Ich habe schon ein paar Mal von dem Pig-Vision Projekt berichtet. Im großen und ganzen geht es darum einmal genau hinzusehen. Woher kommt eigentlich das ganze Fleisch, dass tagtäglich in unglaublichen Mengen verputzt wird? Was müssen die Lebewesen erdulden, die tagtäglich für den menschlichen Speiseplan sterben müssen?
Und ja, es ist auch für mich schwer hinzusehen, wenn Tiere eingesperrt, beraubt und gequält werden! Wie geht es euch dabei? Konntet ihr den Film bis zum Schluss sehen oder ab welcher Stelle habt ihr abschalten müssen. Ich für meinen Teil habe den ganzen Film gesehen und er hat mich traurig gemacht.





25. Oktober 2009 um 10:16
Ich kann da nicht mal draufklicken. Ich weiß der Beitrag heißt „Augen auf und hingesehen“… aber mir reicht schon wenn ich HÖRE dass Schweine ohne Betäubung kastriert werden. Ich empfehle es mal ungesehen an Menschen weiter, die glauben Schweinchen tollen in Bergen von Heu durch die Gegend.
25. Oktober 2009 um 10:20
@christinbee ich denke auch nicht, dass sich das alle ansehen werden können. wenn es nur ein paar sehen, finde ich es auch schon schön. Für dich poste ich ein video von der anderen seite der skala
25. Oktober 2009 um 10:41
Ja, da guck ich wesentlich lieber hin. Mich bewegen solche Videos auch wesentlich mehr als Horrorschocker. Deswegen finde ich das Projekt auch so gut: dieser krasse Unterschied zwischen dem Wald-und-Wiesen-Ferkel und dem Spaltbodenschwein führt einem die Ungerechtigkeit wirklich vor Augen.
25. Oktober 2009 um 10:45
wie du schon gesagt hast, das projekt ist wirklich genial, weil es eben mehrere gefühlslagen bedient. hier noch eins zum entspannen:
25. Oktober 2009 um 10:49
und hier noch eins, dass mit dem vorurteil aufräumt, dass schweine doof oder aggressiv sind.
„Oft wird von Landwirten behauptet, dass Schweine äußerst aggressive Tiere sind und der häufig beobachtete Kannibalismus eine typische Wesensart der Schweine wäre. Jedoch ist dies eine vollkommene Fehlinterpretation, da die Ursache für den Kannibalismus die reizarme Umgebung heutiger Schweineställe ist. Die intelligenten Tiere degenerieren in dieser Umgebung und es kommt dann zu Ersatzhandlungen indem das Erkundungsverhalten sich primär gegen den eigenen Artgenossen wendet. Dieses Symptom der Massentierhaltung wird durch simples Kupieren der Schwänze bekämpft, wobei die eigentliche Ursache, das tierquälerische Haltungssystem, außer Betracht bleibt.“ (Quelle: Schweine Verhalten„)