr auf die Inhalte zu konzentrieren.

Aber vielleicht ist ja morgen auch schon wieder alles andere :)

Viele Grüße von Mari*us Zierold

[Praktikum] Wikis und Projektarbeit?

projekt_mit_wikiProjektarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere Menschen zusammen an einem Projekt arbeiten. Sie erarbeiten Konzepte, spielen mit Ideen, verfassen Texte, verwalten Daten usw…. Dabei arbeiten sie selten synchron, d.h. zur gleichen Zeit.

Aussagen wie: “Ich komme morgen erst um zwei Uhr, aber auch nur kurz” oder “Wir sehen uns erst wieder am Mittwoch” machen es unglaublich schwierig die verschiedenen Gedanken zur gleichen Zeit produktiv zusammenzubringen.

Die elektronische Kommunikation läuft zu einem großen Teil über zwei Wege:

  • Emails
  • extra Laufwerke

Ergebnis der Projektarbeit ohne Wikis:

projekt_ohne_wiki

Im Laufe der Projektzeit ergeben sich viele Fragen:

  • Wer hat jetzt die Mail von XY bekommen?
  • Hatte ich dir die Mail nicht geforwarded?
  • Welches Dokument ist den jetzt das neuste?
  • Wer hat als letztes daran gearbeitet?
  • Sind die neusten Zahlen schon eingearbeitet?

Das Problem dabei ist, dass sich das Medium Email bei der Projektkoordination bereits überholt hat. Warum? Siehe Bild oben? Die extra Laufwerke sind meistens schöne große Speichermedien, werden regelmäßig gesichert und alle haben darauf Zugriff. Toll. Aber: Die Benachrichtigung fehlt. Was hat sich wann und wie genau verändert. Kernpunkte guter Projektarbeit.

Elektronische Kommunikation kann auch anders laufen. Nachvollziehbar, effizient, asynchron… Wie?

  • mit einem Wiki!

Ergebnis der Projektarbeit mit Wikis:

projekt_mit_wiki

Die oben gestellten Fragen ergeben sich nun nicht mehr weil:

  • jedes Dokument ist in den jeweiligen Version vorhanden. Änderungen können verfolgt werden und bei Bedarf rückgängig gemacht werden.
  • Änderungen werden mir per Mail mitgeteilt.
  • Es gibt immer nur ein Dokument (alle Versionen sind aber gespeichert)

Was das alles mit meinem Praktikum zu tun hat, schreibe ich morgen an dieser Stelle. Eins vorweg. Es hat was mit Wikis zu tun :)

Weitere Links:

Weitere Informationen:

Die Grafiken stehen unter einer Creativ Commons Lizenz: NamensnennungKeine kommerzielle NutzungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten. So Please Get Creative! Copy & Paste? Ja Bitte! Danke an die Open Clipart Gallery für die tollen Icons und die freie Verfügbarkeit! Die Idee für die erstellten Grafiken stammen aus dem Film “Wikis in Plain English“.

[Bibliothek] Das Selbstverständnis muss sich wandeln

Gestern noch habe ich in persönlichen Gesprächen herausarbeiten können, wo denn nun meine berufliche Zukunft liegen könnte. Die wohl wichtigsten Punkte am Ende waren “Informationskompetenz” und “Medienkompetenz” im Rahmen von Bibliotheken. Kann ich mir aber auch sehr gut vorstellen.

Passend dazu habe ich via Globolibro einen Link zu “Ready for 2.0? Social technologies in Danish libraries” (Bereit für 2.0? Soziale Technologien in dänischen Bibliotheken) gefunden und fand den folgenden Abschnitt sehr passend. (mit Übersetzung).

If we are to develop a service for the new generation of library users, we have to be visible in a way where ‘digital natives’ consider the library as a natural and relevant help. (Quelle: Web 2.0 in Denmark in the future)

Übersetzung: Wenn wir einen Service für die neue Generation von Bibliotheksbenutzer_innen entwickeln wollen, müssen wir das so gestalten, dass Digital Natives* die Bibliothek als ganz natürliche und relevante Hilfe im Internet betrachten.

Ein Einstieg für Bibliothekar_innen, die sich selbst noch nicht zu den “Digital Natives” zählen aber gerne mit den aktuellen Entwicklungen im Internet Schritt halten möchten ist das Angebot Lernen 2.0 – ein Selbstlernkurs für Bibliothekswesen.

Lambert schreib in seinem Blog sehr treffend: “Sich an dieser Umwälzung nicht zu beteiligen ist keine Alternative.” Also: Beiteiligen!

* Menschen, die im digitalen Zeitalter aufwachsen und damit regelmäßig und ganz selbstverständlich umgehen

[Sprache] Geschlechtergerechte Sprache in Blogs

Der (Danke an Markus) Das Blog “BibliothekarInnen sind uncool” wird von Studierenden der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich 5 – Informationswissenschaften und des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin betrieben.

Leider gibt es jetzt eine Abstimmung bei “Doodle” die klären soll, welche Bennenungsform denn nun gewünscht ist. Die Abstimmung läuft und ich habe mich bereits positioniert. Ich würde meine Blogleser_innen bitten sich ebenfalls zu positionieren. Als abstimmen: doodle.ch/yyh6vp535beki8kx

Ich habe für die zweite Version “BibliothekarInnen sind uncool” gestimmt. Warum? Aus Überzeugung. Einen ausführlichen Beitrag gibt es bei Danilola (bitte auch die Literaturliste beachten!):

auf vereinzelte interventionsversuche und auf die deutlich formulierte kritik an der verwendung sexistischer sprache im bibliothekswesen wurde bisher eher abweisend begegnet. (Quelle: danilola)

Die Idee eine Abstimmung zu machen stößt bei mir aber nicht auf große Gegenliebe, da die Verwendung geschlechtergerechter Sprache keinesfalls eine Frage der “Coolness” ist. Vielmehr ist die Nennung beider Geschlechter vielen ein Dorn im Auge, da sie ja der festen Überzeugung sind, Frauen mitzumeinen. Es ist eine sehr politische Frage.

Neben diesen gönnerhaften Belehrungen, dass es wohl Wichtigeres gebe als sprachliche Gleichbehandlung, gehört zusätzlich das Problematisieren und Erschweren eines alternativen nicht-sexistischen Sprachgebrauchszum Repertoire der Diskriminierungsstrategien. (klösch-melliwa, s. 447)

Im bibliothekarischen Bereich gibt es an dieser Stelle Nachholebedarf. Eine Umbennung wäre ein gewaltiger Rückschritt in meinen Augen. Wenn es selbst Facebook.com hinbekommt, das “Binnen I” zu verwenden, sollten Studierende längst ein paar Schritte weiter sein.

Also ran an die Tasten und abstimmen: doodle.ch/yyh6vp535beki8kx